Laporta trotzt Kritikern um Nagelsmann: “Mangel an Wissen und Informationen”

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Barcelonas Präsident Joan Laporta teilte gegen die Kritiker des FC Barcelona aus, die das Transfergebaren der Blaugrana kritisierten. Besonders in Richtung Julian Nagelsmann und FC Bayern München erlaubte sich Laporta eine Spitze.

FC Barcelona: Laporta teilt gegen Bayern München aus

Barcelonas Präsident Joan Laporta hat ihm Rahmen der USA-Tour des FC Barcelona in New York ein klein wenig gegen den FC Bayern München ausgeteilt. Der Grund waren Aussagen von Bayern-Coach Julian Nagelsmann, der jüngst die Einkaufspolitik der Blaugrana angesichts des Schuldenbergs kritisiert hatte. Sie haben nicht nur Lewy gekauft, sondern auch einige andere Spieler… Ich weiß nicht wie. Das ist der einzige Klub der Welt, der kein Geld hat, aber jeden Spieler kauft. Das ist seltsam und verrückt”, hatte Nagelsmann vor ein paar Tagen angemerkt.

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Laporta Richtung Bayern: “Mische mich auch nicht in die Finanzen anderer Leute ein”

Darauf reagierte Laporta nun: “Sie sollen auf ihr eigenes Bankkonto schauen, sie haben viel Geld für Robert Lewandowski bekommen”, sagte Laporta in Richtung München und Nagelsmann: “Ich respektiere jeden und mische mich nicht in die Finanzen anderer Leute ein.” Es gebe einen “Mangel an Wissen, Mangel an Informationen über unseren Klub”, klagte Laporta: “Wenn ich mich nicht in das einmische, was andere tun, würde ich sie bitten, sich nicht in das einzumischen, was wir tun.”

Nach Lewandowski (45 Mio. + 5 Mio. Boni, FC Bayern München) und Raphinha (für 58 Mio., Leeds United) hat Barça am Donnerstag auch die Verpflichtung von Jules Koundé offiziell vermeldet, der Verteidiger kommt für kolportierte 50 Millionen Euro plus möglicher Bonuszahlungen vom La-Liga-Konkurrenten FC Sevilla. Gleich drei äußerst kostspielige Sommertransfers hat Barcelona damit binnen kürzester Zeit getätigt, rund 153 Millionen Euro ausgegeben – trotz Schulden in Höhe von rund 1,3 Milliarden Euro.

Barça hat jüngst Anteile seiner TV-Rechte verkauft und dafür mehr als 500 Millionen Euro eingestrichen – Einnahmen, die dringend nötig waren und die die kostspieligen Käufe erst möglich machen. “Wir machen einen guten Job”, erklärte Laporta mit Blick auf die jüngsten Deals: “Jeder weiß, was er zu tun hat.” Man habe “das Blatt bereits gewendet”, befindet Laporta, der betonte, wie besonders der weltweite Stellenwert des FC Barcelona sei mitsamt seiner Historie, seines Ansehens und langen Erfolgsgeschichte. Der katalanische Klub habe einen enormen Stellenwert, “einen Wert, der viel höher ist als das Vermögen der anderen Vereine, die den Wert haben, den sie haben”. Die Öffentlichkeit habe “die Stärke von Barça und den Elan des neuen Vorstands nicht richtig eingeschätzt. Es ist wahr, dass wir uns in einer unheilvollen Situation befanden, aber wir sind zurück”, bekräftige Laporta.

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Nach Laporta-Konter: Nagelsmann rudert etwas zurück

Nach den jüngsten Aussagen Laportas ruderte Nagelsmann etwas zurück. Angesprochen auf den Konter des Barça-Bosses, sagte der Cheftrainer des FC Bayern München am Freitag auf einer Pressekonferenz: “Es ist gut, dass sich Joan Laporta äußert, das würde ich auch machen.” Der Fußballlehrer vom deutschen Rekordmeister betonte: “Es ist vollkommen klar, dass ich nicht immer alle Informationen habe, ich kenne nicht die Bücher oder die finanzielle Situation vom FC Barcelona en détail. Ich habe das auch eher fragend und aus Fan-Sicht in den Raum gestellt. Ich habe kein Problem damit, dass sich Laporta dazu äußert, er muss seinen Klub vertreten.” Seine Meinung wolle Nagelsmann künftig dennoch kundtun. “Man fordert ja immer Typen. Es kam die Frage und dann hau’ ich halt mal einen raus. Das kommt spontan, das ist vielleicht nicht immer das Cleverste”, so der Bayern-Chefcoach.

Alex Truica
Freier Sportjournalist, Podcaster und Chefredakteur Barçawelt
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17 Kommentare

  1. Hey liebe Cules, nach jahrelangem Dasein als spectator auf barcawelt möchte ich mich auch mal kommentierend beteiligen. Was die (deutschen) Medien und der Hinterwald Verein oder besser gesagt deren Offizielle. Mich reger deren Scheinheiligkeit dermaßen auf 🤬mit ihrem Ehrenpräsidenten, der den Staat mal eben mit kein Plan wievielen € geprellt hat oder deren GOAT Beckenbauer, der sich bestechen ließ oder die Kirch Affäre oder dass sie die Bundesliga nach Belieben kaputt kaufen. Die Liste könnte ewig lange weitergeführt werden. Diese Spinner meinen im Ernst die könnten auf Moralapostel machen. Pfui Deibel sag ich mal in abgeschwächtem Ton. Forza Barca!😤

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