Keine Freigabe für Azpilicueta – Tuchel “ein bisschen” sauer auf FC Barcelona

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Das Tischtuch zwischen dem FC Barcelona und dem FC Chelsea scheint zerschnitten. Beide Klubs buhlen derzeit um die Dienste von Jules Koundé. Die Londoner sind dabei jedoch genervt von den Verhandlungstaktiken der Katalanen. Das machte Trainer Thomas Tuchel nun in einem Interview deutlich, er möchte Cesar Azpilicueta keine Wechselfreigabe geben.

Transfer-Fehde zwischen FC Barcelona und FC Chelsea

Zwischen dem FC Barcelona und dem FC Chelsea entwickelt sich eine wahre Transfer-Fehde. Nachdem die Katalanen bereits den ehemaligen Blues-Akteur Andreas Christensen ablösefrei verpflichteten, schnappten sie den Londonern kurz darauf auch noch Raphinha unter der Nase weg. Eigentlich schien ein Transfer des Brasilianers innerhalb der Premier League bereits so gut wie fix zu sein, ehe die Blaugrana dazwischengrätschte.

Ähnliches könnte sich nun bei Joules Koundé wiederholen. Der FC Sevilla und Chelsea haben sich bereits auf einen Transfer des Innenverteidigers geeinigt, auch Koundé ist einem Wechsel nach England nicht abgeneigt – würde künftig jedoch lieber für den FC Barcelona auflaufen. Die Katalanen beten den 23-Jährigen daher um Geduld, damit man selbst ein akzeptables Angebot vorbereiten kann. Dabei überzeugte man Koundé sogar, ins Sevilla-Trainingslager nach Portugal nachzureisen, anstatt einen Wechsel nach London zu finalisieren.

Kuriose Kehrtwende bei Koundé: Tauziehen zwischen Barcelona und Chelsea

Kein Azpilicueta-Wechsel: Tuchel “ein bisschen” sauer auf Barça

In der englischen Hauptstadt kommt dieses Dazwischenfunken aus Barcelona überhaupt nicht gut an, das machte Trainer Thomas Tuchel nun im Gespräch mit dem britischen Journalisten Tom Roddy klar. In dem Wissen, dass der FC Barcelona gerne Chelsea-Kapitän Cesar Azpilicueta verpflichten würde, der seine Zukunft ebenfalls in der katalanischen Metropole sieht, sagte Tuchel, er sei “ein bisschen” sauer auf Barça. So soll Azpilicueta von den Londonern keine Wechselfreigabe erhalten, selbst nach einer eventuellen Verpflichtung von Koundé. “Es geht auch um uns und den Vergleich, wie sehr wir für Koulibaly gekämpft haben […]. Wir haben einen spanischen Nationalspieler, Chelseas Kapitän, und ich sehe das auf der gleichen Ebene, aber Barcelona sieht das nicht auf dieser Ebene, also bin ich mir nicht sicher, ob ich Azpi geben will, was er will.”

Ganz gleich ob Koundé nun zum FC Chelsea oder zum FC Barcelona wechseln wird, das Verhältnis zwischen diesen beiden Klubs scheint zumindest für diesen Sommer mehr als angespannt zu sein. Das Problem für Barça: Ohne die Freigabe der Blues kann Azpilicueta nicht zu den Katalanen wechseln. Und so droht der Blaugrana, dass mit Azpilicueta und Koundé in der kommenden Saison zwei Verteidiger bei Chelsea spielen, die eigentlich die Defensive von Xavis Mannschaft verstärken sollten.

Bastian Quednau
Schreibt über spanischen Fußball, leidet mit dem FC Schalke 04 und den Jacksonville Jaguars.
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21 Kommentare

  1. Scheiße man jetzt heißt es De Jongs Abgang ist kompliziert. War klar dass diese beleidigte überbewertete Leberwurst sich quer stellt. Jetzt will er bleiben und seine 20 Millionen verdienen. Dieser durchschnittliche Holländer fuckt mich so ab. Barca muss ihn mit der Tribüne drohen damit er abhaut. Etwas anderes ist nicht mehr möglich. Er ruiniert uns finanziell wenn er bleibt. Auch sportlich zieht er uns runter. Er darf niemals bleiben sonst ist alles am Arsch. Ohne Scheiss aber sogar Arturo Vidal hat uns mehr gebracht als dieser Vogel

  2. Ganz im Ernst, der Verkauf eines Jeden „Levers“ war ein Fehler.
    Nicht 10% oder 25% der TV Rechte waren richtig sondern 0%.
    Ich hätte lieber auf die Teilnahme des Achtel oder Viertelfinale gehofft (CL) als all das Vermögen zu Verkaufen um Ablöse zu Zahlen.
    Klar wenn wir heuer die Cl gewinnen dann hat es sich ausgezahlt aber City, Liverpool und Paris sind immer noch besser (vom Kader) und auch bayern vielleicht.

    Klar wenn wir ein wirtschaftlich gesunder club wären dann könnte man Alemany nur gratulieren aber die spekulieren gerade mit unserer Zukunft und das ist nicht richtig.

