Bis zu 740 Mio. Einnahmen: So will der FC Barcelona seine Finanzen sanieren

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Optimalerweise benötigt der FC Barcelona bis zum 30. Juni Einnahmen, andererseits droht ein Fiasko bei der Gehaltsobergrenze. Bis zu 740 Millionen Euro könnte Barça durch Verkäufe von TV- und Merchandise-Rechten einnehmen – doch die Zeit drängt. So will der FC Barcelona seine Finanzen sanieren.

Niedrige Gehaltsobergrenze: Barça braucht Einnahmen

Der FC Barcelona benötigt Einnahmen. Zwar gelingt es den Katalanen, durch die Verpflichtungen von ablösefreien Spielern wie Franck Kessié und Andreas Christensen hohe Transferausgaben zu vermeiden, allerdings bereitet Barça auch hier das Gehalt Probleme – aufgrund der Beschränkungen durch La Liga. Anders als in anderen Ligen gibt es in La Liga nämlich eine Gehaltsobergrenze, die vorgibt, wie viele Millionen Euro ein Klub in einer Saison für Spielergehälter ausgeben darf. Dieser Wert setzt sich aus Einnahmen und Budget zusammen. Aufgrund Barças desolater finanzieller Situation standen dem Klub in der abgelaufenen Spielzeit gerade einmal 97 Millionen Euro für Gehälter zu Verfügung – Real Madrid durfte im gleichen Zeitraum 739 Millionen ausgeben.

Kein Geld da: Barça muss Neuzugänge und Verlängerungen auf Eis legen

Um die eigene Gehaltsobergrenze für die kommende Saison zu steigern, muss Barça also Einnahmen generieren – und zwar bis zum 30. Juni (dem Ablauf des aktuellen Geschäftsjahres). Einige Deals hat der Vorstand um Präsident Joan Laporta bereits angestoßen, andere benötigen zunächst noch die Zustimmung der Mitglieder, aus diesem Grund wurde für den 16. Juni (18:30 Uhr) eine außerordentliche Mitgliederversammlung anberaumt. Doch über was genau werden die stimmberechtigten Culés dort abstimmen und wie würden dem FC Barcelona die geplanten Verkäufe weiterhelfen?

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Barcelona plant Teilverkauf der ‚Barça Studios‘ und Merchandise-Rechte

Bereits seit längerem geplant ist die Veräußerung von 49 Prozent der klubeigenen audiovisuellen TV-Produktionsfirma ‚Barça Studios‘ (die Zustimmung hierzu haben die Klubmitglieder bereits gegeben). Wie das Nachrichtenportal Goal bereits im Januar berichtete, hoffen die Katalanen hier auf Einnahmen von rund 100 Millionen Euro. Das Problem Anfang des Jahres war noch, dass der FC Barcelona nicht sämtliche Bildrechte seiner Spieler besaß. Um Videoinhalte mit dem Gesicht der Akteure zu produzieren, sind diese jedoch unerlässlich (Kollektivrechte, die die Bildproduktion von drei oder mehr Spielern in einem Bild erlauben, hatte der Klub zum damaligen Zeitpunkt schon). Inwiefern sich die Situation um die Individualrechte in den vergangenen Monaten entwickelt hat, ist nicht bekannt. Klar ist jedoch: Je weniger Bildrechte Barça im Paket mit den ‚Barça Studios‘ anbieten kann, desto geringer dürfte der potenzielle Kaufpreis ausfallen.

Darüber hinaus plant Barça den teilweisen Verkauf seiner Merchandise-Rechte, die derzeit beim Unternehmen Barça Licensing & Merchandising (BLM) liegen, welches wiederum zu 100 Prozent dem FC Barcelona gehört. Das könnte sich jedoch bald ändern. So wird es in der anstehenden Mitgliederversammlung unter anderem um die „Genehmigung für den Erwerb einer Minderheitsbeteiligung am Gesellschaftskapital des Unternehmens (bis zu 49,9 Prozent) durch einen oder mehrere Investoren“ gehen, wie Barça in einer Pressemitteilung erklärte.

Heißt: Der FC Barcelona bittet seine Mitglieder um die Erlaubnis, einen Teil von BLM zu verkaufen, wobei Barça nach wie vor die Mehrheit an der GmbH halten würde. Hier schwirren wiederum mögliche Einnahmen im Bereich von 200 Millionen Euro durch den Raum. Einziges Problem: Selbst wenn die Mitglieder einem Verkauf am 16. Juni zustimmen würden, so ist es unwahrscheinlich, dass ein möglicher Deal mit einem oder mehreren Käufern bis Ende des Monats zustande kommt – und dies müsste er, soll er noch in das laufende Geschäftsjahr fallen.

Adieu zur Super League: Geht Barça La Ligas TV-Deal mit CVC ein?

