Vorschau | Barça bei starkem Benfica zum Siegen verpflichtet

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Am 2. Spieltag der Champions League gastiert der FC Barcelona bei Benfica Lissabon. Nach dürftigen Ergebnissen bei den ersten Gruppenspielen für beide Teams geht es darum, einen noch größeren Fehlstart in der Königsklasse zu vermeiden. Die Vorschau zu Benfica Lissabon gegen den FC Barcelona.

Nach der erfolgreichen Krisenbewältigung gegen die UD Levante reist der FC Barcelona am 2. Spieltag der Champions League nach Lissabon zu Benfica, um auch in der Champions League Wiedergutmachung zu betreiben. Nach der 0:3-Auftaktpleite gegen die Bayern muss am Mittwochabend (21 Uhr, live im Ticker auf Barçawelt.de sowie im Stream auf DAZN) ein Sieg in der portugiesischen Hauptstadt rausspringen, um eine gute Ausgangslage für die Qualifikation für das Achtelfinale zu sichern.

Sieben Spiele gegen Benfica – Barça verlor nur einmal in grauer Vorzeit

Beim letzten Duell der beiden Vereine in Lissabon im Oktober 2012 konnte Barça durch Tore von Alexis Sanchez und Cesc Fabregas einen 2:0-Auswärtssieg einfahren. Generell spricht die Historie für die Katalanen: Bei sieben Aufeinandertreffen konnte der FC Barcelona dreimal gewinnen, Benfica gewann nur einmal, in grauer Vorzeit im Finale des Landesmeisterpokals 1960/61, drei Partien endeten Unentschieden. Ein Remis wäre aber zu wenig, findet jedenfalls Ronald Araujo, der auf der Pressekonferenz am Dienstag sagte: „Es ist ein wichtiges Spiel gegen einen großen Gegner, wir wollen gewinnen. Wir haben am Wochenende ein tolles Spiel abgeliefert und ich denke, dass wir auf einem guten Weg sind. Wir müssen die drei Punkte holen.“

PK | Araujo vor Duell bei Benfica: “Wir müssen die drei Punkte holen”

Mit Frenkie de Jong auf und Ronald Koeman neben dem Platz

Nach der Gelb-Rot-Sperre in der Liga wird Frenkie de Jong wieder spielen und das Mittelfeld der Blaugrana sortieren. Neben ihm darf auch sein Landsmann und Coach Ronald Koeman, der am kommenden Wochenende im Ligaspiel gegen Atlético Madrid wieder aussetzen muss, an der Seitenlinie stehen und sein Team betreuen.

Ebenfalls reisen die wiedergenesenen Pedri und Sergi Roberto nach Lissabon mit. Während Roberto für Gavi oder Nico Gonzalez reinrotierten könnte, scheint nach der Muskelverletzung des 18-jährigen Pedri ein Einsatz per Einwechslung am sinnvollsten – nur ist es fraglich, ob Koeman das auch so sieht.

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Definitiv zu früh wird ein Startelfeinsatz für Ansu Fati nach seinem Traum-Comeback gegen Levante kommen. „Wir versuchen, ihm jedes Mal mehr Minuten im Spiel zu geben. Natürlich wollen wir die Einsatzzeit erhöhen. Es hängt davon ab, in welcher Verfassung Ansu ist. Ich kann nicht vor jedem Spiel sagen, wie viele Minuten wir ihm geben werden“, so Koeman angesprochen auf Fatis mögliche Spielzeit.

Trotzdem könnte der 18-Jährige zu einem Schlüsselspieler der Partie werden. Die starke Abwehr der Adler (vier Gegentore in sieben Liga-Spielen) dürfte es der Offensive um Memphis Depay nicht leicht machen. Ein fitter Fati könnte in einer umkämpften Schlussphase das Zünglein an der Waage sein und das Spiel zugunsten des FC Barcelona entscheiden.

Ungeschlagenes Benfica möchte Fehlstart in der Champions League verhindern

Der portugiesische Rekordmeister ist perfekt in die Liga-Saison gestartet – sieben Siege aus sieben Spielen und eine Torbilanz von +15 Toren sprechen für die große Dominanz des Teams um Ex-BVB-Spielers Julian Weigl. Benfica-Trainer Jorge Jesus setzt bei seinem Team auf ein 3-4-3-System mit deutlichem Fokus auf die Flügel. La-Masia-Absolvent Alex Grimaldo auf der linken und Rafa auf der rechten Seite kreieren die gefährlichen Momente und konnten zusammen bislang sieben Scorerpunkte sammeln.

Die Abnehmer für die Steilpässe und flachen Flanken von den Außen sind Neuzugang Roman Yaremchuk und Darwin Núñez. Beide konnten bis dato jeweils viermal treffen, sind aber von Grund auf verschiedene Typen. Während der Ukrainer einen klassischen Neuner darstellt, ist der Uruguayer ein Dribbler, der über den linken Halbraum kommt. Eine Sturm-Kombination, die die Abwehr um Gerard Piqué vor große Herausforderungen stellen könnte.

Doch trotz dieser überzeugenden Leistungen in der portugiesischen Liga leisteten sich die Hauptstädter im ersten Champions-League-Spiel gegen Dynamo Kiew einen Ausrutscher. Das 0:0 trotz dominanter Vorstellung in der Ukraine bedeutet, dass Benfica gegen Barça ebenfalls aktiv auf Sieg spielen muss und sich damit für die Blaugrana bespielbare Räume in den gefährlichen Zonen oder Kontersituationen ergeben können. Das Ergebnis am Mittwochabend wird zudem ein großer Indikator sein, wie es für Ronald Koeman weitergehen wird – eine Pleite in Lissabon, und der Stuhl des Niederländers wackelt ganz gewaltig. Und am Samstag gastiert Barça dann bei Atlético Madrid.

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