Koeman: „Man kann nicht verlangen, dass Ansu Fati Messis Lücke füllt“

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Nach Barcelonas behäbigem 1:0-Erfolg in der Champions League gegen Dynamo Kiew äußerte Ronald Koeman sich verärgert, dass die Partie nicht höher gewonnen wurde. Außerdem nahm er Youngster Ansu Fati nach einer schwachen Leistung in Schutz.

Ronald Koeman…

…über die Partie: „Ich denke, man muss sehen, dass wir nach der Halbzeitpause drei klare Chancen herausgespielt haben. Wir haben um unser Leben gespielt. Zum Glück standen wir defensiv perfekt. Wir waren überlegen, aber wir müssen den Sack zumachen. Nach einer Stunde sollten wir mit drei oder vier zu Null führen.“

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…über die Leistung des Teams: „Wir wissen, dass wir in einem Verein sind, in dem man gut spielen, Tore schießen und Spiele gewinnen muss. Aber wir müssen auch die Arbeit ohne Ball hervorheben, wo wir uns verbessert haben. Heute waren wir nicht in Bestform, wir hätten mit mindestens drei Toren Vorsprung gewinnen müssen.“

…über den anstehenden Clásico: „Ja, wir sind bereit, den Clásico zu gewinnen. Warum nicht?“

…über Ansu Fati und Kun Agüero: „Ich glaube nicht, dass sie in der zweiten Halbzeit so entscheidend waren. Ansu und Coutinho spielten 45 Minuten. Sie müssen mehr Verständnis füreinander aufbringen. Uns fehlte es an Tiefe und wir haben es uns im Kurzpassspiel selbst schwer gemacht. Wir müssen mehr Abstand zwischen den Stürmern haben. Sie müssen Freiheiten haben, aber auch für das Spiel verantwortlich sein, das die Mannschaft braucht.“

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…über die nicht gerade ekstatische Stimmung im Camp Nou: „Ich verstehe, dass die Fans verärgert sind, denn ich denke auch so. Wir müssen effektiver sein.“

…über die Stürmer: „Ich bin zufrieden mit dem Spiel, aber nicht mit der Effektivität. Wenn wir so überlegen sind und so viele Chancen kreieren, muss man auch ein Tor schießen. Die Verantwortung liegt bei den Stürmern. Sie sind dafür verantwortlich, den Sack zuzumachen. Für mich sollte das Ergebnis heute drei oder vier zu Null lauten.“

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…über Ansu Fati: „Sein Handeln zeigt, dass es ihm noch an einigen Dingen mangelt, und das ist normal. Man muss bedenken, dass er lange Zeit verletzt war und Zeit braucht. Außerdem wird er bald erst 19 Jahre. Man kann nicht von ihm verlangen, dass er die Lösung für alles ist, was uns fehlt, und die Lücke füllt, die Messi hinterlassen hat. Man muss Schritt für Schritt vorgehen und darf keine Wunder erwarten.“

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