„Tut mir leid, Coach“: Barça-Profis um Pedri reagieren auf Koeman-Aus

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Nach der Entlassung von Ronald Koeman verabschieden sich Nico González, Pedri und Gerard Piqué via Social Media von ihrem nun ehemaligen Coach. Sie scheinen über das Aus des Niederländers nicht erfreut zu sein.

Es hatte sich über etliche Wochen bereits angedeutet, nun wurde Ronald Koeman nach der 0:1-Niederlage gegen Aufsteiger Rayo Vallecano tatsächlich von seinen Aufgaben beim FC Barcelona entbunden.

Noch Anfang Oktober hatte Präsident Joan Laporta Koeman – wohl mangels geeigneter Alternativen – den Rücken gestärkt und das Vertrauen ausgesprochen, jetzt erfolgte sehr schnell und doch auch ein wenig überraschend im Anschluss an die zwei Pleiten gegen die beiden spanischen Hauptstadtklubs Real Madrid und Rayo die unmittelbare Trennung.

FC Barcelona zieht Reißleine: Ronald Koeman entlassen!

Piqué wünscht Koeman alles Gute

Am Tag nach der Entlassung Koemans haben sich nun Pedri, Nico González und Gerard Piqué über ihre Social-Media-Kanäle zur Trennung vom 58-jährigen Niederländer geäußert. Piqué wünschte Koeman „für die Zukunft alles Glück der Welt“ und sagte, es „war eine große Freude, mit Ihnen zusammen gearbeitet zu haben“.

Nico González und Pedri bedanken sich

Auch Nico González und Pedri sprechen ihrem ehemaligen Coach nachvollziehbarer Weise ihren Dank aus, schließlich haben beide unter Koeman ihr Profidebüt gefeiert und zählten nach ihren ersten Spielen auch sofort zur Stammelf.

„Ich danke Ihnen für alles, Coach. Es wird mir immer in Erinnerung bleiben, dass Sie der Trainer waren, der meinen Traum vom Debüt in der ersten Mannschaft wahr gemacht hat“, meinte Nico anerkennend.

Pedri, der nicht nur unter Koeman debütierte, sondern unter ihm auch zum spanischen Nationalspieler avancierte, bedauerte die Entlassung seines Förderers: „Es tut mir leid, Coach, dass die Dinge nicht so gelaufen sind, wie wir es gewollt hatten. Ich werde ihm immer dankbar sein für alles, was er für mich getan hat: Er hat mir vom ersten Moment an sein Vertrauen geschenkt hat und die Möglichkeit gegeben, meinen Traum beim FC Barcelona zu verwirklichen. Ich wünsche ihm sowohl persönlich als auch beruflich alles Gute.“

 

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Ein Beitrag geteilt von Pedri González (@pedrigonzalez)

2 Kommentare

  1. Schön von den Spielern. Das wird Ronald Koeman auch gut tun und ist ihm sehr gegönnt.

    Er war ein Fels und sprach die Probleme sehr direkt an, wie lange keiner vor ihm. Ein unangenehmer, wie man ihn halt nicht liebt unter der katalanischen Sonne. Der letzte den ich so kenne war Lattek. Er brachte preussische Tugenden als Legende nach Barcelona… und scheiterte brachial.

    Der ganze Verein ist krank im Kopf, die viel zitierte „Reissleine“ kommt Jahre zu spät. Die Messi-Herrschaft hätte schon vor vielen Jahren beendet werden sollen, bzw. gar nie solche groteske Formen annehmen dürfen. Solche Forderungen „man muss einem Spieler ein wettbewerbfähiges Team zusammenstellen“ sind absurd, besonders wenn sie von Quellen die nur unterschwellige Bemerkungen machen stammen. Oder der Spieler selber gar nicht spricht. Der Spieler und sein Manager müssen jetzt sehr zufrieden. Der Spieler hat jetzt das wettbewerbsfähigste Team der Welt und der Manager kriegt endlich seine Taschen voll, was ihm ja zuvor verwehrt blieb.

    Was bedeutet das für den FC Barcelona? Eigentlich nichts neues. Jeder wartet auf Jesus Xavi, den auserwählten Erlöser. Von ihm wird nichts mehr oder weniger erwartet als dass er ein Dreamteam III erschafft, nach Cruyff und Guardiola.

    Nun ja. Viel Glück auf einem Husarenritt, Xavi Hernandez. Als Spieler und Capitano warst Du ein stiller. Ein Luxus, den Du Dir nicht mehr leisten kannst im Tollhaus Barcelona, auf einem Schleudersitz wie im F35 eingebaut ist.

    Ronald Koeman, Du hast dein bestes gegeben, die Elftal aufgegeben für Deinen Herzensklub. Du warst mutig als Spieler, Du hast Dir diesen Ball gekrallt in der 112. Minute, die Verantwortung genommen, wo jeder andere sich ins Hemd machte und uns den ersten Henkelpott beschert. Nun musstest Du erleiden dass Deine Nachkommen nicht einmal ein leeres Tor aus 2 Meter treffen, Elfmeter schiessen wie Unterstufenschüler. Traurig.

    Nimm Deine vertragliche Abfindung. Schliesslich hast Du dem KNVB die Auflösung Deines Vertrages als Bondschoach aus eigener Tasche bezahlt, um Deinem Herzensverein zu helfen, dem aber nicht zu helfen ist, seit Jahren.

    Du bist 58, nimm Deine verdienten Millionen und geh nun in Ruhe Golf spielen. Und hoffentlich kannst Du die Finger lassen vom immer kranker werdenden „Profifussball“.

    Danke Mister.

    • Schöner Kommentar. Koeman als für alles Verantwortlichen hinzustellen ist schon ungerecht. Er hatte auch seine guten Seiten und die Umstände waren mehr als besch… Da muss man erst einmal das hinbekommen, was er geschafft hat. Dennoch: Seine Art zu Coachen, sein fast immer fehlender Plan-B, sein Umgang mit einigen Spielern… So etwas geht einfach auch nicht. Und man war eben am Ende des Weges angekommen. Die Körpersprache aller Beteiligten hat das in letzter Zeit mehr als deutlich gezeigt.

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