Drei Tore in sieben Minuten: Barça rehabilitiert sich gegen Villarreal

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Der FC Barcelona rehabilitierte sich nach einer bitteren Woche am 10. Spieltag La Ligas mit einer konzentrierten Leistung gegen den FC Villarreal. Beim 3:0 traf Robert Lewandowski doppelt. Der Spielbericht zu Barcelona vs. Villarreal

FC Barcelona 3:0 FC Villarreal – der Spielbericht

Barça hatte nach zwei bitteren Partien gegen Inter und Real Madrid einiges wiedergutzumachen. Im Vergleich zur Niederlage in Madrid krempelte Trainer Xavi Hernández die Anfangsformation ordentlich um. Die beiden Routiniers Marcos Alonso und Jordi Alba starteten für Eric García und Alejandro Balde in der Viererkette – im Mittelfeld durfte Gavi, der am Montag mit der Kopa-Trophäe ausgezeichnet wurde, für Sergio Busquets beginnen, Frenkie de Jong nach die Position auf der Sechs ein. Auch im Angriff wollte Xavi neue Impulse setzen – Ansu Fati und Ferran Torres rückten für Ousmane Dembélé und Raphinha in die Startelf.

Ansu Fati mit erstem Abschluss – Barça dominant

Bereits nach zwei Minuten konnte im Camp Nou die erste nennenswerte Chance bestaunt werden. Eine Hereingabe von der rechten Seite wurde zunächst abgewehrt – der Ball landete aber direkt vor den Füßen von Ansu Fati. Der 19-Jährige versuchte es innerhalb des Sechzehners, allerdings traf die Nummer 10 der Blaugrana den Ball nicht perfekt, sodass der Schuss knapp neben dem linken Pfosten landete (2.). Eine erste kleine Duftmarke, denn Barça agierte von Beginn an dominant und war bemüht deutlich zu machen, dass man die drei Punkte im Camp Nou behalten möchte.

Mitte der ersten Hälfte war es erneut Fati, der offensiv in Erscheinung trat. Ein Kopfball des Youngsters stellte jedoch keine allzu große Gefahr für Gerónimo Rulli im Kasten der Gäste dar (20.). Der FC Villarreal hingegen konnte im Angriff keinerlei Akzente setzen und agierte in erster Linie mit langen Bällen, die entweder von den Verteidigern des FC Barcelona geklärt werden konnten oder zu ungenau gespielt wurden. Arnaut Danjuma konnte zwar den ersten wirklichen Abschluss des gelben U-Boots verzeichnen, der Schuss des Niederländers traf allerdings nur das Außennetz (22.).

Lewandowski stellt mit Blitz-Doppelpack die Weichen

Barça lief weiter an und der erste Treffer der Blaugrana lag immer mehr in der Luft – nach einer knappen halben Stunde sollte der Aufwand dann auch endlich belohnt werden. Nach einem herausragenden Pass von Pedri auf den startenden Jordi Alba fand dieser Robert Lewandowski per Direktpass im Sechzehner. Mit einer geschickten Drehung ließ der Pole Rulli im Tor und einige Verteidiger aussteigen und vollstreckte flach ins leere Tor zum völlig verdienten 1:0 (31.) – eine Weltklasse-Aktion des Polen.

Nur drei Minuten später durfte die Nummer 9 des FC Barcelona erneut jubeln. Nach Pass von Gavi kam der Torjäger erneut an den Ball und markierte mit einem sehenswerten Schlenzer den nächsten Treffer für Barça (34.). Innerhalb kürzester Zeit brachte Lewandowski seine Mannschaft also auf die Siegerstraße und erzielte seine Saisontore zehn und elf.

Die Blaugrana spielten nun immer befreiter auf und dachten keineswegs daran, einen Gang zurückzuschalten. Die Mannschaft von Xavi spielte weiter nach vorne, drängte auf den nächsten Treffer und sollte – erneut nur vier Minuten nach dem 2:0 – den Spielstand noch weiter in die Höhe schrauben. Ferran Torres ließ seinen Gegenspieler im Sechzehner geschickt aussteigen und legte gekonnt auf den einlaufenden Fati ab. Dieser stolperte den Ball zunächst an den Pfosten, im Nachsetzen drückte Barças Nummer 10 den Ball letztendlich mit der Hacke aber doch über die Linie und bescherte den 3:0-Halbzeitstand (38.).

Barcelonas Heimsieg zu keiner Zeit gefährdet

Die zweite Hälfte wurde dann weitaus weniger unterhaltsam. Den 73.261 Zuschauern wurden nach dem Seitenwechsel keine wirklich klaren Torchancen mehr geboten, denn der Gast aus Villarreal strahlte zu keiner Zeit wirklich Gefahr aus. Marc-André ter Stegen hatte einen ruhigen Abend und wurde nicht gefordert, Barça verwaltete die Partie derweil angesichts des strammen Terminplans mühelos. Zwanzig Minuten vor Schluss brachte Xavi dann noch einmal Sergio Busquets und Hector Bellerín für den stark aufspielenden Frenkie de Jong und Sergi Roberto – auch der Neuzugang von Arsenal konnte nach überstandener Muskelverletzung also noch ein paar Minuten sammeln. Wenig später sollten dann auch Raphinha, Ousmane Dembélé und Gerard Piqué das Spielfeld betreten.

Raphinha bot sich dann auch wenig später nach einer Dembélé-Hereingabe die Großchance auf das vierte Tor, doch der Brasilianer verzog freistehend vor Rulli (79.). Letztendlich blieb es beim 3:0, woran auch ein Distanzschuss von Pedri (85.) nichts mehr änderte. Die Blaugrana zeigten nach zuletzt schwachen Spielen und ausbleibenden Ergebnissen eine Reaktion – der FC Villarreal blieb derweil zum fünften Mal in Folge in der Liga auswärts ohne eigenen Treffer. Für Barça geht es nun am Sonntagabend erneut im Camp Nou gegen Athletic Bilbao weiter.

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Christopher Lennart Vogel
Christopher Lennart Vogel
Student der Medien- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Mannheim und passionierter Fußballfan.
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4 Kommentare

  1. Wieder eine Mannschaft, die hinten zumacht. Aber diesmal wurde Barca belohnt.
    Was mich nur enttäuscht hat ist, dass Xavi Pique, Busquets und Alba spielen ließ.
    Vor allem anstatt Busquets hätte ich Kessie oder noch lieber Pablo Torre bei einer 3:0 Führung gewünscht.
    Der Junge hat Talent.
    Was Xavi mit Raphinha macht, ist unverständlich. Links fühlt er sich unwohl. Das schadet nur seinem Selbstvertrauen.
    Das Spiel gegen Bayern sollte es schon gezeigt haben.
    Aber um mal gute Spieler hervorzuheben:
    Frenkie de Jong hat mir sehr gut gefallen. Ansu Fati war ebenfalls sehr gut. Hoffentlich kommt er an seine Leistung vor der Verletzung ran.
    Pedri und Gavi wie immer Top. Die beiden brauchen aber mal eine Pause.
    Marcos Alonso war eine Überraschung, hat aber ein gutes Spiel gemacht.

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