Poker um de Jong: Barça und Manchester United offenbar vor Einigung

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Die Anzeichen verdichten sich, dass Frenkie de Jong und der FC Barcelona nach drei gemeinsamen Jahren getrennte Wege gehen werden. Die Katalanen und Manchester United sollen unmittelbar vor einer Einigung stehen, der Deal zeitnah über die Bühne gehen.

Transfer von de Jong bald fix? FC Barcelona und Manchester United nähern sich wohl an

Weil der FC Barcelona auf Einnahmen angewiesen ist, zeichnet sich eine Trennung von de Jong ab. Übers Wochenende kamen rund um einen etwaigen Wechsel des Niederländers zu Manchester United neue Meldungen auf – und diesmal schon recht konkret, was ein baldiges Zustandekommen eines Deals anbelangt.

Am Samstag hat die katalanische Zeitung Sport einen Bericht veröffentlicht und darin von positiven Gesprächen zwischen den Parteien in den vergangenen Tagen berichtet. Der FC Barcelona und Manchester United stehen demnach kurz vor einer Einigung, was die Ablöse betrifft. So wären die Red Devils gewillt, die seitens Barça geforderten 80 Millionen Euro zu zahlen. Gar heißt es, dass die Engländer den Transfer noch gerne vor dem 30. Juni abschließen wollen würden.

Barça hofft scheinbar auf Transfererlös von 80 Millionen Euro

Ob dem FC Barcelona tatsächlich jene stolze Summe winkt, bleibt abzuwarten. Laut Transferexperte Fabrizio Romano würde derzeit ein mündliches Angebot von 65 Millionen Euro geprüft werden. Nicht ausgeschlossen, dass hinzu noch bis zu 15 Millionen Euro an Boni fließen könnten, Barça somit die gewünschten 80 Millionen Euro erhält.

De Jong, der mit seiner Freundin Mikky Kiemeney aktuell in den USA im Urlaub weilt, hält sich unterdessen dieser Tage mit öffentlichen Statements zu seiner Zukunft zurück. Der 25-Jährige soll die Wechselgerüchte, die bereits gegen Ende der Saison Fahrt aufnahmen, anfangs noch mit Ungunst aufgenommen haben – am liebsten wäre ihm (damals noch) ein Verbleib in der katalanischen Küstenstadt gewesen.

“Traumverein”: Frenkie de Jong und Memphis Depay wollen bei Barça bleiben

Trotz Vertrag bis 2026: De Jong vor Absprung aus Barcelona

Seither sind aber einige Wochen vergangen und die Situation scheint sich geändert zu haben. Vor allem soll Erik ten Hag ein wichtiger Faktor sein – de Jong betreute er bereits bei Ajax Amsterdam und möchte ihn nun scheinbar auch unbedingt bei Manchester United in den Reihen haben. Eine Einigung zwischen de Jong und den Engländern gibt es bis dato offenbar aber noch nicht. Dies sei allerdings das geringste Problem, so die britische Tageszeitung Telegraph. Es darf davon ausgegangen werden, dass dem Mittelfeldspieler eine deutliche Gehaltserhöhung winkt – und dem FC Barcelona ein warmer Geldregen, der direkt in neue Transfers gesteckt werden könnte.

Adrian Kühnel
Sportjournalist mit Schwerpunkt auf dem spanischen Fußball.
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7 Kommentare

  1. Für mich nach wie vor nicht ganz nachvollziehbar und ich hätte ihm auf jeden Fall noch die eine Saison gegeben. Wir schaffen uns ein Problem, wo keins ist.
    Busquets hat nur noch bis 2023 Vertrag und wird diesen wohl nicht verlängern. Mit FDJ hat man den vielleicht idealen Nachfolger bereits in den eigenen Reihen. Klar hat er diese Saison nicht konstant performt, aber wer hat das schon? Und gerade unter den Umständen (Messi weg, Trainerwechsel, öffentlicher Tumult um Insolvenz) ist das auch nur menschlich.
    Vor 2x Jahren war er der beste Spieler der Saison (noch vor Messi). Er gibt uns auf der 8er Position unglaublich viel. Seine Tiefenläufe, Pressingresistenz, Zweikampfstärke. Das alles hat weder Gavi, noch Pedri und auch kein Bernardo. Auf der Position als alleinige 6 hat er wenig Einsätze gehabt, aber ich sehe ihn da schon. Mit ein bisschen Routine hat er alle Veranlagungen, um Busquets zu ersetzen. Das sehe ich weder bei Nico, noch bei Kessie.
    Wenn ich dann höre, dass Bayern für Lewi 60Millionen aufruft, wäre das Nonsens.

  2. Schade. Frenkie gehört zu meinen Lieblingsspielern. Unser Mittelfeld wird deutlich geschwächt. Pedri und Gavi kann schiefgehen wie die Spiele etwa gegen Frankfurt gezeigt haben. Frenkie hätte ich nicht für unter 100 Mio verkauft. Nach der Absegnung zu den kommenden Wirtschaftsdeals wäre der Verkauf vermutlich nicht mal zwingend erforderlich gewesen.

    Naja, jetzt fehlen noch weitere Spieler, die verkauft werden müssen. Das sind auf jeden Fall, die die unbedingt weg müssen:

    Neto
    Lenglet
    Umtiti
    (Mingueza)
    Pjanic
    Puig
    Braithwaithe
    Trincao

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