Vorschau | Bei Barjuans Debüt: Welche Reaktion zeigt Barça gegen Alavés?

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Am 12. La-Liga-Spieltag empfängt der FC Barcelona Deportivo Alavés. Während Barça vor allem mit sich selbst und der Suche nach einem neuen Trainer beschäftigt ist, bleibt die Frage, wie die Mannschaft auf den Abgang von Ronald Koeman reagieren wird. Das in der Offensive harmlose Alavés kommt aber mit Schwung aus den letzten Partien daher. 

Welche Reaktion zeigt Barça auf die Koeman-Entlassung?

Die 0:1-Auswärtsniederlage gegen Rayo Vallecano war Präsident Joan Laporta zu letztlich zu viel, und so wurde Ronald Koeman von seinen Aufgaben als Trainer entbunden. Am Samstagabend gegen Deportivo Alavés (21 Uhr, live im Barçawelt-Ticker) wird nun Barça-B-Coach Sergi Barjuan das Team an der Seitenlinie betreuen.

Der 49-Jährige verkörpert die Philosophie des Vereins durch und durch. In La Masia ausgebildet, debütierte er 1993 in der Profimannschaft unter keinem geringeren als Johan Cruyff. 382 Einsätze für Barça hat der Außenverteidiger absolviert, der schon einmal von 2009 bis 2011 ein Barça Jugendteam coachte, damals die B-Jugend. In diesem Sommer kehrte der ehemalige Linksverteidiger zurück und übernahm Barça B.

Interimscoach Barjuan: Barças Spielidee „unverhandelbar“

Nun soll er also bei der A-Mannschaft aushelfen, solange, bis der Klub einen neuen Cheftrainer findet – also voraussichtlich bis zur Länderspielpause. Der Interimscoach räumt auf der Pressekonferenz am Freitagmittag ein, dass „es sehr schwer ist, viele Dinge in kurzer Zeit zu verändern“.

Ein richtiges Training konnte Barjuan am Freitag leiten, am Samstagabend steht schon das erste Spiel an. „Nach einer Trainingseinheit kann ich nicht beurteilen, wer besser trainiert – ich muss überlegen, was das Beste für das Spiel morgen ist. Ich weiß nicht, wie das Training vorher war – heute habe ich Wert darauf gelegt, dass die Spieler mit der nötigen Intensität agieren“, so Barjuan auf seiner ersten Pressekonferenz.

Knieschmerzen halten an: Ansu Fati gegen Alaves nicht dabei

Daher könnte es am Sonnabend besonders spannend sein, auf die „weichen Faktoren“ zu schauen. Welche Reaktion zeigt die Mannschaft auf die Entlassung Koemans? Antwortet das Team um Kapitän Sergio Busquets mit einem Befreiungsschlag oder setzt sich die Ideenlosigkeit und schlechte Chancenverwertung der letzten Spiele fort?

Sicher ist jedenfalls, dass Ansu Fati erneut nicht mitwirken kann – das hat Barjuan vorweggenommen. Der 18-Jährige laboriert weiterhin an Knieschmerzen – im rechten Knie, nicht im linken, an dem er seine langwierige Meniskusverletzung hatte.

Doch auch ohne Fati habe Barça „Lösungen, um mehr Präsenz zu zeigen und besser mit dem Ball zu agieren“, so der Interimstrainer der Blaugrana. Das wird auch nötig sein, denn Deportivo Alavés reist mit Selbstbewusstsein ins Camp Nou.

Alavés zuletzt siegreich – doch mit Horror-Bilanz gegen Barça

Denn während Barça in der englischen Woche zwei Pleiten kassierte, gewann Alavés in dieser Woche binnen vier Tage zweimal am Stück. Die Gäste aus der baskischen Hauptstadt Vitoria-Gasteiz konnten die zuletzt wichtigen Spiele gegen die direkten Konkurrenten aus Cadíz (2:0) und Elche (1:0) gewinnen und damit auf den 16. Tabellenrang klettern. Das Team von Javier Calleja spielte dabei einen defensiven Konterfußball und verzeichnete in beiden Partien einen Ballbesitz unterhalb der 40-Prozentmarke.

