Messi über Barça-Abgang: „…und dann wurde gesagt, ich müsse mir einen neuen Verein suchen“

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Lionel Messi lässt den Prozess seines Abgangs vom FC Barcelona Revue passieren und gesteht, sich in Paris „ein bisschen verloren“ zu fühlen. Mit PSG sei sich der Argentinier aber schnell einig gewesen.

„Sehr schmerzhaft, Barcelona zu verlassen“

Zeit heilt Wunden, sagt man. Insofern dürfte bei Lionel Messi der erste Kummer über den Abschied vom FC Barcelona mittlerweile auch verarbeitet sein. Knapp über zwei Monate ist es her, als der Argentinier die Blaugrana nach satten 21 Jahren offiziell und endgültig verlassen hat – Richtung Paris Saint-Germain.

„Es war sehr schmerzhaft für mich, Barcelona nach all den Jahren zu verlassen. Ich und meine Familie waren entschlossen, meine Karriere in Barcelona zu beenden. Es war sehr schwer, aber wir haben diese Tortur gemeinsam gemeistert“, sagte Messi dem französischen Magazin France Football nun in einem Interview.

Er habe selbst noch Anfang August kurz vor dem großen Knall „ehrlich gesagt gar nicht“ damit gerechnet, dass die geplante Verlängerung des zum 30. Juni ausgelaufenen Vertrags scheitern und er seinem Barça wenig später den Rücken kehren würde.

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Messi: „Ich dachte, alles sei geregelt“

„Ich kehrte nach Barcelona zurück, um mich auf die Saison vorzubereiten, nachdem ich die wenigen zusätzlichen Urlaubstage, die mir der Trainer gewährt hatte, genutzt hatte. Ich hatte die Idee, meinen Vertrag zu unterschreiben und sofort mit dem Training anzufangen. Ich dachte, alles sei geregelt und es fehlte nur noch meine Unterschrift. Aber als ich in Barcelona ankam, wurde mir gesagt, dass es nicht mehr möglich sei, dass ich nicht bleiben könne und ich mir einen anderen Verein suchen müsse, weil Barça nicht die Mittel hatte, mit mir zu verlängern“, erinnerte sich Messi.

„Es hat meine Pläne auf den Kopf gestellt. Viele Dinge gingen mir durch den Kopf, aber ich hatte keine andere Wahl, als zu gehen. Es war so und wir mussten es akzeptieren“, so der 34-Jährige, der nach eigener Aussage in Frankreichs Hauptstadt, wo er mit seiner Familie nach wie vor im Hotel lebt, noch nicht ganz angekommen ist.

Messi in Paris „ein bisschen verloren“

„In Barcelona hatte ich meine Gewohnheiten, ich kannte die Gegend nach all den Jahren auswendig. Ich war oft an den gleichen Orten. Jetzt muss ich zugeben, dass ich ein bisschen verloren bin“, erklärte der Ex-Barça-Kapitän, der auch sportlich erst bei einem Tor nach fünf Einsätzen steht: „Ich muss die Stadt jetzt kennenlernen, um mich leichter zurechtzufinden, aber ich passe mich an und freue mich sehr auf die Zukunft.“

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Nach Barça-Abgang „schnell mit PSG geeinigt“

Dass es ihn zu PSG ziehen würde, sei dem Angreifer recht schnell klar gewesen. Messi: „Ich musste einen neuen Verein finden, um meine Karriere fortzusetzen. Ich hatte das Glück, von mehreren Klubs kontaktiert worden zu sein und einer davon war Paris Saint-Germain. Ich habe andere Angebote erhalten, aber ich muss zugeben, dass wir uns schnell mit PSG geeinigt haben. Die Gespräche begannen und es war nicht einfach, denn alles musste in kurzer Zeit, praktisch über Nacht, geregelt werden, was unter den gegebenen Umständen eine sehr schwierige Operation war.“

Filip Knopp
Redakteur und Sportjournalist
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