Vorstandssitzung bei Barça: Klub macht knapp eine halbe Milliarde Verlust

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In der vergangenen Vorstandssitzung haben Präsident Joan Laporta und die weiteren Vorstandsmitglieder des FC Barcelona den Jahresabschluss des Klubs verabschiedet. Darüber hinaus wurde ein Termin für die nächste Mitgliederversammlung gefunden.

Barça mit knapp einer halben Milliarde Verlust

Der Vorstand des FC Barcelona kam zusammen, um einige wichtige Punkte – darunter das Betriebsergebnis des vergangenen Geschäftsjahres – zu besprechen.

Wie der Klub offiziell mitteilte, beschließt Barça das das Geschäftsjahr 2020/21 mit einem Verlust von 481 Millionen Euro. Im vergangenen Jahr hatten die Katalanen lediglich einen Verlust von 97 Millionen Euro zu verzeichnen. Das operative Budget für die aktuelle Saison 2021/22 wird 765 Millionen Euro betragen.

Mitgliederversammlung Mitte Oktober

Außerdem teilte der FC Barcelona mit, dass die nächste Mitgliederversammlung am Wochenende des 16. und 17. Oktober auf dem Vereinsgelände stattfinden wird. An diesem Wochenende wird Barça zuhause den FC Valencia empfangen. Die Partie findet am Sonntagabend statt, Anpfiff ist um 21 Uhr (live bei Barçawelt im Live-Ticker).

Zeitig vor der Mitgliederversammlung hat der Klub die Ergebnisse der Due-Diligence-Finanzprüfung präsentiert. Diese Studie wurde vom aktuellen Vorstand in Auftrag gegeben, um das tatsächliche Ausmaß der Misswirtschaft unter Ex-Präsident Josep Maria Bartomeu aufzudecken. Eines der Ergebnisse zeigte, dass der FC Barcelona tatsächlich bankrott war.

Finanzprüfungs-Ergebnisse veröffentlicht: Barça war bankrott!

„Barça hat in seiner Geschichte viele Krisen erlebt, diese aber immer überstanden“, teilte Barças CEO Ferran Reverter bei der Präsentation der Prüfungsergebnisse mit. „Dieser Vorstand hat einen Plan, den die Investoren akzeptiert haben und der vorsieht, dass Barça weiterhin der beste Klub ist. Barça muss weiterhin auf das setzen, was es groß gemacht hat.“

Amtszeit vom Vorstand könnte auf fünf Jahre beschränkt werden

Im Verlauf der Vorstandssitzung wurde noch die Gründung der GmbH ‚Barça Producciones SL‘ genehmigt, die die audiovisuellen Aktivitäten der Barça Studios abdecken soll. Dieses Unternehmen soll zu 100 Prozent dem FC Barcelona gehören.

Zu guter Letzt hat sich der Vorstand noch zu Änderungen in der Vereinssatzung bereiterklärt, über die die Mitglieder bei der Versammlung abstimmen können. Darunter sollen unter anderem fallen, dass sich Klub-Mitglieder nun auch elektronisch registrieren können. Zudem soll darüber entschieden werden, die Amtszeiten zukünftiger Vorstände auf fünf Jahre zu beschränken.

8 Kommentare

    • Guten Tag Martin S.

      Also 1. habe ich nie gesagt, dass man Wirtz im Sommer holen sollte, sondern in Zukunft. Das kann in 2, 3 oder auch in 5 Jahren bedeuten. Leg mir also keine Wörter in den Mund die ich so nie gesagt habe, 2. sagt Herr Reverter doch selbst dass man im Sommer einen großen Transfer tätigen kann, darum verstehe ich nicht wieso man nicht über de Ligt sprechen sollte? Herr Reverter und Laporta sprechen doch auch von großen Transfers im Sommer. Wir werden mit Namen wie Sterling und Olmo in Verbindung gebracht und du beschwerst sich wenn der Name de Ligt fällt? Demnächst höre ich lieber auf dich denn du scheinst mehr Ahnung als Reverter zu haben. Und 3. hättest du dir den Schwachsinn mit „Experte“ sparen können. Wann begreifst du endlich dass es kinderleicht ist dich zu enttarnen mein lieber Bayern Fan Martin? Ist im Mia San Mia Forum so wenig los?

      PS: Lustiges Bild. Bisschen dicker und er würde so aussehen wie Uli Hoeneß.

