Luuk de Jong trotzt Zweiflern: „Habe meine Qualität schon gezeigt“

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Luuk de Jong fühlt sich geehrt, jetzt für den FC Barcelona auf Torejagd gehen zu können. Bei seiner Präsentation schwärmt der Niederländer von Barça und gibt an, schon für den Champions-League-Duell mit dem FC Bayern bereit zu sein. Den Zweifeln in Katalonien an seiner Person trotzt er.

De Jong betritt im Barça-Trikot das Camp Nou

Jetzt befindet sich nicht mehr nur noch ein De Jong in den Reihen des FC Barcelona. Nachdem Frenkie de Jong Mitte 2019 den Weg in das Camp Nou gefunden hatte, sicherten sich die Katalanen vor mittlerweile etwas mehr als einer Woche am letzten Tag des in Spanien geöffneten Transfermarkts auch die Dienste von Luuk de Jong.

Am Donnerstagmittag wurde der Angreifer, der zunächst erst einmal nur für die laufende Saison vom FC Sevilla ausgeliehen ist, bei Barça vorgestellt. De Jong unterschrieb in diesem Rahmen auch seinen Vertrag und schlüpfte erstmals in seiner neuen Spielkleidung auf den Stadionrasen.

„Der größte Schritt meiner Karriere“

Es sei „eine Ehre, hier zu sein“ und „der größte Schritt meiner Karriere und das Größte, was ich erreicht habe, für den größten Klub der Welt zu spielen. Es ist ein wahrgewordener Traum“, sagte der 31-Jährige begeistert bei der Pressekonferenz zu seiner Präsentation.

„Ich hoffe, wir schreiben zusammen Geschichte. Die ersten Tage liefen sehr gut, man hat mich sehr gut im Team empfangen. Es ist mehr als ein Klub, eine echte Familie, was ich sofort gespürt habe“, so De Jong, der auf den Wunsch von Trainer Ronald Koeman hin verpflichtet wurde – zum großen Teil, aber offenbar nicht exklusiv wegen des zeitgleichen Abgangs von Antoine Griezmann Richtung Atlético Madrid.

Koeman habe nach eigener Aussage bereits seit Anfang August mit dem gebürtigen Schweizer, den er bereits als Coach der niederländischen Nationalmannschaft trainiert hatte, in Kontakt gestanden. „Ja, ich habe mit Koeman gesprochen, das ist richtig. Über Details werde ich aber nicht reden. Mit dem Trainer habe ich ein gutes Verhältnis, wir kennen uns schon von der Nationalmannschaft. Es ist gut, mit ihm zu arbeiten“, freute sich De Jong derweil auch über die Zusammenarbeit mit dem 58-Jährigen.

De Jong: „Ich bin dieser Typ, den Koeman wollte“

Während Koeman von De Jong eine hohe Meinung hat, wird die Last-Minute-Verpflichtung im Lager der Fans weitestgehend kritisch betrachtet. Der Stürmer dazu: „Die Message des Trainers war glaube ich klar: Er wollte vorne einen anderen Stürmertypen und ich bin dieser Typ, den er wollte. Ich denke, deshalb dachte er schon eine lange Zeit an mich. Ich habe meine Qualität auf hohem Level schon gezeigt. Hoffentlich kann ich das auch bei Barça tun, ich vertraue darauf.“

Möglicherweise zieht die Blaugrana dann ja sogar die vorhandene Kaufoption. „Ich werde einfach nur so hart arbeiten wie möglich und dann werden wir sehen, was die Zukunft für mich bereithält“, meinte der Neuling mit der Rückennummer 17 hinsichtlich eines möglichen Verbleibs über Mitte 2022 hinaus.

De Jong bereit für Duell mit FC Bayern

So weit denkt De Jong nicht, zumal die Gegenwart auch schon genug Konzentration verlangt. Sein Debüt im Barça-Trikot könnte er ausgerechnet am kommenden Dienstag beim Champions-League-Kracher gegen den FC Bayern München feiern. Für den Auftakt in die Gruppenphase sei er nach eigener Aussage „bereit“.

De Jong: „Ich fühle mich momentan sehr gut. Ich hatte bei der EM eine Knieverletzung erlitten, seitdem aber zwei Monate zur Erholung. Ich trainiere seit drei, vier Wochen wieder, fühle mich fit. Was der Plan des Trainers für das nächste Spiel ist, weiß ich nicht. Ich hoffe, noch fitter und stärker zu werden.“

Filip Knopp
Redakteur und Sportjournalist

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