    Der Verein müsste von deutschen Finanzexperten und nicht von katalanischen Spekulanten geführt werden.

    Oder setzt einer von euch große Teile seines Vermögens darauf dass Barca mindestens ins CL Halbfinale kommt? Ernsthaft bitte Beantwortet mir die Frage

    Sry aber das musste gesagt werden und ich weiß das wollen die meisten nicht hören aber das ist numal nicht alles gut.

    • Ne würde ich nicht. Aber ich würde ein Teil meines Vermögens darauf setzen, dass wir wieder guten Fußball sehen und einen Schritt näher am alten Barca sind. Und der Preis war sehr hoch (Aktivierung der Hebel). Aber der Preis, noch 2-3 Jahre den rumpelfussball aus dem letzten Jahr zu sehen, ist auch hoch.
      Ich meine Dembeles Verlängerung, Lewy, Raphinha, Koundé, Kessie, Christensen wären alle nicht möglich gewesen. Einen Frenkie oder Pedri Abgang hätte es zum Polieren der Bilanz auch geben müssen. Jetzt haben wir kein negatives Eigenkapital mehr (extrem wichtig für unsere Bewertung bei zukünftigen Krediten). Jetzt haben wir wohl bald die Gehaltsobergrenze los.

      Am Ende ist es ein teurer Preis, den man zahlt und ein Stück Zukunft, die man verkauft. Aber dafür bekommt man auch relativ viel unmittelbare Gegenwart und Aussicht auf ne sportliche gute Zukunft. Nächstes Jahr sollten wir uns aber zurücknehmen meine ich. Dieses Jahr wurden einige Lücken gestopft. Der Kader hat, wenn Koundé kommt, kaum noch Schwächen und muss in den kommenden Saisons punktuell ergänzt werdend.

        • Ne es waren alle Hebel notwendig für Dembeles Verlängerung und die ablösefreien Spieler. Ohne die Gehaltsobergrenze wegzukriegen, wäre nichts davon möglich gewesen. Und die Gehaltsobergrenze bringen erst alle Hebel gemeinsam weg. Bzw. sagen wir es so. Für christensen, dembele und Kessie, die uns rund 40 Millionen brutto kosten, hätten 120 mio eingespart werden müssen. Coutinhos Ablöse war dabei zum Beispiel keine Einsparung, weil sie wegen der Abschreibung wohl als Verlust gewertet wurde. Da wurde nur das Gehalt eingespart. Auf 120 Millionen zu kommen, ist nahezu unmöglich und das wären nur die 3 Spieler. Wir hätten so gut wie niemanden holen können und zudem noch Spieler abgeben müssen. Das ist die traurige Wahrheit und genau deshalb aktivieren wir die Hebel auch. Die Hebel aktivieren wir in der Gesamtheit nur! wegen der Gehaltsobergrenze. Die schränkt uns so sehr ein, dass nicht mal verkaufen gross was bringt, weil das eingenommene Geld nicht reicht, um es in nen sinnvolleren und ggf. auch günstigeren Spieler zu investieren.

          • Das ist so aber nur eine Halbwahrheit. Wenn ein 200 mio lever aktiviert wird und davon 160 mio Ablöse ausgegeben wird dann sind nur 40 mio als Einnahmen verbucht und helfen somit der Gehaltsobergrenze. Wenn man lewi raphinha und kounde nicht gekauft hätte dann wären die ganzen 200 mio als Einnahmen verbucht worden und somit die Gehaltsobergrenze verbessern.

            Wieviel man braucht um die grenze zu erhöhen weiß keiner genau weil barca das nicht wahrheitsgemäß erzahlt um seine Transfers zu rechtfertigen.

            Fakt ist dass Lewi, Raphinha und kounde brutto auch mind 45 mio kosten werden und den platz braucht man dann zusätzlich noch.

            Wie gesagt Laportas weg muss nich schiefgehen, kann es aber und das ist das Problem denn wenn man in unserer Situation ist muss man auch mal schlechtere Saisons in kauf nehmen solange man den Verein nicht verkauft.

            Versteh mich nicht falsch, ich freue mich auf die neue Saison aber ich hab da meine Bedenken.

            • Ich glaube hierbei geht es ganz entscheidend ums Timing.

              Der erste 200-Mio-Hebel wurde aktiviert und diese 200 wurden auch als Einnahme verbucht. Nach Ablauf des Finanzjahres (Ende Juni 2022) können dann die 160 Mio Ablöse bezahlt werden, die fließen dann nicht mehr ins “alte” Finanzjahr rein.

              So ähnlich reime ich es mir zumindest in meinem naiven Gehirn zusammen :yes:

              • Ist richtig so. Die letzte Saison wurde durch das Aktivieren des ersten Hebels mit ca. 100 Mio € Gewinn abgeschlossen. Die kommende Saison beinhaltet dann die Ablösesummen der Neuzugänge (oder zumindest Teile davon, da vieles auch noch später in Raten gezahlt wird), aber auch mehr Einnahmen durch Tickets, Trikots, Sponsoren und hoffentlich auch durch sportlichen Erfolg. Bin sehr gespannt mit welchem Umsatz wir 22/23 abschließen werden.

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