FC Barcelona greift durch! Alemany deutlich: Dembélé muss Verein verlassen

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Da sich Ousmane Dembélé weigert, seinen Vertrag zu verlängern, greift der FC Barcelona durch. Sportchef Alemany erklärt die Posse und wählt deutliche Worte: Dembélé hat keine Zukunft mehr bei Barça und soll noch im Winter wechseln.

Keine Vertragsverlängerung: FC Barcelona wirft Dembéle aus dem Kader

Der FC Barcelona hat Ousmane Dembélé aus dem Kader für das Spiel in der Copa del Rey beim Athletic Club de Bilbao gestrichen – ein deutliches Zeichen, dass die Tage des Franzosen bei Barça gezählt sind. Barça zieht in der Vertragsverlängerungs-Posse die Reißleine, der Flügelstürmer hat keine Zukunft mehr bei den Katalanen. Schon Xavi deutete am Mittwoch an, dass sich Dembélé entscheiden müsse, wählte auf seiner Pressekonferenz klare Worte. „Entweder er verlängert, oder er verlässt den Klub.“

Nun folgten den Worten auch Taten – Dembélé reist nicht mit nach Bilbao. Sportchef Mateu Alemany machte am Donnerstagmorgen in einem Statement gegenüber dem Vereinssender BarçaTV deutlich, dass für den Klub offensichtlich sei, dass Dembélé seinen im Sommer auslaufenden Vertrag nicht verlängern möchte – daher sei die Verbannung nun die Konsequenz.

Alemany: „Dembélé muss den FC Barcelona umgehend verlassen“

„Wir haben mit Ousmane und seinen Agenten ungefähr im Juli die Gespräche aufgenommen. Während dieser Zeit – das sind sechs, sieben Monate – gab es eine kontinuierliche Kommunikation, Barça hat verschiedene Angebote unterbreitet“, erläutert Alemany und führt weiter aus: „Wir haben einen Weg gesucht, dass der Spieler bei uns weitermacht. Diese Angebote wurden von seinen Agenten systematisch zurückgewiesen. Heute, am 20. Januar, elf Tage vor Ablauf der Transferperiode, ist es offensichtlich, dass der Spieler nicht nicht beim FC Barcelona weitermachen und kein Teil des zukünftigen Projekts Barças sein möchte. Bei diesem Szenario haben wir gestern seinen Agenten mitgeteilt, dass er umgehend den Verein verlassen muss – denn wir wollen Spieler, die in diesem Projekt engagiert sind.“

Und mehr noch: Barça will Dembélé noch im Winter verkaufen – das machte Alemany unmissverständlich klar: „Wir hoffen, dass ein Transfer vor dem 31. Januar zustande kommt. Die sportliche Konsequenz aus all dem – bewertet von der sportlichen Leitung und unserem Trainer – ist, dass wir keine Spieler bei uns haben wollen, die sich dem Projekt nicht verpflichtet fühlen und die nicht bei Barça sein wollen. Deshalb ist die Tatsache, dass er nicht [für den Kader gegen Athletic Bilbao] berufen wurde nichts anderes als eine Konsequenz dieses ganzen Prozesses.“

Barça verbannt Dembélé also nicht nur temporär aus dem Copa-Kader, sondern streicht den Spieler komplett. Dembélé soll sich noch im Winter einen neuen Verein suchen.

Damit spitzt sich das Drama um Dembélé noch mehr zu. Ursprünglich hieß es, dass der Franzose bei Barça bleiben möchte, das hatte er Berichten zufolge Trainer Xavi sogar persönlich mitgeteilt. Xavi selbst bestätigte dies auf seiner Pressekonferenz. Auf der Gegenseite gab es aber immer wieder konträre Aussagen seines Agenten Moussa Sissoko, der exorbitante Summen forderte und, wie Alemany nun klarmachte, offenbar eine andere Position vertritt als sein eigener Klient.

