Champions League: Dani Alves stimmt auf FC Barcelona gegen PSG ein

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Vor dem Viertelfinal-Hinspiel der Champions League zwischen dem FC Barcelona und PSG wurde Adriano vor die Mikrofone gebeten, um auf das Kracherduell einzustimmen. Vor dem Rückspiel am Dienstagabend (20:45) durfte nun mit Dani Alves der nächste brasilianische Außenverteidiger Rede und Antwort zum Showdown im Camp Nou stehen. Wir haben die Aussagen des 31-Jährigen zusammengefasst.

Dani Alves zum 3:1-Hinspielsieg des FC Barcelona über PSG – der Brasilianer fehlte gelbgesperrt:

Die Wahrheit ist, dass es von außen schwieriger ist, als wenn man selbst spielt. Aber von außen habe ich ein Team gesehen, dass die Champions League gewinnen möchte, sich gut auf dem Spielfeld positionierte und das mit einer Persönlichkeit, die uns einfach charakterisiert. Ich denke, das ist die einzige Möglichkeit, um unser Ziel in der Champions League zu erreichen: Unsere Persönlichkeit und unseren Charakter offenbaren und Risiken eingehen. Ich sage immer, dass jene gewinnen, die am meisten riskieren. Wir haben nun einen wichtigen Vorsprung – das Resultat vom Hinspiel ist noch nicht entscheidend, aber ich denke, wir hätten diesen Spielausgang angenommen, wenn er uns vor dem Match angeboten worden wäre. Aber es ist offensichtlich, dass es noch einen zweiten Teil gibt. Und diesen müssen wir mit derselben Intension wie immer bestreiten – wir kennen auch keinen anderen Weg.

Der 31-Jährige zur Rückkehr einiger wichtiger Spieler bei Paris:

Der Fußball ist heutzutage sehr ausgeglichen – unter den Spielern herrscht sehr hohe Qualität. Somit denke ich, dass es nicht mehr so ins Gewicht fällt, wenn einige Spieler fehlen, denn es gibt genügend Qualität, um solche Ausfälle aufzufangen. Für PSG war es natürlich trotzdem sehr schwer im Hinspiel, da mit Motta und Verratti das Herzstück der Mannschaft fehlte, welches um den Ballbesitz kämpft. Und wir machten das Beste daraus – es sieht nun sehr gut für uns aus. Zudem denke ich, dass der beste Spieler in ihrer Verteidigung [Thiago Silva] Verletzungsprobleme hat – das erhöht natürlich unsere Chancen. Aber wir sollten uns nicht darauf fokussieren, wer aller fehlt, sondern uns auf jene Spieler konzentrieren, die mit dabei sind. Wir werden wie immer mit derselben Ambition und Leidenschaft dagegenhalten – ungeachtet dessen, wer auf dem Platz stehen wird. […] Wir gehen raus, um das Spiel zu gewinnen, nicht um den Vorsprung zu verwalten – wir wissen gar nicht, wie das geht.

Über Thiago Silva und David Luiz:

Wir sprechen hier über großartige Fußballer – wenn einer von ihnen fehlt, ist es offensichtlich, dass man das merkt. Nur wie ich bereits sagte, können wir uns nicht auf Spieler konzentrieren, die fehlen werden. […] Das Ziel ist weiterhin dasselbe: Wir wissen nicht, wie man einen Vorsprung verwaltet. Unsere Philosophie und unsere Einstellung sind stets so, als würde es sich um das letzte Spiel oder den letzten Ballgewinn handeln. Das Ziel ist immer zu gewinnen.

Dani Alves über die Schlüsselfaktoren zum Viertelfinal-Rückspiel zwischen dem FC Barcelona und PSG:

Ich kann mich nur wiederholen: Wir gehen raus, um das Spiel zu gewinnen, denken nicht an das Hinspiel-Ergebnis, versuchen das Spiel zu kontrollieren und von Beginn an zu treffen. Das ist die einzige Möglichkeit, um diesen Gegner auszuschalten.

Über Teamwork:

Ein Team wird durch die Mithilfe von allen Spielern kreiert. Es geht nicht um einen großartigen Angriff oder eine überragende Verteidigung – oder umgekehrt -, es geht um jeden Einzelnen. In einer Kollektiv-Sportart benötigst du einfach jeden Spieler im Team. Es ist wichtig, keine Gegentore zuzulassen – das haben wir auch zu großen Teilen unseren Angreifern zu verdanken. Auf der anderen Seite sind unsere eigenen Treffer auch Verdienst der Defensive. Das macht eine große Mannschaft aus. Es müssen alle an einem Strang ziehen; ich denke nicht, dass es eine andere Möglichkeit gibt, um unsere Ziele zu erreichen. Wir haben das bereits sehr oft getan und es gibt keinen Grund, das zu ändern. Es ist klar, dass man nicht immer jene Ziele erreichen kann, die man sich selbst steckt. Es gibt sehr starke Gegner, die sich ebenso gut vorbereiten, auf dem Transfermarkt tätig sind und Spieler von hoher Qualität besitzen. Es wird immer schwieriger, zu gewinnen. Aber um weiterhin zu gewinnen, müssen wir noch mehr tun, als bisher. Ich denke, dass wir uns dessen bewusst sind und in bester Verfassung in das Spiel gehen. Außerdem denke ich, dass dieser Umstand eine Auszeichnung für das Trainerteam ist. Wir brauchen nun alle, um unsere Ziele zu erreichen.

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