Mit gerade einmal fünf Toren aus zehn Spielen stellen die Babazorros die zweitschlechteste Offensive La Ligas. Hinzu kommt, dass die letzten Begegnungen zwischen den Katalanen und den Basken zumeist nicht glücklich für Alavés ausgingen. Von den letzten zehn Spielen konnte Barça neun gewinnen, eines endete Unentschieden, nämlich Barças Gastspiel letzte Saison in Vitoria-Gasteiz.

Die Katalanen sollten gewarnt sein: Denn einen seiner drei Saisonsiege fuhr Alavés sogar gegen Meister Atlético Madrid ein. Beim 1:0-Sieg gegen die Rojiblancos konnten die Basken früh in Führung gehen und anschließend mit einer tiefen Fünferkette die Angriffe der Gäste verteidigen. Ein Spielverlauf, den Interimstrainer Sergi Barjuan nur ungern bei seinem Debüt als Barça-Coach von der Seitenlinie des Camp Nou beobachten würde.

4 Kommentare

  1. Jetzt mal meine Gedanken zu den Ereignissen. Die Entlassung von Koeman wahr natürlich überfällig und man musste reagieren, für mein Empfinden zwar zu spät aber zumindest wurde Reagiert. Ich danke Koeman für seine Bemühungen aber Die Zeit unter ihm wahr schlussendlich enttäuschend.

    Zu Xavi
    Für mich ist er bereits Trainer da ich mir keine andere Option mehr vorstellen kann. Von Xavi erwarte ich eine klare Handschrift und eine Barça Typische Spielanlage. Ich will die Typische art des Cruyff Fußball sehen, Ballbesitz, Pressing, Positionierung. Dieses Positionsspiel ist der Schlüssel zurück zum Erfolg. Ich erwarte nur schönen Fußball und die CL Quali.

    Besonders Herausfordernd wird das Integrieren Junger Spieler und dabei darauf zu achten sie nicht zu überfordern. Genau darin lag Koemans Achillesferse, der Umgang mit den Talenten und der Balance im Team. Während Spieler wie Pedri, Fati und auch Dest und Auraujo sehr viel Spielzeit bekommen haben wurden Spieler wir Puig, Trincao, Mingueza und jetzt auch Demir ignoriert. Diese Diskrepanz zwischen Leistung, Spielzeit und Fitness fürde dan zu einer irreparabeln Körperlichen Zustand des Ausgebrannt sein und zu Verletzungen, besonders zu sehen bei Pedri. Diesen Zustand konnte man auch bei Gavi und Nico sehen wo man glücklicherweise die Notbremse gezogen hat. Der zweite Teil des Teams ist der welche die Erfahrenen Spieler beinhaltet. Piqué, Busquets und Alba bekamen immer wieder zu viele Einsätze weswegen Verletzungen besonders bei Piqué und Alba die Folgen wahren. Der dritte Teil bestand als den Spieler zwischen 23 und 30 die ich als die Spieler bezeichnen würde wo Konstande Leistungen die Folge sein muss. De Jong, Roberto, Depay, Dembele, Choutinioh und auch Grizmann würde ich dazu zählen. Diese Spieler wurden zwar immer aufgestellt da Sie in den Alter Sind wo Konstanz wichtig ist aber die Leistungen haben zu selten gepasst. Konsequentzen für Grizmann, De Jong oder Roberto hat es leider selten gegeben.

    Zusammenfassend muss man Sagen das Leistungsprinzip, Das verbinnten der Manschaftsteile und die Ursprüngliche Philosophie der Schlüssel zum Erfolg ist.
    Piqué,Alba und Busquets brauchen Pausen und mit Garcia, Auraujo, Balde und Nico so wie Gavi gibt es Alternativen. De Jong, Depay und Ter Stegen müssen Säulen des Spiels sein aber nicht ohne Leistung eingesetzt werden. Pedri, Fati und Dest müssen Spielzeit bekommen aber behutsam und Puig, Demir und auch Nico dürfen nicht ignoriert werden. Wen Xavi es schafft seine Philosophie zu integrieren das ganze an ein Leistungsprinzip bindet und gleichzeitig die Jungen Spieler behutsam ran führt hat das Team enormes Potenzial. Ich persönlich glaube an Xavi und er hat mein volles Vertrauen.

