Dani Alves über Barça-Abgang: Art und Weise “hat mir nicht gefallen”

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Nach seinem erneuten und diesmal endgültigen Abschied vom FC Barcelona äußert Dani Alves auch Kritik. Die Art und Weise des Weggangs “hat mir nicht gefallen”, so der Brasilianer ehrlich.

Dani Alves demnächst womöglich zurück im Camp Nou

Kaum ist er weg, könnte er schon bald wieder zurückkehren: Dass Dani Alves in wenigen Wochen nochmals im Camp Nou aufläuft, ist alles andere als unwahrscheinlich. Zwar ist seine Etappe beim FC Barcelona nach dem Ablauf der Saison 2021/22 endgültig beendet, jedoch steht er kurz vor einer Unterschrift bei dem mexikanischem Klub UNAM Pumas – Barças neuem Gegner bei der Trofeo Joan Gamper am 7. August.

Dieses Freundschaftsspiel wäre für den schon 39-jährigen Brasilianer eine ideale Gelegenheit, um sich richtig vom Barcelonismo zu verabschieden. Am Ende der Spielzeit gab es diesen für Alves, dessen Vertrag nach der Rückkehr im vergangenen November zum 30. Juni wieder auslief, nämlich nicht.

Vielmehr blieb die Personalie öffentlich weitestgehend unbehandelt. Alves wurde vielmehr ein wenig hingehalten, als es darum ging, ob er vielleicht doch noch ein weiteres Jahr bleibt oder nicht.

Kein neuer Vertrag: Dani Alves muss FC Barcelona erneut verlassen

Barça “hat in vergangenen Jahren Sünden begangen”

Diese Art und Weise, das hat er jetzt in einem Interview mit der englischen Zeitung The Guardian zugegeben, stieß bei dem Rechtsverteidiger auf wenig Begeisterung. “Ich bin nicht traurig gegangen, sondern war glücklich, dass ich zum Klub zurückgekehrt war. Ich hatte davon fünf Jahre lang geträumt. Das Einzige, was mir nicht gefallen hat, wie mein Abgang abgehandelt wurde”, so Alves.

Er habe den Verantwortlichen der Katalanen seit seines Comebacks “sehr deutlich gemacht, dass ich kein 20-Jähriger mehr bin und wollte, dass die Dinge im Voraus geklärt werden, ohne etwas zu verheimlichen. Aber dieser Klub hat in den vergangenen Jahren Sünden begangen, weil ihn Leute, die Geschichte schrieben, nicht gekümmert haben. Als Fan würde es mir gefallen, wenn Barcelona das anders macht”, beklagte sich Alves, um dann aber wiederum zu behaupten, er würde damit gar nicht seinen Fall meinen: “Ich spreche nicht über mich, denn meine Situation war eine andere. Ich bin Xavi und dem Präsidenten auf ewig dankbar, dass sie mich zurückgeholt haben.”

Alves bestritt für die Blaugrana insgesamt 406 Pflichtspiele, dabei gelangen ihm 22 Tore und 104 Vorlagen. Für die brasilianische Nationalmannschaft ist er übrigens immer noch aktiv. Sein Ziel: die Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Katar (21. November bis 18. Dezember). Dafür braucht er nun erst recht einen neuen Klub.

Filip Knopp
Redakteur und Sportjournalist mit großem Fokus auf Spaniens La Liga.
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4 Kommentare

  1. den typ mag ich.
    ich bin seit jahren fan von dani alves. nun ja, wir werden alle mal älter und jeder von uns sollte lernen dinge los zu lassen. egal woran man mit haut und haar immer noch daran hängt.
    was will der guter dani (fast 40 ) noch mit kids beim fc barcelona veranstalten?
    viele spieler bei barca gehen noch -zum teil – in den kindergarten. nachm spiel versteht sich ;)
    lieber dani alves. zerstör dein ruf nicht. selbstachtung immer bewahren. schau dir dein kamarad marcelo bei real an. der mann war -für mich- für viele jahre der beste aussenverteidiger der welt.
    jetzt hat er erkannt… es ist time to say goodbye. marcelo ist erst 34.
    denk darüber nach.
    viel glück.

  2. Ich hätte mich gefreut, wenn er hinter Dest als Backup weiter zur Verfügung gestanden hätte. Klar hat man ihm sein Alter angemerkt und Araujo sei Dank hat er einige von Alves Fehlern ausgebügelt. Aber er hatte mehr Mentalität als die meisten und offensiv hat er sich immer noch ganz gut eingeschaltet. Finde es echt schade

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