Möchte Sissoko finanziell abkassieren – was er bei einem ablösefreien Wechsel im Sommer natürlich täte? Verdreht er so dem Spieler den Kopf? Oder aber Dembélé sagte gegenüber Xavi schlicht nicht die Wahrheit. Die Vertragsverlängerungs-Posse sei eine sehr „komplexe Sache“, das erklärte auch Xavi selbst. Nun zieht der FC Barcelona die Reißleine aus dem monatelangen Katz-und-Maus-Spiel des Franzosen.

Ultimatum? Dembélé-Berater greift Barça an: “Funktioniert mit Leuten wie uns nicht”

Alex Truica
Freier Sportjournalist, Podcaster und Chefredakteur Barçawelt

12 Kommentare

  1. Ich finde, man macht es sich hier doch sehr einfach von Barca Seite. Einfach einen Haufen Schuldzuweisungen an den Spieler und seine Berater. Diese als geldgierig und charakterlos darstellen, sodass die Fans des Vereins sich am besten noch persönlich von Ous angegriffen fühlen und es wieder Beleidigungen und Verunglimpfungen en masse hageln wird.
    Nervt mich persönlich sowieso, dass sich die neue Führungsetage als quasi unfehlbar darstellt. Alles, was falsch läuft, wird noch als Konsequenz der Barto Ära abgestempelt und man selbst macht ja alles perfekt…

    Solange Barca selbst nicht offenlegt, was sie Ous am Ende tatsächlich geboten haben, sollte man sich meiner Meinung nach mit einem Urteil, vor allem über die Privatperson Ousmane Dembele, stark zurückhalten.

    • Eigentlich haben sie ihn nie als geldgierig oder charakterlos dargestellt. Es waren eher die Medien. Barca hat lediglich gesagt, dass sie bereits seit Juli mit ihm verhandeln und Klarheit wollen. Und was Barto angeht… ist es denn nicht so? Die ganzen „übertariflichen“ Verträge und Transfers wurden nun mal unter ihm abgeschlossen. Laporta etc. müssen es ausbaden. Natürlich machen die nicht alles perfekt, aber alleine die Gehaltssituation ist schon deutlich besser geworden und das innerhalb von einigen Monaten. Ich finde, die Führungsetage macht ihren Job mehr als nur gut. Die Meinung über Dembele´s Charakter wurde schon längst gebildet. Ständige Verspätungen, sein Lebensstil als Profi, damaliger Abgang aus Dortmund und und und. Reicht es denn nicht? Warum sollte Barca ihr Angebot offenlegen? Seit wann machen das Vereine?

    • Man muss sich mit dem Urteil an Dembele nicht zurückhalten,
      weil er Preis – Leistungsmässig sch@isse war u Barcelona schon viel verdientere Spieler wie Dreck behandelt hat.
      Bei einem Kostenfall von 1/4 Milliarden für den man den besten Mariokartspieler der Welt bekommen aber keine ggleistung bekommen hat muss man nicht wirklich Objektivität erwarten
      zumal Dembele ein ordentliches Mass an Mitschuld trifft auch wenn der Laportaclan die Situation typischer Weise zu eigenen Gunsten ausschlachtet.
      Ich vermute Barca hat ihm nur das geboten,was seinem aktuellen Marktwert entspricht er aber überall sonst mind. das doppelte bekommen würde – so etwas hätte ich auch nicht angenommen.
      Das Dembele aber bis vor kurzem den Eindruck erweckte er wolle bei Barca verlängern u man urplötzlich etliche Millionen auseinander lag,
      ist klar Dembele zuzuschreiben.
      Er hätte von Anfang an sagen sollen : “ Das Barca Angebot ist lächerlich “
      -und damit wäre alles geregelt.

      Anyways: Win Win Situation für beide.
      Beim Verein ist man mit ihm fertig
      u er kann nun die ganze Nacht Mariokart spielen u schlafen so lange er will.

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