Valverde baut gegen Slavia Prag um – Arthur gestrichen, Umtiti wieder fit, Suárez fällt aus

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Der FC Barcelona empfängt am 4. Spieltag der Champions-League-Gruppenphase Slavia Prag. Nach der peinlichen 1:3-Niederlage bei UD Levante will Barça zum wiederholten Mal nach einem enttäuschenden Auswärtsauftritt in dieser Saison im Camp Nou Wiedergutmachung betreiben. Dabei wird Ernesto Valverde seine Mannschaft verändert aufs Feld schicken. 

Es war einmal mehr ein enttäuschender Auftritt in einem Auswärtsspiel in der immer noch jungen Saison. In Levante ging der FC Barcelona nach 1:0-Halbzeitführung in der zweiten Hälfte unter – binnen sieben Minuten erzielten die Granotas drei Tore und drehten somit die Partie.

Schon in den ersten 60 Minuten zeigten die Katalanen nicht gerade eine ansprechende Leistung, doch sie kontrollierten das Spiel zumindest, ohne dass Levante Gefahr ausstrahlte. Die Heimmannschaft aus Valencia wurde mit zunehmender Spielzeit in der zweiten Halbzeit immer mutiger und so war der Ausgleich zwar in seiner Entstehung überraschend, aber nicht in seiner Konsequenz. In der Defensive brach Barça völlig zusammen und lud Levante zum Toreschießen ein. In der Schlussphase wartete man bei den Katalanen vergeblich auf ein Aufbäumen. Unter dem Strich steht die schlechteste Auswärtsbilanz seit 13 Jahren in La Liga für den FC Barcelona. 

Slavia mit breiter Brust

Nun folgt wieder ein Heimspiel im Camp Nou und alle Culés hoffen zum wiederholten Mal nach einem schwachen Auftritt in einem Auswärtsspiel auf eine Reaktion des Teams in einer Partie vor heimischer Kulisse. Am vierten Spieltag der Gruppenphase in der Champions League treffen die Katalanen auf Slavia Prag (Dienstag, 18:55 Uhr, live auf DAZN). Die Tschechen spielten im Hinspiel stark auf – Barça entführte mit viel Glück und ter Stegen die drei Punkte aus der tschechischen Hauptstadt. Schwach gespielt, gezittert, doch gewonnen, das war in Tschechien die Devise. Die Katalanen haben nun mit sieben Punkten nach drei Spielen beste Voraussetzungen geschaffen, um ins Achtelfinale einzuziehen. “Es ist morgen sehr wichtig zu gewinnen, denn wir stehen kurz vor dem Weiterkommen”, gab auch Nélson Semedo auf der Pressekonferenz zu Protokoll.

Slavia Prag steht in der Königsklasse nach drei Spieltagen auf dem letzten Platz der Gruppe F. Was zu Beginn der Auslosung zu erwarten war, korreliert nun nicht mit den bisher gezeigten Leistungen Slavias. Der tschechische Doublesieger war bei den knappen Niederlagen sowohl gegen Borussia Dortmund, als auch gegen Barça mindestens ebenbürtig. Bei Inter Mailand musste sich Slavia mit einem Remis begnügen – Inter glich erst in der Nachspielzeit zum 1:1-Endstand aus. In der tschechischen Meisterschaft thront Slavia mit 13 Siegen aus 15 Spielen souverän an der Tabellenspitze. 

Barça sollte aufgrund des Hinspiels gewarnt sein und wissen, was sie erwartet. Ernesto Valverde jedenfalls warnte auf seiner Pressekonferenz vor einem starken Gegner: “Wir erwarten ein sehr ähnliches Spiel wie in Prag. Slavia spielt sehr physisch und das werden sie sicher auch gegen uns zeigen.”

Suárez fällt aus – Umtiti erhält grünes Licht

Auf welches Personal Valverde dabei zurückgreifen kann, ist nun auch klar. Luis Suárez fällt nach seiner verletzungsbedingten Auswechslung gegen UD Levante sicher aus, auch wenn Valverde erklärt hat, dass seine Verletzung nicht gravierend sei. Ousmane Dembélé war am vergangenen Wochenende nach abgesessener Rot-Sperre überraschend nicht im Kader, er rückt nun für Súarez in das Aufgebot gegen Slavia. Auch mit dabei ist Samuel Umtiti, der zuletzt drei Spiele aufgrund einer Knieverletzung verpasst hat, nun aber das medizinische grüne Licht erhielt.

Umtiti wird aber sicherlich nur auf der Bank Platz nehmen, während alle Augen eher auf seinen Landsmann gerichtet sein werden: Denn Rückkehrer Dembélé könnte auch direkt starten und die Position linksaußen einnehmen, Antoine Griezmann könnte somit Suárez in der Sturmspitze vertreten – ein Szenario, das sich viele Culés schon seit einiger Zeit wünschen. Von Dembélé wird nicht nur Trainer Valverde eine Reaktion sehen wollen.

In der Abwehr dürfte der zuletzt geschonte Jordi Alba auf seine Linksverteidigerposition zurückkehren, Semedo würde dann wieder auf die Rechtsverteidigerposition rücken.

Arthur überraschend aus Aufgebot gestrichen

Im Mittelfeld herrscht derweil das größte Fragezeichen – denn Ernesto Valverde hat überraschend Arthur aus dem Kader gestrichen. Da Sergio Busquets, zuletzt gegen Levante ebenfalls zu Beginn auf der Bank, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wieder auf der Sechs beginnen wird, wird Frenkie de Jong ins zentrale Mittelfeld rücken. Fraglich ist dann nur noch, wer den frei gewordenen Platz in der Schaltzentrale neben dem Holländer bekleiden wird – Arturo Vidal, gegen Levante nicht so überzeugend, oder doch etwa mal wieder Ivan Rakitic? Der Kroate durfte in dieser Saison erst einmal von Anfang an ran, beim 0:2 in Granada.

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