    • Hier kommt es dadrauf an wieviel Einblick la liga überhaupt hat.
      Wenn es lediglich oberflächlich ist u leicht manipuliert werden kann ,dann kann man La liga keinen Vorwurf machen weil sie nur sehen konnten was man sie sehen liess.

      Aber deine Kritik wäre selbst bei Totalversagen La ligas an der falschen Stelle.

      Bevor man überhaupt auf die Idee kommt aussenstehende zu kritisieren,muss man sich fragen wieso intern jahrelang nix niemanden auffallen wollte?
      Wo sind die Kontrollinanzen?
      Die Transparenz?

      Ich vermisse hier immer noch den Artikel der das erläutert.

  1. Sehr gute Analyse, aber leider ist Barca kein Verein wo irgendwann Ruhe einkehren wird, wird immer irgendwie ein FC Hollywood bleiben. Es gibt zu viele Blätter die täglich gefüllt werde müssen u. dadurch kommen viel zu viele Interna nach aussen. Vor allem denke ich auch durch normale Angestellte die sich dabei einen schönen Nebenverdienst erwirtschaften. Egal wie man es dreht oder wendet: Es gehören klare Strukturen u. Rahmenbedingungen für den Vorstand her die er nicht so einfach umgehen kann. und nach denen er sich zu richten hat um zum Vorteil für den Klub zu arbeiten, zum Wohle der Finanz und sportlichen Erfolg. Außerdem wird man Rahmenbedingungen schaffen müssen um für Investoren interessant zu sein damit man mit den illegalen Scheich Klubs zu konkurrieren weiß. Ohne dabei den Mitgliederverein aufzugeben. An sonst werden all diese Vereine in Zukunft keine Konkurrenz mehr sein. Wer sich der Realität verschließt wird übrig bleiben. Siehe Valencia, Schalke, Kaiserslautern HSV, Arsenal, usw……………………es schmerzt mich auch sehr, aber leider ist es so: ohne Geld ka Musik!

  2. Der nächste Vorstand wird herausfinden dass die GmbH illegal war weil sie nicht genehmigt war durch die Mitgliederversammlung.
    Ausserdem ist die Amtszeitbeschränkung auf 7 Jahre erhöht worden durch Laporta. Schwer die Geister loswerden die man selber rief.

    Dass das Minus im laufenden Jahr gegen 500 Mio laufen wird ist auch nichts neues. Es war weniger budgetiert weil der alte Vorstand davon ausging dass ab März die Stadien in Spanien wieder gefüllt sein werden. Nun wissen wir das es anders war.
    Diese Duo-Intelligenz-Studie hat nur den Zweck dass wieder einer dem anderen die Schuld in die Schuhe schieben kann.
    Und selbst wenn noch einer wie Bartomeu in die Kiste muss? Was bringts? Rosell war auch in der Kiste. Hoeness auch. Macht das ein Verein besser oder schlechter?

    Sie sollten sich auf das sportliche Beschränken und zeitgemässe Strukturen schaffen.

    • Es wäre sehr befriedigend wenn man hören würde,dass Bartomeu für 10 Jahre in die Kiste muss .
      Selbstverständlich sind seine Taten nix im Vergleich zu denen der Massenmorder Bush oder Obama ,die immer noch frei rumlaufen,aber trotzdem befriedigend.
      Ich würde sogar für 30 Jahre Knast plädieren,weil,wie du sagst : Was bringts?
      Wenns eh keinen Unterschied macht,dann doch bitte maximal Strafe anstatt gar keine.

      Bringen tut es aber tatsächlich was : Wenn Barto lebenslang hinter Gitter müsste,würde die Anzahl der Präsidentschafts Kandidaten sinken :
      Weil die ganzen Parasiten die sich bereichern wollen es sich 10* überlegen werden,wenn sie wissen dass es richtig konsequent wird.
      Keine Strafen = negative Auslese
      Strafen = positive Auslese
      Es macht definitiv jedes System besser ,wenn es Sabotage u Inkompetenz bestraft anstatt diese zu ignorieren..
      Und Barca wäre definitiv in einer besseren Verfassung,wenn es das System optimiert u zukunftsfähig gemacht hätte anstatt ein schlechtes System mit der Ausrede Tradition weiter zu führen.

      Ausserdem ist dein Argument mehr oder weniger Bullshit,
      da weder Hoeness noch Rosell wegen Bereicherung u Ruin des Vereins vor Gericht standen.

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