Bartomeu: Messis Abgang eine „schlechte Entscheidung“ des Barça-Vorstands

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Barcelonas ehemaliger Präsident Josep Maria Bartomeu redet gegenüber der SPORT seine Amtszeit schön und sprach auch über den Abgang von Lionel Messi, der „eine schlechte Entscheidung“ des aktuellen Vorstands um Präsident Joan Laporta war.

Barças ehemaliger Präsident Josep Maria Bartomeu gab unter der Woche bereits ein Statement ab, in dem er sich zu den Vorwürfen des aktuellen Vorstands äußerte. Dieser wirft ihm vor, den FC Barcelona durch jahrelanges Missmanagement in die aktuell bestehende finanzielle Schieflage gebracht zu haben.

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Nun gab Bartomeu der katalanischen Tageszeitung SPORT ein Interview, um die Dinge – aus seiner Sichtweise – richtigzustellen.

Bartomeu: „Wollte nicht, dass Messi Barça verlässt“

Dabei sprach Bartomeu auch über den Verlust von Lionel Messi. „Ich als Präsident wollte nicht, dass Messi den Verein verlässt, und ich habe alles getan, was möglich war, alles, damit Leo den Verein nicht verlässt. Ich dachte, es wäre gut für Barça und für ihn, bei uns zu bleiben. In diesem Sommer haben sie ihn gehen lassen, und ich halte das für eine schlechte Entscheidung. Ohne Leo Messi zu spielen bedeutet, dass sich viele Dinge ändern müssen.“

„Koeman ist bereit“, versicherte der Ex-Präsident mit Blick auf die aktuellen Leistungen Barças und die Frage, ob der Niederländer der richtige Trainer für den Klub ist. „Aber wir müssen geduldig sein, damit er eine Mannschaft ohne die Anwesenheit des besten Spielers der Welt aufbauen kann. Ich denke, es gibt viele Talente in der Mannschaft, vor allem junge Talente.“

Bartomeu sieht kein ‚katastrophales Erbe‘ bei Barça

Auch wehrte sich Bartomeu erneut gegen die Anschuldigungen, dass er und sein Vorstand den FC Barcelona in einem schlechten Zustand hinterlassen hätten. „Im Wahlkampf war von einem ‚katastrophalen Erbe‘ die Rede, aber das sehe ich nicht… Was das Sportliche angeht? In zehn Jahren haben wir 22 Titel gewonnen und wir haben die beste Frauenmannschaft der Welt, die das Triple gewonnen hat. Und schauen wir uns an, wie viele Spieler aus La Masia hervorgegangen sind: Ansu, Araujo, Riqui, Mingueza, wir haben auch Pedri geholt.“

Dazu ergänzte er: „Und die, die jetzt durchbrechen, Gavi, Nico, Collado, sind bereits Gegenwart und Zukunft des Vereins, weil sie viel Talent haben. Auch das ist ein Teil unseres Erbes. Der Verein hat im Bereich des Jugendfußballs hervorragende Arbeit geleistet.“

Bastian Quednau
Redakteur und Autor bei Barçawelt sowie bei Film-Rezensionen.de

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