Coronavirus-Krise: Barça-Board fürchtet Auswirkungen auf Transfers

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Lautaro Martinez, Neymar und Co.: Einige prominente Namen werden derzeit mit dem FC Barcelona in Verbindung gebracht. Aufgrund von fehlenden Einnahmen im Zuge der Coronavirus-Krise fürchtet das Barça-Board jedoch, dass die derzeitige Spielpause massive Auswirkungen auf die Transferplanungen hat. 

Aufgrund der Coronavirus-Pandemie steht die Fußballwelt weiterhin still – die UEFA sowie die CONMEBOL haben bereits die Europameisterschaft und die Copa America auf 2021 verschoben. Somit haben die nationalen und internationalen Vereinswettbewerbe mehr Zeit, diese auch zu Ende zu spielen. 

Neymar und Lautaro Martinez im Visier

Welche Auswirkungen die Corona-Krise jedoch auf den Transfermarkt hat, ist weiterhin unklar. Wie die ESPN berichtet, fürchten die Verantwortlichen der Katalanen, dass ihre Transferplanungen von der Pandemie massiv beeinflusst werden. Mit Lautaro Martinez und Neymar werden derzeit insbesondere für den Angriff der Katalanen große Namen als potentielle Verpflichtungen gehandelt.

In diesen Tagen geistern die Namen der beiden Angreifer immer wieder durch die katalanischen und spanischen Gazetten, sie sollen die beiden Hauptziele des Sommers sein, heißt es. Dazu hat sich sogar Sportdirektor Eric Abidal in einem Interview jüngst selbst geäußert, als er sagte: „Talentierte Spieler wie Lautaro, Neymar und andere zu haben, ist immer gut für den Verein. Ich sehe es nicht als unmöglich an, das tue ich nie. Wir werden versuchen, daran zu arbeiten.“

 

Fehlende Einnahmen aufgrund von Covid-19

Wie machbar die etwaigen Transfers sind, das ist die große Frage. „Wenn mir die finanzielle Abteilung sagt, dass ich die Mittel dafür habe, wird man den Transfer realisieren. Andernfalls nicht“, sagte Abidal auf Martinez angesprochen – das war vor der Coronavirus-Krise, die den ganzen Betrieb lahmlegte – und auch die Finanzen massiv beeinträchtigt.

Aufgrund der Einstellung des Spielbetriebs rechnet Barças Vereinsführung nun mit deutlich geringeren Einnahmen. Betrachtet man die Finanzen des Klubs in den vergangenen Jahren, wird deutlich, dass die TV-Einnahmen und Einnahmen aus dem laufenden Spielbetrieb (Tickets, Verkauf etc.) mit die größten Posten in der Umsatzstatistik waren. Aufgrund der aktuellen Spielunterbrechung auf unbestimmte Zeit könnten dadurch einige Einnahmen wegbrechen. Inwiefern die Spielpause auch die Sponsoring-Einnahmen betrifft, ist unklar.

Beispielsweise gab Präsident Josep Maria Bartomeu bekannt, dass es den Verein rund sechs Millionen Euro kostet, wenn das Champions-League-Rückspiel ohne Zuschauer ausgetragen wird – allein diese Zahl zeigt auf, mit welchen finanziellen Einbußen zu rechnen ist. Essentiell wird für die Katalanen auch sein, ob und wie die Champions League zu Ende gespielt werden kann, da auch hier große Geldmengen eingenommen werden.

Transferplanungen betroffen

Um dem alternden Kader eine Blutauffrischung zu verpassen, hat das Barça-Board um Eric Abidal mehrere Verpflichtungen geplant. Neben dem Angriff (Neymar und/oder Martinez) waren laut ESPN ursprünglich drei weitere Transfers geplant. Aufgrund der aktuellen Situation ist man sich bei den Katalanen derzeit allerdings unsicher, welche Spieler und wie viele sich der Klub im Sommer leisten kann.

Ein weiteres denkbares Szenario ist, dass die Preise auf dem Transfermarkt aufgrund der aktuellen Krise deutlich sinken – doch auch in diesem Fall kann man beim FC Barcelona derzeit nicht abschätzen, wie viel Geld man zur Verfügung haben wird. Die Coronavirus-Krise, sie beeinflusst auch die Planungen und Transferstrategie der Katalanen im Sommer massiv.

 

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