Manchester City gegen FC Barcelona – Der langersehnte Showdown ist gekommen

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Endlich ist der Tag gekommen! Manchester City und der FC Barcelona treffen im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League erstmals aufeinander. Lange mussten wir auf den Kracher warten, und nun steht er vor der Tür. Bevor es im Etihad Stadium schlussendlich wirklich losgeht, sind aber noch einige Fragen zu klären. Wer darf im großen Schlager beginnen? Fällt die Wahl auf Alba oder doch Adriano? Werden Andrés Iniesta, Xavi und Cesc Fàbregas gemeinsam starten? Und wer stürmt neben Messi – Pedro, Alexis Sánchez oder doch Neymar? Wie verlief Manchesters bisherige Saison und was ist taktisch vom FC Barcelona zu erwarten? Hier kommt die Vorschau zum Spiel.

Die große Frage nach der Startaufstellung

Bildquelle: fcbarcelona.com

Wer darf im Schlager beginnen? Das ist natürlich eine der Fragen, die uns alle am meisten beschäftigt. Vor diesem Spiel scheint sie allerdings alles andere als schwer zu beantworten sein. Die Startaufstellung steht, sofern Tata Martino nicht noch eine große Überraschung aus dem Ärmel zaubert, so gut wie fest.

Das Tor:

Víctor Valdés:

Die Entscheidung hier muss nicht weiter begründet werden. Víctor Valdés ist die klare Nummer Eins und wird selbstverständlich auch gegen Manchester City versuchen, den Kasten sauber zu halten. Ein schweres Unterfangen!

Die Defensive:

Dani Alves: Der rechte Flügelflitzer wird gegen auch gegen die „Citizens“ die rechte Außenbahn beackern. In der Offensive ist es seine Aufgabe, das Feld breit zu machen und für Wirbel zu sorgen, während er defensiv die Angriffe über die Seite unterbinden soll. Hierbei die Balance zu finden, ist nicht immer leicht, und sofern es Alves zu offensiv angeht, besteht die Gefahr ausgekontert zu werden. Es wird interessant zu beobachten, wie Tata Martino den Brasilianer für diese Partie eingestellt hat.

Gerard Piqué: Der großgewachsene Innenverteidiger wird versuchen, bei den gefährlichen Ecken Manchesters die Luftduelle zu gewinnen und die Mitte absolut dicht zu machen. Piqué wird sich höchstwahrscheinlich auch in den Spielaufbau einschalten und versuchen, hinten Ordnung zu halten. Inwiefern ihm das gelingt, bleibt abzuwarten. Gemeinsam mit Mascherano ist er immer eine Wundertüte, und wenn kein Carles Puyol ihn zurechtweist, kann sich schnell der ein oder andere Patzer einschleichen. Aber noch ist nichts passiert. Gegen Atlético war Piqué im Januar äußerst konzentriert ob der Wichtigkeit der Partie. Wenn er das morgen auch ist, sollte man hinten sicher aufgestellt sein. Wenn nicht, kann es aber ganz schnell ziemlich brenzlig werden.

Javier Mascherano: Der gelernte defensive Mittelfeldspieler aus Argentinien wird morgen voraussichtlich der Abwehrpartner von Gerard Piqué sein. Nahezu alles deutet darauf hin. Während seine Tacklings berühmt und berüchtigt sind und er sie timen kann wie kaum ein Zweiter, ist sein Stellungsspiel oftmals alles andere als sattelfest. In Ergänzung zu Piqué kann ein echter „Haudegen“ aber ziemlich wichtig sein. Ob Carles Puyol hier vielleicht nicht die bessere Wahl wäre, lässt sich nur schwer beantworten. Piqué und Mascherano ergänzen sich ziemlich gut, aber ein echter Abwehrchef ist Mascherano, auch wenn er von allen Culés liebevoll „El Jefecito“ genannt wird, in dieser Saison nicht.

Jordi Alba: In der Offensive wirbelt Jordi Alba zumeist alles durcheinander, in der Defensive ist es dafür oftmals er selbst, der durcheinander gewirbelt wird. Ihm merkt man nach wie vor an, dass er seine Karriere als Flügelstürmer begann. Aufgrund seiner geringen Körpergröße ist er zwar sehr wendig, hat in Luftduellen allerdings kaum eine Chance. In Sachen Defensivspiel ist er oft ein Unsicherheitsfaktor, und man kann im Voraus nie genau sagen, ob er sattelfest stehen wird. Dass Jordi Alba hinten zuweilen alles andere als gut aussieht, ist aber meist primär der Gesamtkonstellation der Abwehr geschuldet. Mit Dani Alves und Alba spielt der FC Barcelona aktuell meistens mit zwei mehr als offensiv-orientierten Außenverteidigern. Das erweist sich oft als äußerst riskant und zu offensiv. In diesem Spiel wäre vielleicht eine Kombination Alves-Adriano oder Montoya-Alba die bessere Variante.

