Vorschau: Barça trifft auf Chelsea

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Endlich ist es so weit. Nachdem in der letzten Woche Real Madrid bereits einen Sieg gegen Paris Saint-Germain feiern konnte, steht für den FC Barcelona in der Champions League selbst auch ein Spitzenspiel an. Der Gegner lautet FC Chelsea und nicht wenige Barça-Fans haben diese Paarung bei der Auslosung im Dezember des letzten Jahres schon beinahe gefürchtet. Zur Vorbereitung auf das morgige Spiel haben wir für euch einige Informationen zum Kader und zur Mannschaft aufbereitet.

Chelsea – ein Angstgegner?

Der FC Chelsea ist so etwas wie ein Angstgegner für die Katalanen. Zu der Zeit von Pep Guardiola gab es dieses Duell sogar zweimal, allerdings jeweils im Halbfinale. 2009 setzte sich Barça durch ein legendäres Tor von Andrés Iniesta durch; 2012 schied man aus, obwohl man insgesamt die bessere Mannschaft war. Die Londoner erkämpften sich im darauffolgenden Finale gegen den FC Bayern München einen Sieg im Elfmeterschießen und damit ihren ersten Champions-League-Titel.

Auf dem Platz standen damals Spieler wie Piqué, Iniesta, Busquets und Messi. Gerade der Argentinier wird sich an diese Partien erinnern, verschoß er damals doch einen der wichtigsten Elfmeter seiner Karriere. So kommt es im Übrigen auch, dass der FC Chelsea eine der wenigen Mannschaften darstellt, gegen die der kleine Angreifer noch nie getroffen hat. Bemerkenswerterweise stehen zwei damalige Barça-Spieler, namentlich Cesc Fàbregas und Pedro Rodríguez, nun auf der Seite der Blues und wollen dazu beitragen, ihren Ex-Klub bereits im Achtelfinale aus dem Wettbewerb zu eliminieren.

Triple-Hoffnungen

Bei den Anhängern des FC Barcelona haben sich seit der guten Hinrunde Triple-Hoffnungen verbreitet. Jedoch scheint sich die Rückrunde schwieriger zu gestalten. Zwar konnte man schon ins Finale der Copa del Rey einziehen. In der Liga hingegen ließ man einige Punkte liegen, sodass der Vorsprung auf den Tabellenzweiten Atlético Madrid nun nur noch sieben Punkte beträgt. Insgesamt ist die Lage weiterhin komfortabel, dennoch läuft es nicht mehr ganz so gut. Grund hierfür könnten zunächst die beiden Neuzugänge Coutinho und Dembélé sein. Während Valverde zuvor ein gut eingespieltes und ausbalanciertes Team hatte, müssen beide Spieler jetzt integriert werden und brauchen jeweils noch viel Zeit. Auch das von Valverde zur  „Lebensversicherung” der Mannschaft erklärte Duo, bestehend aus Messi und Jordi Alba, scheint nachgelassen zu haben. Defensiv steht man wie auch in der Hinrunde sehr sicher. Eine besonders gute Nachricht stellt die aufsteigende Form von Suárez dar. Sollte es der Mannschaft gelingen, mehr Chancen zu kreieren und effektiv zu nutzen, so gibt es auch in der Champions League keine unmöglichen Gegner.

Der Kader 

Folgende Spieler sind mit nach London gereist: Ter Stegen, Piqué, Rakitic, Busquets, Denis, Iniesta, Suárez, Messi, Dembélé, Cillessen, Paulinho, Paco, Jordi Alba, Digne, Roberto, Gomes, Vidal, Umtiti, Mina, Vermaelen, Ortolá. Coutinho ist in der Champions League nicht spielberechtigt, während Semedo gelbgesperrt ist. Vor dem Spiel müssen drei der genannten 21 Spieler aus der Liste gestrichen werden. 

Aller Wahrscheinlichkeit nach wird Valverde auf die bewährte Startelf aus der Hinrunde setzen, welche auch gegen Eibar am vergangenen Wochenende aufgelaufen ist: Ter Stegen – Roberto, Piqué, Umtiti, Alba – Paulinho, Rakitic, Busquets, Iniesta – Messi, Suárez. 

Ein Einsatz von Dembélé von Beginn an ist unwahrscheinlich, da dieser auch gegen Eibar nicht einmal eingewechselt wurde.

Valverde über …

…die Champions League: „ Wir freuen uns alle auf das Spiel, weil wir sehr lange darauf gewartet haben. Die Champions League hat eine besondere Aura und jeder will bei solchen Spielen dabei sein.”

…Chelsea und Antonio Conte: „Antonio Conte ist einer der besten Trainer der Welt und hat einen außergewöhnlichen Lebenslauf, nicht nur mit Chelsea, sondern auch mit Italien und Juventus. Seine Mannschaften arbeiten immer sehr hart und wissen, was sie tun müssen. Für mich persönlich ist das eine großartige Herausforderung, gegen eins seiner Teams antreten zu dürfen. Alle englischen Teams erleben eine gute Champions League Saison und wir dürfen nicht vergessen, dass Chelsea der amtierende englische Meister ist. Sie haben eine besondere Spielweise, die sich sehr von unserer unterscheidet.”

 

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