Lenglet: “Griezmann weiß, dass er besser spielen kann”

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Clément Lenglet spricht über die Anpassungsprobleme und Rolle seines Landsmanns Antoine Griezmann, der beim FC Barcelona noch nicht überzeugen konnte und zuletzt immer mehr zum Statisten verkommt.

Der FC Barcelona zahlte letzten Sommer nach einem ewigen Hickhack und vielen Spekulationen 120 Millionen Euro an Atlético Madrid, um Superstar Antoine Griezmann ins Camp Nou zu holen. Unter Diego Simeone, dem Trainer Atlético Madrids, konnte Griezmann nahezu immer seine Höchstleistung abrufen: Er arbeitete viel mit nach hinten, kreierte Chancen, bereitete Tore vor und schoss vor allen Dingen auch selber welche – und war so der Mittelpunkt des Atleti-Spiels.

Doch beim FC Barcelona ist Griezmann nach gut einem Jahr immer noch nicht richtig angekommen. Der Franzose scheint bei Barça nicht den Anschluss und seine Rolle auf dem Platz finden zu können, verkommt so zu einer Randfigur – die zuletzt ausgerechnet im Topspiel gegen Atletico 90 Minuten auf der Bank schmorte.

Lenglet: “Griezmann ist gut integriert”

“Antoine ist in der Kabine sehr gut integriert, dort gibt es wirklich kein Problem”, erklärt derweil sein Mannschaftskollege und Landsmann Clement Lenglet im Gespräch mit der Pariser Tageszeitung Le Parisien.

Mittlerweile kommt es sogar vor, dass Youngster Ansu Fati von Setién den Vorzug erhält, da dieser kreativer und mutiger spielt sowie in Dribblings geht – Attribute, die der FC Barcelona auf dem Flügel dringend benötigt und die Griezmann nicht mitbringt.

“Er weiß selber, dass er auf dem Platz noch besser spielen kann. Er ist ein Spieler, an den wir hohe Erwartungen haben”, so Lenglet, der aber die alles andere als leichte Anpassung an den Stil des FC Barcelona betont: “Er spielte einen anderen Stil, den er von Atlético nicht gewohnt war.”

Trotz der bisherigen eher schwachen Leistungen glaubt Lenglet, dass Griezmann die Barça-Fans noch von sich überzeugen kann: “Wir dürfen auch seine Statistiken nicht vergessen. Er hat immer noch 14 Tore geschossen und mehrere Tore vorbereitet. Für eine erste Saison ist das nicht schlecht.”

Finn Laase
Culé, Autor und Redakteur bei Barçawelt. Barça per sempre.
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