Brennpunkte | Barça vom Start dominant – Fati-Rückkehr gibt Hoffnung

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Der FC Barcelona dominierte am 7. Spieltag die UD Levante mit einem 3:0 vor heimischen Publikum. Eine starke Anfangsphase legte den Grundstein für einen entspannten Sieg, der durch das starke Comeback von Ansu Fati gekrönt wurde. Die Brennpunkte zu FC Barcelona gegen UD Levante.

Starke Anfangsphase der Blaugrana als Grundlage für den Sieg

Die Katalanen, die aufgrund einer Rotsperre für Chefcoach Ronald Koeman von Assistenz-Trainer Alfred Schreuder betreut wurden, gaben mit Anpfiff Vollgas. Anders als gegen den FC Cádiz am Donnerstagabend legte die Blaugrana ihre Lethargie ab, spielte aktiver und mutiger. Gegen desolate Granotas konnte Barça von Anfang an dominieren und das eigene Spiel aufdrücken.

In der ersten Viertelstunde stellte das Team um Kapitän Gerard Piqué durch eine Kombination aus aggressiven Gegenpressing und zielstrebigen Passspiel nach vorne früh die Weichen auf Sieg. Vor allem die linke Seite – von den überragenden Memphis und Sergiño Dest (Barçawelt-Punkte 9 und 8) bespielt – sorgte von Anfang an für Gefahr. Die Bilanz der ersten 15 Minuten: 75 Prozent Ballbesitz, eine Passquote von 92 Prozent und die 2:0-Führung für den FC Barcelona. Das Schlüssel zum Erfolg der Blaugrana lag in der richtigen Einstellung von Anfang an.

Traum-Comeback! Ansu Fati trifft bei Barças Krisenbewältigung gegen Levante

Fluides System zwischen Mittelfeld und rechtem Flügel

In der Aufstellung vor dem Spiel wurde gemutmaßt, dass Philippe Coutinho als rechter Flügelstürmer aufläuft – doch zu finden war er dort nicht. Der Brasilianer spielte überwiegend aus dem Zentrum heraus, weshalb der rechte Flügel auch von Teenager Gavi  besetzt wurde, Barça agierte wahlweise im 4-4-2 mit Raute oder im 4-2-3-1 mit Gavi jeweils (halb-)rechts. Diese Maßnahme machte das Spiel der Blaugrana unberechenbarer. Coutinho konnte mit diesen Freiheiten im offensiven Mittelfeld seine beste Leistung seit seinem Außenmeniskusriss zeigen.

Neben diesen offensiven Kniff überlegten sich der gesperrte Ronald Koeman und Ex-Hoffenheim-Trainer Schreuder eine Idee mit den drei genannten Spielern gegen den Ball. Bei Ballbesitz der Gäste aus Valencia stellte Barça auf ein 4-4-2 um. Beide Stürmer konnten ins Pressing gehen, weil das dichte Mittelfeld hinter den Spitzen absicherte. Diese Herangehensweise machte es der UD Levante lange schwer, einen Spielaufbau zu gestalten oder in die gefährlichen Zonen zu gelangen. Auch gegen den Ball zeigte sich Barcelonas Spiel wie schon zuvor gegen Granada und Cadiz arg verbessert.

Nach zehnmonatiger Pause – Ansu Fati bleibt Ansu Fati

323 Tage musste Ansu Fati durch eine komplexe Meniskusverletzung aussetzen – am Sonntagnachmittag konnte er sein lang ersehntes Comeback feiern. Bereits mit seinem ersten Dribbling und Antritt war klar: Der 18-Jährige hat nichts an seiner Spritzigkeit oder Tempo verloren. Mit seiner ersten Aktion im Strafraum produzierte der Flügelspieler eine 50:50-Situation für den Schiedsrichter, der einen vertretbaren Elfmeter hätte geben können. Der erste Schuss des Megatalents fand dann direkt seinen Weg in das Tor der Gäste, um das Traum-Comeback perfekt zu machen.

Stimmen | Ansu Fati: “Habe von Tor bei der Rückkehr geträumt”

Man merkte Fati praktisch kaum an, dass er eine lange Verletzungspause hinter sich hatte. Es wird sich zeigen, wann und wie sein erster Auftritt über 90 Minuten aussieht und seine Fitness dieses Tempo über die gesamte Dauer zulässt. Doch: Die erste kurze Vorstellung von Barças neuer Nummer 10 bereitete den Culés große Freude und Hoffnung – der Hoffnungsträger der krisengeplagten Blaugrana hat einen Namen.

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