FC Chelsea und Leeds United einig – Raphinha will aber lieber zum FC Barcelona

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Leeds United und der FC Chelsea haben Berichten zufolge eine Einigung bezüglich des Transfers von Raphinha erzielt. Doch der Brasilianer will lieber zum FC Barcelona. Sein Agent Deco weilte daher abermals zu Gesprächen in Barcelona. 

Raphinha-Poker: Leeds United nimmt Angebot des FC Chelsea an

Das Tauziehen um Raphinha spitzt sich zu. Nachdem zuletzt der FC Arsenal wie der Favorit auf die Verpflichtung des Flügelstürmers von Leeds United aussah, soll nun der FC Chelsea die besten Karten haben. Laut Medienberichten aus England sind sich Chelsea und Leeds über eine Ablösesumme einig geworden. Wie der für gewöhnlich gerade in England sehr gut informierte Branchendienst The Athletic vermeldete, ist Chelsea bereit, die von Leeds geforderte Summe zu bezahlen. Die Rede ist von einer Ablöse in Höhe von rund 65 Millionen Euro, die inklusive Bonuszahlungen sogar auf bis zu 75 Millionen Euro ansteigen kann.

Raphinha: FC Barcelona statt Chelsea – Deco verhandelt mit Barça

Allerdings sind sich nur die beiden Vereine einig, der Spieler selbst mit dem FC Chelsea aber noch nicht. Und das aus gutem Grund: Denn Raphinha will am liebsten zum FC Barcelona wechseln, seiner Wunschdestination. Mit der Blaugrana soll sich der 25-Jährige schon seit einiger Zeit einig sein. Allerdings kann und will sich der FC Barcelona die horrende Ablösesumme, die Leeds aufruft, nicht leisten – noch weniger in aktuellen finanziell prekären Lage, in der sich Barça befindet. Präsident Joan Laporta, Sportchef Mateu Alemany und Sportdirektor Jordi Cruyff arbeiten Tag und Nacht an Lösungen, um die Finanzen in Ordnung zu bringen und Transfers zu tätigen, Abgänge wie Zugänge. Mittendrin dabei: Raphinhas Agent Deco. Denn dieser wurde just in Barcelona gesichtet, der ehemalige Barça-Mittelfeldspieler weilte am Mittwoch zu Gesprächen mit Alemany und Co. in den Büroräumen der Blaugrana.

Das Warten des FC Barcelona auf Ousmane Dembélé

Katalanische Medien berichten, dass Deco mit allen Mitteln versucht, Raphinha zum FC Barcelona zu lotsen, Barça sei “am Leben” im Rennen um die Unterschrift des Brasilianers, obwohl Chelsea und Leeds eine Übereinkunft getroffen haben. Doch der Spieler warte weiter darauf, dass Barça in Bewegung kommt. Daher soll sich der 25-Jährige auch noch nicht entschieden haben, zu welchem Klub er wechseln wird. Dass er nächste Saison für Leeds aufläuft – sein Vertrag bei den Whites geht noch bis 2024 – ist extrem unwahrscheinlich.

Doch bei Barça hängt vieles von vielem ab – durch den Abschluss zweiter Deals hofft Barça auf 600 Millionen Euro Einnahmen, weshalb die Blaugrana bei allen Transfers und Verpflichtungen aktuell auf Zeit spielt respektive spielen muss, unfreiwillig. Schließlich ist gerade Ousmane Dembélé eine Schlüsselpersonalie des Ganzen – verlängert der Franzose, hat Barça keinen Bedarf an Raphinha. Entscheidet sich Dembélé, dessen Vertrag am 30.6., also heute, ausläuft, gegen eine Vertragsverlängerung, benötigt Barça auf dem Flügel Ersatz (so die Meinung im Klub). Der Poker in der Causa Dembélé geht somit genauso weiter wie das Tauziehen um Raphinha.

Alex Truica
Freier Sportjournalist, Podcaster und Chefredakteur Barçawelt
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