PSG verrät: Kontakt mit Messi wegen Wechsel schon seit Jahreswechsel

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Lionel Messi soll bereits während der vergangenen Saison als Profi des FC Barcelona in Kontakt mit Paris Saint-Germain gestanden haben. Das verrät PSG-Sportdirektor Leonardo. Im Trikot des Ligue-1-Klubs steht der Argentinier nun kurz davor, Xavi in der Liste der Champions-League-Rekordspieler von Platz zwei zu stoßen.

PSG-Manager: „Hatten zuvor schon Kontakt“

Seit Anfang Juli war er ohne Vertrag mehr, doch erst Anfang August war ein für allemal klar: Lionel Messi verlässt den FC Barcelona nach 21 Jahren.

Angesichts der verzwickten Situation hinsichtlich seiner eigentlich geplanten Vertragsverlängerung, den aber zu hohen Hürden mit den finanziellen Spielregeln seitens des spanischen Liga-Verbands LFP hatte sich der Argentinier offenbar schon seit viel längerer Zeit mit Alternativen zu Barça beschäftigt. Konkreter: Mit Paris Saint-Germain, wohin es ihn letztlich auch bekanntlich gezogen hat.

Leonardo, der Sportdirektor von PSG, verriet nun gegenüber dem französischen Bezahlfernsehsender Canal+, man habe schon etliche Monate zuvor eine Verbindung zu Messi und dessen Umfeld hergestellt – was auf Grundlage der FIFA-Statuten auch vollkommen legal war, da der Kontrakt von „la Pulga“ in Barcelona eben zum 30. Juni auslief.

„Ich kann nicht verheimlichen, dass wir zuvor schon Kontakt hatten“, sagte der Manager und meinte damit die Zeit vor der im August über die Bühne gebrachten Verpflichtung. „Aber es war immer nach Januar, als er sechs Monate vor seinem Vertragsende stand. Vor dem Januar 2021 hatten wir Messi nie kontaktiert“, so Leonardo.

„Nach Barça-Abgang haben wir Messi wieder kontaktiert“

Messis Idee sei „immer“ gewesen, „bei Barça zu bleiben“, gestand der Brasilianer jedoch ebenso. „Nachdem sein Abgang verkündet wurde, haben wir ihn wieder kontaktiert. Die Lust, die er zeigte, zu uns zu kommen, motivierte uns noch mehr, es zu tun“, gab Leonardo weiter Einblicke in den Transfer-Prozess. In Katalonien konnte es den 34-Jährigen nicht halten, da er die von der Liga vorgegebenen Gehaltsobergrenze in Höhe von 347 Millionen Euro mit einer Unterschrift unter ein neues Arbeitspapier deutlich gesprengt hätte – selbst mit großen Abstrichen, was das Gehalt betrifft.

Messi verdrängt Xavi bald in der Champions League

Im Trikot der Pariser kommt der Held des Barcelonismo auf zwei Pflichtspiele, ein Treffer oder eine Vorlage ist ihm dabei jedoch nicht gelungen. Immerhin: Nach seinem Einsatz am Mittwoch bei dem Duell mit dem Club Brügge, das nur 1:1 endete, ist Messi in der Rangliste der Rekordspieler der Champions League jetzt nur noch ein Spiel von Barça-Legende Xavi Hernández entfernt.

Der sechsfache Ballon-d’Or-Gewinner bestritt in Belgien seine 150. Begegnung, die katalanische Mittelfeld-Legende (151) wird er also zeitnah hinter sich lassen. Spitzenreiter sind der schon zurückgetretene Iker Casillas und der noch aktive Cristiano Ronaldo mit je 177 Spielen.

Filip Knopp
Redakteur und Sportjournalist

1 Kommentar

  1. Wie ich damals vermutete, La Liga insbesondere Tebas haben Laporta gesagt, das mit Messi geht klar.. deswegen auch aguero geholt und grobe Details des CVC Deals beim Abendbrot besprochen… Und kurz vor Toreschluss erst das offizielle Dokument vorgelegt.

    In addition, Romeu accused La Liga of essentially trying to force Barcelona to sign the CVC investment deal by promising they could keep Lionel Messi if they did.

    He said Laporta met with Tebas, and Tebas told them everything would be resolved if the signed on to the agreement with CVC. But he says that La Liga did not send the documents for them to sign quickly. According to Romeu, the documents finally arrived, but late at night. Then, Tebas asked for a quick reply, but Barcelona refused to sign on, saying the terms were not acceptable.

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