Hoffenheim und Valencia fragen bei Barça wegen Mingueza an

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Beim FC Barcelona spielt Oscar Mingueza in den Plänen von Trainer Xavi keine Rolle. Mit der TSG Hoffenheim und dem FC Valencia sollen zwei Klubs „informelle Gespräche“ mit Barça bezüglich eines möglichen Transfers Minguezas geführt haben.

Oscar Mingueza darf sich neuen Verein suchen

Oscar Mingueza ist einer der Akteure, der keine Zukunft beim FC Barcelona hat und in diesem Sommer vor einem Abgang steht. Trainer Xavi Hernandez soll unter anderem dem gelernten Innenverteidiger, der bei Barça oft als Rechtsverteidiger agierte, am Ende der Saison in einem persönlichen Gespräch gesagt haben, dass er in den Planungen Xavis für die neue Saison 2022/23 keine Rolle spielen werde.

Minguezas Vertrag geht zwar noch bis 2023, er wird den FC Barcelona diesen Sommer aber aller Voraussicht nach verlassen – jedenfalls ist das die Hoffnung des klammen katalanischen Klubs, der dringend Einnahmen benötigt. Eine hohe Ablöse soll Barça für Mingueza nicht verlangen, dem Vernehmen nach gäbe sich Barça mit einem Transfererlös zwischen fünf und zehn Millionen Euro zufrieden.

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TSG Hoffenheim und FC Valencia zeigen Interesse an Mingueza

Wie die Mundo Deportivo nun berichtet, sollen auch schon zwei Vereine bei Barça bezüglich Mingueza angefragt haben. Demnach seien der FC Valencia sowie Bundesliga-Klub TSG Hoffenheim am 23-Jährigen interessiert. Es soll zwischen den Vereinen auch schon „informelle Gespräche“ gegeben haben, schreibt die Mundo Deportivo.

Schon im Winter war Valencia an Mingueza dran, Pepe Bordalas, der damalige Coach der Fledermäuse, wollte den vielseitigen Verteidiger ins Mestalla holen, doch Mingueza blieb letztlich im Camp Nou. Auf wirklich viel Spielzeit kam er in der abgelaufenen Saison allerdings nicht, vor allem in der Rückrücke saß er fast immer nur auf der Bank. 889 Spielminuten bestritt der La-Masia-Absolvent vergangene Saison, im Kalenderjahr 2022 waren es nur sieben Einsätze und 233 Minuten Spielzeit in La Liga. Insgesamt kam Mingueza auf gerade einmal 19 Einsätze in La Liga, allerdings nur neun von Anfang an.

Barça hat für die neue Saison den Transfer von Andreas Christensen, der ablösefrei vom FC Chelsea kommt, dem Vernehmen nach schon eingetütet, auch wenn die Vermeldung des Wechsels des dänischen Abwehrspielers nach Katalonien offiziell noch aussteht, ist es nur noch eine Frage der Zeit – denn der FC Chelsea hat Christensen bereits verabschiedet. Der Konkurrenzkampf in der Defensive des FC Barcelona dürfte zur Spielzeit 2022/23 somit noch größer werden.

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Alex Truica
Freier Sportjournalist, Podcaster und Chefredakteur Barçawelt

2 Kommentare

  1. Beides sind eigentlich ganz gute Vereine für Mingueza und dort kann er sich nochmal weiter entwickeln und eventuell für höhere Aufgaben empfehlen. Er kann stark verteidigen, ist unglaublich schnell und bringt eine gesunde agressität mit. Was ihm noch fehlt sind mehr Fertigkeiten am Ball und etwas mehr Ruhe.

    Das hat ein Cucurella zb in England auch sehr gut gemacht. Cucurella war immer ein Wunsch von mir und angeblich sind die großen englischen Vereine so angetan von ihm, dass sie 40-50 Mio für ihn auf den Tisch legen werden.

    Bald ist die Abstimmung und wenn das Ding durch ist, werden wir wohl endlich schlauer in welche Richtung der Transfermarkt Sommer gehen wird.

    Was ich persönlich sehr irreführend finde ist der Begriff „Wirtschaftliche Hebel“ den die Verantwortlichen Benutzen. Das klingt nach etwas, das total gut ist aber in Wirklichkeit verkaufen wir Rechte bzw Anteile an unseren Rechten.

    Wirtschaftliche Hebel klingt mehr so nach man erschließt neue Märkte, hat neue Sponsoren oder Kooperationen, wie auch immer.

    • Ja finde ich auch. Das klingt echt immer so als würde man jetzt easy mal paar hundert Millionen einfach so bekommen :D
      So leicht ist es nicht. Wobei wir neben diesen außerordentlichen „Hebeln“ ja noch weitere Einnahmequellen erschließen (sleeve Sponsor, Rakuten als global Partner, USA Reise etc.).
      Bin auch sehr gespannt, wohin die Reise geht. Mir wäre ein Frenkie Verkauf lieber als ne lange Laufzeit TV Rechte. Bei 10-15 Jahren ist soweit alles ok, selbst wenn der Prozentsatz hoch ist. Länger würde ich eigentlich ungern.
      BLM und Studios fände ich völlig ok, weil es sich da auch lohnen kann, nen strategischen Partner zu holen und gewissermaßen ein „win-win“ rauskommen kann. Bei TV Rechten ist halt klar, dass wir ne gewisse Summe X abgeben, um jetzt Geld zu bekommen, die halt ohne Vorteil für uns einfach weg ist.

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