Messi zu Atlético? Simeone erkundigte sich bei Suárez, „ob es die kleinste Chance gibt“

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Diego Simeone verrät, sich bei seinem Stürmer Luis Suárez danach erkundigt zu haben, ob Lionel Messi womöglich zu Atlético Madrid wechseln würde. Der Trainer gab die Hoffnung aber schnell auf.

Simeone: „Leo habe ich nicht angerufen, aber Luis schon“

Luis Suárez gilt zumindest in der Fußballbranche als der so ziemlich beste Freund von Lionel Messi. Warum also den uruguayischen Stürmer-Star nicht einmal fragen, ob dieser denn nicht irgendwie dabei behilflich sein könnte, dass der Argentinier genau den gleichen Vereinswechsel vornimmt?

Das hatte sich Diego Simeone, Trainer von Atlético Madrid, Anfang August gedacht, nachdem bekannt geworden war, dass Messi nicht bei Barça bleibt. Dieses Detail verriet der 51-Jährige nun der argentinischen Sportzeitung Olé.

„Als das in Barcelona passiert ist, haben wir Luis angerufen“, sagte Simeone, der die Option einer möglichen Messi-Verpflichtung erst einmal nur locker ausloten wollte. „Bei allem Respekt: Leo habe ich nicht angerufen, aber Luis schon, um ihn zu fragen, wie es Messi geht, ob er Lust hätte oder ob es die kleinste Chance gibt, dass er zu Atlético kommt“, so der Argentinier, der die Rojiblancos schon seit 2011 trainiert und mit ihnen in der vergangenen Saison Meister wurde.

„PSG war besessen von dieser Verpflichtung“

Das Gedankenspiel, nach dem 2020 verpflichteten Suárez auch dessen Kumpel im rot-weiß gestreiften Trikot zu sehen, zerschlug sich aber ziemlich schnell. „Es hielt drei Stunden an, weil Paris Saint-Germain natürlich schon besessen von dieser Verpflichtung war“, realisierte Simeone zügig, dass sich das um ein Vielfaches finanzstärkere PSG in der Pole Position befindet.

Messi über Barça-Abgang: “…und dann wurde gesagt, ich müsse mir einen neuen Verein suchen”

Und so kam es dann auch: Messi unterschrieb nach 21 Jahren in Katalonien in der französischen Hauptstadt. Simeone bekam dann bekanntermaßen trotzdem noch einen Profi von Barça: Am letzten Tag des Transfersommers zog es Antoine Griezmann per Leihe zurück nach Madrid.

Sofern der Franzose zum Saisonende auf eine mindestens 50-prozentige Einsatzquote kommt, tritt eine Kaufpflicht in Kraft, die Barça eine Ablöse zwischen 40 und 50 Millionen Euro einbringen soll. Berücksichtigt werden dabei die Begegnungen, in denen er im Kader gestanden hat.

Filip Knopp
Redakteur und Sportjournalist
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