Fall Dembélé: Berater führen Gespräche mit Barça – Liga-Boss Tebas glaubt nicht an „Rechtswidrigkeit“

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Zur angespannten Situation Ousmane Dembélé beim FC Barcelona äußerte sich nun auch Liga-Präsident Javier Tebas. Außerdem soll es laut SPORT zu weiteren Gesprächen zwischen Dembélés Beratern und Verantwortlichen des Vereins gekommen sein.

Javier Tebas, Präsident La Ligas, wurde auf einer Veranstaltung in Valencia auf die Vertragssituation rund um Ousmane Dembélé angesprochen.

Nachdem Dembélé gegen Athletic Bilbao und Deportivo Alavés von Xavi nicht in den Kader berufen wurde, stellte sich vergangene Woche die Spielergewerkschaft AFE hinter den französischen Offensivspieler und ließ wissen: „Wenn dieser Umstand als Willensdruck verstanden werden könnte und auch öffentliche Erklärungen abgegeben werden, die diesen Druck anerkennen, stünden wir vor einem rechtswidrigen Vorgehen“ seitens des FC Barcelona.

Tebas wiederum betonte zwar, dass er nicht alle Fakten kenne, doch der 59-Jährige ließ wissen: „Barcelona hat gute Anwälte und ich glaube nicht, dass sie irgendeine Art von Rechtswidrigkeit begehen.“ Dass Barça Dembélé aus dem Kader streicht und so zur Vertragsunterschrift oder dem vorzeitigen Abgang drängt, ist für den Liga-Chef also kein Problem.

Treffen zwischen Beratern und Xavi – Wende in den Vertragsverhandlungen?

Derweil sollen sich laut der spanischen Zeitung SPORT die Berater von Ousmane Dembélé, Moussa Sissoko und Marco Lichtsteiner, mit Cheftrainer Xavi Hernández getroffen haben, um dem Übungsleiter Barças mitzuteilen, dass Dembélé auch in der nächsten Saison gerne Teil der Mannschaft sein würde und es ein Wunsch vom 24-Jährigen wäre, seinen Vertrag zu verlängern.

Sissoko und Lichtsteiner sollen zudem gegenüber Xavi laut SPORT angegeben haben, dass sich Dembélé voll und ganz Barças Projekt verschrieben habe und er sich zu 100 Prozent für Barça einsetze, um mit der Mannschaft die Ziele zu erreichen.

Wenige Stunden nach diesem Gespräch soll es zu einem Treffen zwischen Dembélés Beratern und Vereinsverantwortlichen gekommen sein, um eine für beide Seiten zufriedenstellende Lösung zu finden. Laut der SPORT möchte sich Barças Präsident Joan Laporta aber nicht in die Verhandlungen einmischen und zieht es vor, dass Sportchef Mateu Alemany die Verhandlungen mit der Dembélé-Delegation führt. Alemany hatte vergangene Woche noch klipp und klar öffentlich erkärt: „Wir hoffen, dass ein Transfer vor dem 31. Januar zustande kommt.“

Schließlich würde ein Abgang Dembélés auch dafür sorgen, dass aufgrund der damit verbundenen gesunkenen Gehaltskosten potenzielle Neuzugänge wie Alvaro Morata unter Vertrag genommen werden könnten.

Benjamin König
Fútbol, Calcio, Fotball - in Spanien, Italien, Skandinavien. Redakteur bei Barçawelt, Podcaster bei Polarlichtspiel - dem skandinavischen Fußballpodcast
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