Piqué rät Haaland: „Nicht zum selben Team wie Mbappé wechseln“

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Bezüglich der Zukunft von Borussia Dortmunds Stürmer Erling Haaland ist noch keine Entscheidung gefallen. Gerard Piqué, Innenverteidiger des FC Barcelona, hat für den Norweger einen Rat parat.

Haaland besitzt bei Borussia Dortmund Ausstiegsklausel

Der Vertrag von Erling Haaland läuft bei Borussia Dortmund zwar erst im Sommer 2024 aus, allerdings ist der 21-jährige Torjäger im Besitz einer Ausstiegsklausel, die ihm den vorzeitigen Austritt bereits zum Ende der aktuellen Spielzeit ermöglichen würde. Kolportierte 75 Millionen Euro müsste ein interessierter Käufer auf den Tisch legen, um sich die Dienste des Youngsters zu sichern, hinter dem Europas Top-Klubs her sind.

Mit Real Madrid gibt es unterdessen einen Verein, von dem bereits bekannt ist, dass er Interesse signalisiert. „Ich weiß nur verbürgt, dass Real Madrid großes Interesse an ihm hat. Ich könnte jetzt auch 25 andere nennen. Aber da weiß ich es verbürgt. Es kann sein, dass er geht, kann aber auch sein, dass er bleibt“, sagte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke im Dezember 2021 gegenüber dem TV-Sender der BILD.

Wechsel zum FC Barcelona? Piqué rät indirekt von Real Madrid ab

Die Königlichen sind aber nicht nur hinter Haaland her, sie wollen auch Kylian Mbappé, dessen Vertrag bei Paris Saint-Germain zum Saisonende ausläuft, abwerben. Und genau darin sieht Gerard Piqué ein Problem. Der 35-jährige Profi des FC Barcelona rät Haaland nämlich indirekt davon ab, sich dem Erzrivalen der Katalanen anzuschließen.

„Wenn ich Haaland wäre und den Ballon d’Or gewinnen wollen würde, würde ich nicht zum selben Team wie Mbappé wechseln“, stellte der spanische Welt- und Europameister in einem Gespräch mit dem Twitch-Streamer Ibai Llanos klar. Stattdessen dürfte der Defensivspieler darauf hoffen, dass sich Haaland Barça anschließt.

BVB hofft noch auf Haaland-Verbleib

Zumindest der Öffentlichkeit bleibt eine Entscheidung zu Haalands Zukunft bis dato verborgen. Gespräche zwischen dem BVB und der Spieler-Seite um Star-Berater Mino Raiola und Vater Alf-Inge Haaland sollen dem Vernehmen nach in den kommenden Wochen geführt werden. Bei den Westfalen lebt derzeit noch die Hoffnung, den Angreifer von einem Verbleib über Saisonende hinaus überzeugen zu können.

Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc sagte dazu dem KICKER: „Erling ist noch sehr jung und seine Entwicklung ist noch nicht abgeschlossen. Und wir sind ein ganz guter Klub dafür, Entwicklungen positiv zu gestalten.“ Haaland fühlte sich dagegen zuletzt unter Druck gesetzt und beklagte beim norwegischen TV-Sender VIAPLAY öffentlich: „Borussia Dortmund drängt mich jetzt, eine Entscheidung zu treffen. Aber ich will einfach nur Fußball spielen. Das bedeutet wohl, dass ich bald mit den Dingen anfangen muss.“

Hinter den Kulissen wird unterdessen weiter verhandelt und folglich entschieden werden, ob der 21-Jährige in Dortmund bleibt, zu Real Madrid, dem FC Barcelona oder gar ganz woanders hinwechselt.

100 Millionen Einnahmen: So will der FC Barcelona Erling Haaland verpflichten

Adrian Kühnel
Sportjournalist mit Schwerpunkt auf dem spanischen Fußball.
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