Das Mittelfeld:

Sergio Busquets: Über diese Personalie muss nicht sonderlich viel diskutiert werden. Sergio Busquets ist der gesetzte Mann auf dieser Position und ist trotz seiner zuletzt für seine Verhältnisse oft mäßigen Form ob seiner Klasse doch deutlich über dem Kameruner Alexandre Song anzusiedeln. City-Coach Manuel Pellegrini sagte über ihn: „Busquets gibt den Pass schon, während er noch den Ball stibitzt. Alles, was er tut, ist gewollt.“

Xavi Hernández: Der große Mittelfeldmaestro strauchelte zuletzt ein wenig und erwies sich oftmals alles andere als formstark. Trotz dieser Tatsache ist er in einem Achtelfinale aber immer gesetzt. Diesmal wird er voraussichtlich als Kapitän die Mannschaft dirigieren.

Cesc Fàbregas: Der Ex-Gunner weiß ganz genau, wie in England gespielt wird. Aber das ist nicht der einzige Grund, wieso er in diesem Spiel mit ziemlicher Sicherheit aufgestellt wird. Am Samstag war er in bestechender Form und auch ansonsten erweist er sich in dieser Saison als äußerst treffsicher.

Der Angriff:

Pedro Rodríguez: Die Entscheidung zwischen ihm und Alexis Sánchez wird Tata Martino wohl besonders schwer fallen. In diesem Spiel scheint Pedro aber die Nase vorne zu haben, da Tata wohl viel Wert auf seine Erfahrung und Treffsicherheit in großen Spielen legt. Das sind genau die Attribute, die es in Solchen Duellen braucht. Viele stellen sich jetzt wahrscheinlich die Frage: „Und was ist mit Neymar?“ Der wird mit ziemlicher Sicherheit als Edeljoker von der Bank kommen.

Lionel Messi: Bei La Pulga muss man gar nicht lange über die Gründe diskutieren, denn jeder weiß, wieso er gesetzt ist. In England konnte er bis dato zwar nur einmal treffen, aber das soll sich morgen ändern.

Andrés Iniesta: Iniesta wird diesmal voraussichtlich den linken Flügel bekleiden. Dass er diese Position spielen kann, hat er schon oftmals unter Beweis gestellt. Inwiefern er sich aber auch ins Mittelfeld zurückfallen lässt, bleibt abzuwarten. Wahrscheinlich wird er die Position aber wesentlich inverser und defensiver als Neymar interpretieren.

Anstoß: Di, 20:45 Uhr

Hintergrundquelle: fcbarcelona.com

Valdés, Montoya, Piqué, Fàbregas, Puyol, Xavi, Pedro, Iniesta, Sánchez, Messi, Neymar, Pinto, Mascherano, Bartra, Busquets, Song, Alba, Afellay, Tello, Adriano, Alves, Sergi Roberto, Oier.

Was ist taktisch zu erwarten?

In wichtigen Spielen, in denen es noch dazu gegen starke Gegner geht, setzt Gerardo Martino gerne einmal die Priorität auf solide Defensivarbeit. Inwieweit das mit einer solch offensiven Außenverteidigung wirklich umzusetzen ist, bleibt abzuwarten. Dani Alves muss sich in der Offensivbewegung mit ziemlicher Sicherheit einbremsen und auch Jordi Alba auf links muss seine Vorstöße kontrollierter setzen. Busquets steht diesmal bei Bedrängnis wohl um einiges tiefer und unterstützt die Innenverteidigung, während Xavi das Spiel aus dem Rückraum aufziehen wird. Mit Iniesta und Fàbregas in der Startaufstellung hat man gar die Möglichkeit auf ein 5er-Mittelfeld, und auch ein sich zurückfallenlassender Messi ist eine Option. Pedro kann durch seine Kaltschnäuzigkeit auch im Sturmzentrum punkten und somit ist einiges an Rotation im Angriff zu erwarten. Allgemein ist das System mit Iniesta, Fàbregas und Xavi in der Startelf sehr variabel und daher ist ein variantenreiches Spiel gut möglich.

Weitere Berichterstattung:

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Die Achtelfinalduelle:

  • Di, 18.2. – Manchester City gegen FC Barcelona
  • Di, 18.2. – Bayer Leverkusen gegen PSG
  • Mi, 19.2. – AC Milan gegen Atlético Madrid
  • Mi, 19.2. – Arsenal London gegen Bayern München
  • Di, 25.2. – St. Petersburg gegen BVB
  • Di, 25.2. – Piräus gegen Manchester United
  • Mi, 26.2. – Galatasary Istanbul gegen Chelsea FC
  • Mi, 26.2. – Schalke 04 gegen Real Madrid

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Was meint ihr, wie geht das Spiel aus? Wer sollte spielen? Wer schießt die Tore? Wie verlaufen die anderen Achtelfinals? Viel Spaß beim Kommentieren!

Visca el Barça!

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