PK | „Kein guter Fußball“: Xavi äußert Unzufriedenheit und spricht über Araujo

StartInterviewPK | "Kein guter Fußball": Xavi äußert Unzufriedenheit und spricht über Araujo
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Mit einem 3:1 gegen Celta Vigo am 36. Spieltag befinden sich Xavi und der FC Barcelona in La Liga weiter auf Kurs Vizemeisterschaft. Der Cheftrainer ist jedoch wieder einmal alles andere als zufrieden mit der spielerischen Darbietung seiner Mannschaft, gegenüber der Presse spricht er auch über den taktischen Wechsel und den Schockmoment wegen des Zusammenbruchs von Ronald Araujo.

Nach FC Barcelona 3:1 Celta Vigo: Xavi…

…über das Erfolgserlebnis im Camp Nou: „Wir waren effektiv, haben aber kein gutes Spiel gemacht. Es sind drei entscheidende Punkte, wir haben mit drei gewonnen Spielen in Folge einen guten Lauf mit Blick auf die Ergebnisse. Das Gefühl ist aber, dass wir keinen guten Fußball spielen. Wir müssen besser spielen und verstehen, was das Spiel erfordert, mehr Geduld und mehr Dominanz in der gegnerischen Hälfte haben. Wir müssen einfacher spielen.“

…über die offensive Startelf mit vier Angreifern: „Wir haben uns nicht wohl gefühlt und letztlich habe ich entschieden, dass wir vom 3-4-3 zum eigentlichen System zurückkehren, in dem sich die Spieler wohler fühlen. Mit Riqui (Puig) habe ich einen zusätzlichen Mittelfeldspieler gebracht. Nach dem Platzverweis für Celta waren wir gut, aber wir müssen besser spielen. Ich bin mit dem Spiel nicht zufrieden. Das 3-4-3 ist ein System mit einem hohen defensiven Risiko. Die beiden zentralen Mittelfeldspieler müssen viele Bälle zurückerobern. Das ist ein System, das wir normalerweise einsetzen, wenn wir ein Spiel gewinnen müssen, für die letzten Minuten, die letzte halbe Stunde. Heute schien es eine gute Partie dafür zu sein, doch es ist nicht aufgegangen. Nach 15, 20 Minuten habe ich schon gesagt, dass wir es wieder ändern, um mehr Ordnung auf dem Platz zu haben.“

…über den zusammengebrochenen Ronald Araujo: „Der Doktor hat uns gesagt, dass es ihm gut geht, sich nicht in Gefahr befindet, er bei Bewusstsein ist und er die Nacht im Krankenhaus verbringen wird. Wir waren alle erschrocken. Ihm geht es gut. Morgen, wenn alles klappt, kann er nach Hause.“

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…über die nur noch zwei Punkte, die zur Sicherung des zweiten Tabellenplatzes fehlen: „Damit bin ich zufrieden. Unsere Aufholjagd seit November war sehr gut. Wir sind für die Champions League qualifiziert und wollen uns auch für die Supercopa qualifizieren. Der zweite Platz ist noch nicht gesichert. Wir haben einen sehr wichtigen Schritt gemacht, aber Sevilla und Atlético Madrid müssen noch spielen. Für uns geht es noch um viel und es ist genug Motivation, um den zweiten Platz zu spielen und damit die Möglichkeit auf einen weiteren Titel in der nächsten Saison zu haben. Wirtschaftlich ist es auch wichtig, dadurch würde der Klub mehr einnehmen.“

…über Ousmane Dembélé: „Ich habe schon oft gesagt, dass Ousmane in der Lage ist, den Unterschied auszumachen. Im Fußball macht man das nicht nur mit Toren, sondern auch einer guten Verteidigung, mit Torwart-Paraden, Vorlagen. Er macht den Unterschied oft mit Vorlagen aus. Heute hat er den Unterschied ausgemacht, als das Team keine gute Leistung gezeigt hat und er voranging. Er ist wichtig für mich, ein Fußballer der anderen Art und besonders.“

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…über Eric García, Jordi Alba und Frenkie de Jong, die allesamt eine Gelbsperre kassiert haben und die Personalnot, die dadurch vor dem Getafe-Spiel herrscht: „Das war nicht geplant. Wir werden sehen, wie es Ronald geht, wir gewinnen Busi für Sonntag zurück. Wir müssen besser spielen als heute.“

…über Riqui Puig und die Frage, was ihm zu einem Startelf-Einsatz fehlt: „Heute habe ich ein anderes System ausprobiert, in dem eine Doppelsechs mit Jordi und Dani auf den Außen geeigneter war. Es herrscht ein Konkurrenzkampf, aber er war gut, hat eine Halbzeit lang mitgewirkt.“

…über die Zukunft von Memphis Depay: „Was die nächste Saison betrifft, werden wir sehen. Memphis ist ein wichtiger Spieler, der den Unterschied ausmacht. Er trainiert gut, ist ein Leader, ich bin zufrieden.“

…über den Wechsel von Erling Haaland zu Manchester City: „Ich wünsche Haaland alles Gute, wir konnten wirtschaftlich nicht mithalten. Das ist für uns im Moment bei den Zahlen unmöglich.“

Filip Knopp
Redakteur und Sportjournalist mit großem Fokus auf Spaniens La Liga.

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