Christensen küsst Barça-Wappen bei Präsentation: “Ich bin sehr stolz, es ist ein Traum”

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Nach Franck Kessié stellt der FC Barcelona mit Andreas Christensen umgehend den nächsten Neuzugang vor. Der Däne schwärmt, spricht von einem erfüllten Traum, nun Barça anzugehören und küsst das Wappen. Den Konkurrenzkampf nimmt er gerne an.

FC Barcelona stellt Neuzugang Christensen vor

Zehn Jahre beim FC Chelsea, drei davon in der U21, dazu eine zweijährige Leihe zu Borussia Mönchengladbach – und jetzt der große Schritt zu einem Weltverein: Andreas Christensen ist seit Montag ein Spieler des FC Barcelona. Die Katalanen haben den dänischen Innenverteidiger ablösefrei verpflichtet, nachdem dessen Vertrag in London zum 30. Juni ausgelaufen war.

Am Donnerstag, nur drei Tage nach der Verkündung des Transfers und wiederum bloß einen Tag nach der Vorstellung von Franck Kessié, wurde Christensen bei Barça offiziell präsentiert. Für den 26-Jährigen war allein das schon ein denkwürdiges Ereignis, immerhin bedeutet ihm dieser Wechsel eine Menge.

“Ich bin sehr stolz. Es ist ein Traum, den ich seit langer Zeit hatte, von kleinauf an, seitdem ich denken kann. Dieser erfüllt sich jetzt. Ich kann es kaum erwarten, die Fans im Stadion zu sehen und hier anzufangen”, zeigte sich der 57-fache Nationalspieler erfreut und ambitioniert, als er zunächst im Beisein von Präsident Joan Laporta auf einem der Trainingsplätze der Ciutat Esportiva seinen bis zum 30. Juni 2026 datierten Vertrag unterzeichnete und auch erstmals in seine neue Spielkleidung schlüpfte. Dem Wappen verpasste er dabei bereits liebevoll einen Kuss.

“Xavi mag meinen Spielstil und meine Persönlichkeit”

Laporta verriet derweil: “Als er acht Jahre alt war, schrieb er auf, dass er mal ein Spieler von Barça werden möchte. Wir wollen hier Spieler haben, die von Barça träumen.” Bei der anschließenden Pressekonferenz konnte der skandinavische Neuling das nur nochmals bestätigen. “Als ich angefangen habe, Fußball zu schauen und gesehen habe, wie Barça spielt und welche Spieler da sind – das hat mich in den Bann des Klubs gezogen”, so Christensen, dem übrigens noch keine Rückennummer zugeordnet wurde.

Einer seiner Helden wird damals Xavi gewesen sein. Derjenige also, der ihn nun bei der Blaugrana trainiert. “Er hat mir sehr deutlich gemacht, dass er meinen Spielstil und meine Persönlichkeit mag”, verriet der Defensiv-Spezialist: “Ich glaube, dass ich sehr gut zur Spielweise von Barça passe. Ich muss nichts verändern.”

Christensen nimmt Konkurrenzkampf an

Ob er unter Xavi aber auch einen Stammplatz ergattern kann, bleibt abzuwarten. Mit Gerard Piqué, Ronald Araújo und Eric García hat er einige Konkurrenten, zudem sind ja auch noch Clement Lenglet und Samuel Umtiti, die beide aber bald wechseln dürften, zumindest noch anwesend. Christensen dazu: “Mein Ziel ist immer, in der Startelf zu stehen. Die Konkurrenz ist groß, aber gesund, das macht mich besser und pusht mich umso mehr. Alle Verteidiger sind stark, ich freue mich. Piqué hat einen Legenden-Status bei diesem Klub erreicht, ich kann von ihm und allen anderen viel lernen.”

Die Vorstellung von Andreas Christensen beim FC Barcelona im Video

Barça bestätigt: Andreas Christensen kommt von Chelsea

Filip Knopp
Redakteur und Sportjournalist mit großem Fokus auf Spaniens La Liga.
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