  2. Bin auch gespannt, welche Reaktion die Mannschaft zeigen wird. Ich bin aber zuversichtlich, dass es ein Befreiungsschlag wird und die Jungs, jetzt zwar nicht wie ausgewechselt, aber doch deutlich verbessert agieren werden. Sollte es nicht so kommen und wir auch morgen wieder denselben ideenlosen Müll spielen, wäre das echt ein harter Schlag, vor allem hinblickend auf das wichtige Finalspiel gegen Kiew um die CL KO-Phase!

    Der Trainer, das ist eigentlich gerade nach dem heutigen Pressekonferenz klar, wird sehr wahrscheinlich Xavi. Laporta sagte zwar, dass es auch andere Optionen gäbe, aber das ist reine Diplomatie. Genauso wie Xavis Aussage, er fokussiere sich nur auf Al-Sadd. Im Netz wird Xavi jetzt schon als der neue Trainer gefeiert. Wenn jetzt Laporta letztendlich mit einem ganz anderen Trainer ankommt, würde er wahrscheinlich eine Anarchie auslösen. Ausser der Trainer, den er präsentiert, heißt Ten Hag, Klopp oder Tuchel. Es läuft also auf Xavi hinaus. Die Frage ist hier nur wann. Ich persönlich denke, dass er bereits beim Spiel gegen Celta an der Seitenlinie stehen könnte, das Board sich aber schlussendlich dafür entscheidet, dass er erst zur Länderspielpause kommt, was in meinen Augen die bessere Entscheidung wäre.

    Ich habe ehrlich gesagt ein verdammt gutes Gefühl bei Xavi. Wir sehen zwar an Arteta, Lampard, Ole, Henry, Pirlo und Zidane, dass ein Weltklasse Spieler nicht auch automatisch ein guter Trainer sein muss, aber bei Xavi bin ich total zuversichtlich! Er ist wie gemacht für den Trainerposten bei Barça. Ich erhoffe mir eine ähnliche Situation wie bei den Bayern, als diese unter Kovac nicht ernst zu nehmen waren und kurze Zeit später unter Flick wie ausgewechselt waren und das Triple holten. NEIN, ich erwarte von Xavi nicht, dass er uns das Triple holt, aber hoffe halt, dass die Spieler unter seiner Regie wie ausgewechselt agieren werden. Denn ich kann nicht oft genug betonen, dass wir eigentlich einen guten Kader haben.

    Mit Setien und Koeman kam diese “Wandlung“ der Mannschaft leider nicht. Mit Xavi kommt das hoffentlich anders, denn er strahlt auf die gesamte Mannschaft eine ganz besondere Aura aus. Eine grosse Barça Legende, der noch 2015 für Barça auflief. Hoffentlich wirkt sich das stark auf Pedri, Gavi, Puig und Co aus. Natürlich kommt mein gutes Gefühl nicht nur daher, weil er eine Legende ist und eine starke Aura ausstrahlt. Ich denke auch, dass Xavi taktisch einiges auf dem Kasten hat. Ich habe gelesen, dass Al Sadd vor seiner Übernahme einen Atlético ähnlichen Fussball gespielt hat. Nach seiner Übernahme hat er den Jungs das Tiki Taka beigebracht und diese spielen sie auch erfolgreich. Und das ist kein sinnloses Ballgeschiebe ohne jeglichen Plan, wie man das bei uns häufig sieht. Die spielen das scheinbar wirklich ganz stark und dominieren ihre Gegner in allen Belangen. Jetzt sagt man häufig, dass deren Gegner nicht mit den Gegnern aus Europa zu vergleichen sind, was natürlich stimmt, aber gleichzeitig hat Xavi dafür auch die deutlich schwächeren Spieler im Vergleich zu Barça. Das gleicht sich also aus. Bei Barça hätte er zwar die stärkeren Gegner, genauso aber auch die deutlich besseren Spieler. Wenn er dieses System den Spielern von Al-Sadd erfolgreich beibringen kann, warum nicht Barça mit Spielern wie De Jong, Pedri, Gavi, Nico, Fati, die allesamt ballverliebt und deutlich mehr Qualität haben?

    Wir werden es früh genug erfahren!

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