Josep Maria Bartomeu: „Lionel Messi wird nicht verkauft“

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Bei der heutigen Pressekonferenz stellte Präsident Josep Maria Bartomeu den Verbleib von Lionel Messi klar. Messi werde auch in der nächsten Saison eine wichtige Rolle einnehmen. Bartomeu äußerte sich auch über Xavi, Alexis Sánchez, Cesc Fàbregas und die Transferplanungen.

Für Präsident Josep Maria Bartomeu

ist ein Verkauf von Lionel Messi ausgeschlossen: „Messi wird die in einem wichtigen Umbruch befindliche Mannschaft führen. Vor ein paar Tagen haben wir seinen Vertrag angepasst, er ist sehr glücklich hier. Deshalb steht Messi nicht zum Verkauf“, ließ der Präsident keine Zweifel offen. Bartomeu sprach auch über Xavi, der in Verbindung mit einem Klub aus Katar stehen soll: „Er hat sich das Recht verdient, selbst über seine Zukunft entscheiden zu können, und wir werden ihm so gut helfen wie möglich. Wenn es ein anderer Spieler wäre, wären wir diejenigen, die sagen würden, was zu tun ist. Xavi bekommt Zeit für seine Entscheidung. Der Tag, an dem er uns verlässt, wird in Erinnerung bleiben, weil er der erfolgreichste Spieler war, den wir je hatten. Er ist der Kern unseres Spiels.“ Bartomeu kommentierte auch die Situation um Alexis Sánchez: „Einige Teams sind an ihm interessiert. Wir brauchen ihn, er ist essenziell für unser Spiel, aber wir bekommen Anrufe von vielen Teams.“

Josep Maria Bartomeu: „Es wird noch etwas passieren“

Auf neue Transfers angesprochen, meinte Bartomeu: „Wir brauchen noch Verteidiger und einen Stürmer.“ In diesem Zusammenhang stellte er klar, dass Andoni Zubizarreta, Jordi Mestre, Raúl Sanllehí und Antoni Rossich diejenigen sind, die die Verhandlungen führen. Diese könnten jetzt aber noch nicht öffentlich gemacht werden. Bartomeu sagte dazu: „Sie arbeiten mit Namen, welche mich begeistern. Bis alle Verträge unterzeichnet sind, wird noch etwas passieren“, erklärte Bartomeu mit Blick auf mögliche Abgänge. Letztendlich bewertete Bartomeu den Abgang von Cesc Fàbregas: „Er war ein Spieler, den Pep Guardiola und das technische Team unbedingt wollten. Es brauchte zwei Jahre, um ihn zu verpflichten und ich denke, der Klub hat ihn sehr gut behandelt. Die Entscheidung, das Team zu wechseln, ist gut für ihn und hoffentlich auch für uns.“ Neben Fàbregas dankte Bartomeu auch Víctor Valdés und José Manuel Pinto für den Beitrag, den sie für den Klub leisteten.

Weitere wichtige Aussagen

Der langfristige Plan: „Wir sind die verantwortliche Führung. Während der fünf Monate meiner Präsidentschaft haben wir verschiedene Entscheidungen getroffen, alle mit Respekt für den Verein und mit dem Ziel, den Verein sportlich an die Spitze zu führen. Wir haben einen Plan, den wir beibehalten werden. Zunächst geht es darum, die Konkurrenzfähigkeit in allen Sektoren zu verbessern. Zweitens wollen wir das Projekt Espai Barça in Angriff nehmen. Drittens geht es uns darum, die Wirtschaftsstrategie der letzten Jahre weiter durchzusetzen, durch die wir uns in einer stabilen Situation befinden. Viertens wollen wir die Exekutive verbessern und für eine noch effizientere Verwaltung sorgen. Fünftens soll unsere Präsenz in den internationalen Organisationen erhöht werden. Sechstens werden wir regionale Aktionen unserer Foundation entwickeln.“

Die sportlichen Ziele: „Für unsere Mannschaft ist es zu wenig, die Supercopa und die Copa Catalunya zu gewinnen.“

Geld für neue Transfers: „Da das Transferfenster noch offen ist, möchte ich nicht über Zahlen sprechen. Ich kann allerdings sagen, dass wir in der Lage sind, jeden Transfer durchzuführen, der notwendig wird. Der Klub wird in der Lage sein, alle Operationen durchzuführen. Ich werde keine bestimmte Quote nennen. Die Verhandlungen dauern und es ist besser, Dritten keine Hinweise zu geben.“

Luis Suárez: „Wir arbeiten an tiefgehenden Erneuerungen, doch ich kann nicht sagen, welche Transfers wir verhandeln. Bestimmte Prozesse sind bereits in Gang gesetzt, ich kann aber keine Informationen nennen. […] Das ist ein Spieler von Liverpool, viel mehr kann ich dazu nicht sagen. Er gehört einem anderen Verein, einem Rivalen an. Im Hinblick auf die Sache, die er getan hat, kann ich aber meine Meinung äußern, weil wir alle dem Fußball angehören. Die Entschuldigung war eine gute Entscheidung – wenn ein Mensch einen Fehler begeht, muss er um Verzeihung bitten. Gut, dass er dies getan hat, weil dies dem Fußball und der Rivalität gut tut. Einen Fehler einzugestehen, ist ein wichtiger Schritt.“

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