Laporta: “Barça ist nicht dazu gezwungen, Frenkie de Jong zu verkaufen”

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Der FC Barcelona hat Raphinha als Neuzugang vorgestellt – doch bei der Pressekonferenz drehte sich vieles um Frenkie de Jong und Robert Lewandowski, über die Präsident Joan Laporta und Sportchef Mateu Alemany sprachen. Alemany ging auch auf Ousmane Dembélés Vertragsverlängerung sowie weitere Zu- und Abgänge ein.

FC Barcelona: Laporta und Alemany sprechen über de Jong und Lewandowski

Im Rahmen der Pressekonferenz bei der Vorstellung von Neuzugang Raphinha stellten sich Präsident Joan Laporta und Sportchef Mateu Alemany den Fragen der Journalisten – hauptsächlich drehte sich die PK mal wieder um Spielerkäufe und -verkäufe.

Joan Laporta über Frenkie de Jong: “Es ist nicht wahr, dass der Verein gezwungen ist, Frenkie zu verkaufen. Es liegt an Xavi zu entscheiden, ob er die USA-Tour mitmacht – aber ich gehe davon aus, dass er dabei sein wird.”

Mateu Alemany über Frenkie de Jong: “Frenkie ist ein wichtiger Spieler für uns und wir zählen auf ihn. Klar ist, dass das Fairplay-System uns zu Abgängen zwingt.”

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Laporta über Robert Lewandowski: “Lewandowski ist ein Spieler von Bayern München und ich werde mich aus Respekt vor diesem Klub nicht zu diesem Thema äußern. Es gibt nichts zu sagen. Es wäre falsch von uns, etwas zu kommentieren. Was die Spieler betrifft, die unter Vertrag stehen, so sind wir mit den Vereinen in Kontakt, aber aus Respekt vor den Bayern können wir die Verhandlungen nicht [öffentlich] bewerten. Die Antwort des FC Bayern steht noch aus, aber wir werden nicht ins Detail gehen.”

Alemany über mögliche aussortierte Spieler, die an der US-Tour nicht teilnehmen werden: “Die sportlichen Entscheidungen hängen von Xavi ab, es ist Sache des Trainers, wer mitreist. Es gibt Spieler, die sich der Situation seit zwei Monaten bewusst sind. Wir stehen in Absprache mit ihren Agenten. Es logisch, dass sie in Barcelona bleiben, um ihre Situation zu klären.”

Alemany über mögliche Vertragsauflösungen: “Diese werden nicht in Erwägung gezogen, weil dies nicht der Weg ist, den wir gehen wollen, und weil es keine Lösung für den Salary Cap darstellt.”

Alemany über die Vertragsverlängerung von Ousmane Dembélé: “Sie wissen, dass ich keine Lust habe, über Verhandlungen zu berichten. In sportlicher Hinsicht gab es keine Zweifel an der Kontinuität von Dembélé. Beim Vertrag gab es einen großen Unterschied zwischen dem, was die Agenten verlangten, und dem, was wir unter seinem Status verstanden, auch mit Blick auf die Gehaltspolitik. Er musste sich an die neue wirtschaftliche Situation anpassen, das war für seine Vertreter sehr schwer zu verstehen. Sie behielten ihre Position und wir unsere. Es hat acht Monate gedauert – wir hatten das Glück, dass der Spieler seinen Willen durchgesetzt hat, zu bleiben. Der Vertrag ist gut dotiert, aber im Rahmen unserer Möglichkeiten.”

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Laporta über Neuzugänge: “Wir haben uns das Ziel gesetzt, die Mannschaft so zu verstärken, wie Xavi es von uns verlangt hat. Raphinha gehört dazu – auch Dembélé war ein Wunsch des Trainers. Wir werden weiter daran arbeiten, die vom Trainerstab vorgeschlagenen Verpflichtungen zu verwirklichen. Wir arbeiten sehr hart daran, ein sehr wettbewerbsfähiges Team aufzubauen.”

Alemany über die mögliche Verpflichtung von Jules Koundé: “Ich bin nicht dafür, Namen zu nennen – aus Respekt vor den Vereinen kommentieren wir diese nicht. Der Trainer hat uns einige Prioritäten gesetzt, wir warten ab, was dabei herauskommt und haben den Transfermarkt im Blick. Es bleiben noch anderthalb Monate und es kann noch viel passieren. Was bereits getan wurde, verleiht dem Team einen Qualitätssprung. Wir sind uns über den Plan des Trainers sehr im Klaren.”

Alex Truica
Freier Sportjournalist, Podcaster und Chefredakteur Barçawelt
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