Das schnellste Geld ließe sich derweil mit dem Verkauf von TV-Rechten machen. Hier steht bereits seit einem Jahr der sogenannte CVC-Deal, eine Übereinkunft zwischen La Liga und dem internationalen Investmentfonds CVC, im Raum. Barça sowie einige wenige andere Klubs (darunter Real Madrid) haben sich bis jetzt geweigert, diese Übereinkunft zu unterschreiben. Für diesen mehrere Jahrzehnte andauernden Deal würde CVC pro Jahr 8,2 Prozent des Gewinns an den audiovisuellen Rechten La Ligas erhalten. Barça würde wiederum ein zinsloses Darlehen in Höhe von 270 Millionen Euro bekommen. Das würde den Katalanen zwar kurzfristig Geld zur Verfügung stellen, das Problem ist jedoch, dass Darlehen in der Bilanz als Schulden geführt werden, was bedeutet, dass Barça diese 270 Millionen nicht als Einnahmen verbuchen könnte. Teil dieses Deals ist es jedoch auch, dass Barcelona 40,5 von diesen 270 Millionen für Kaderinvestitionen verwenden dürfte, was 15 Prozent der Gesamtsumme entspräche. Weitere 15 Prozent würden in die Refinanzierung der Schulden laufen, während die restlichen 70 Prozent für Verbesserungen der Infrastruktur und des Managements vorgesehen wären.

Wie der Branchendienst 2Playbook berichtet, gibt es derzeit jedoch Gerüchte, „dass CVC auch über eine weitere Investition zu sehr ähnlichen Bedingungen verhandelt. Mit anderen Worten, es würde 270 Millionen für eine zusätzliche Beteiligung am Fernsehgeschäft beisteuern, die dieses Mal als Einkommen und nicht als zusätzliche Verschuldung verbucht würde“. Diese weitere Beteiligung soll sich im Rahmen von 10 Prozent befinden. Sollte Barça eine Partnerschaft mit CVC eingehen, würde man sich jedoch gleichzeitig aus den Super-League-Plänen verabschieden müssen – die ist wohl der Grund bzw. einer der Gründe, weshalb Präsident Joan Laporta den CVC-Deal bis jetzt noch nicht unterzeichnen wollte. Bis dato sind Real Madrid, Juventus Turin sowie der FC Barcelona noch nicht formal aus der in Konkurrenz zur Champions League gegründeten Super League ausgetreten, gerüchteweise wird hinter verschlossenen Türen nach wie vor daran gearbeitet, dieses Projekt wieder zum Leben zu erwecken. Sollte Barça einen Teil seiner TV-Rechte jedoch an CVC veräußern, dürfte ein Beitritt zur Super League beinahe unmöglich werden. Nicht nur würden mit einem solchen Beitritt womöglich die Fernsehrechte La Ligas abgewertet (an denen CVC die nächsten Jahrzehnte ja beteiligt ist), es ist auch zu vermuten, dass der Vertrag, den Barça unterzeichnen würde, eine Klausel enthält, die die Katalanen für den wirtschaftlichen Schaden anderer Klubs haftbar machen könnte.

Barcelona könnte rund 740 Millionen Euro und mehr einnehmen

Insgesamt könnte dem FC Barcelona durch diese beiden Deals in den nächsten Monaten ein mehr als größerer Geldsegen widerfahren. Bis zu 540 Millionen Euro für einen Teil der TV-Rechte sowie 200 Mio. Euro durch Anteilsverkäufe von BLM – macht 740 Millionen Euro, die Barcelona in den nächsten Monaten einnehmen könnte. Verkauft man Teile der ‚Barça Studios‘, wächst dieser Betrag sogar noch an. Ob dies die Bilanz des aktuellen Geschäftsjahres jedoch noch positiv aufwerten kann, ist mehr als fraglich, ein Abschluss dieser Deals bis zum 30. Juni dürfte äußerst kompliziert werden. Dies ist wohl auch der Grund, warum Barças Verantwortliche anderweitig nach Einnahmequellen suchen.

Deadline 30. Juni – Muss Barça Frenkie de Jong verkaufen?

So zum Beispiel durch Spielertransfers wie den von Frenkie de Jong. In einem Interview machte der Niederländer zwar kürzlich noch einmal klar, dass er die Blaugrana nicht verlassen möchte, eine mögliche Ablösesumme im Bereich von 80 Millionen Euro scheint die Klubverantwortlichen dennoch mit anderen Vereinen, so zum Beispiel Manchester United, ins Gespräch kommen zu lassen. So ist es nicht unwahrscheinlich, dass der FC Barcelona – sollten weitere Einnahmen bis Monatsende ausbleiben – versuchen wird, seinen Spieler zum Gehen zu überreden, um so die eigene Bilanz aufzubessern und die Gehaltsobergrenze nach oben zu drücken – nach Arthur Melo, der seinerzeit zu Juventus Turin wechselte, wäre de Jong in diesem Fall dann bereits der zweite Mittelfeldspieler, den die Katalanen aus Bilanzgründen zum Abgang bewegen würden.

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Bastian Quednau
Schreibt über spanischen Fußball, leidet mit dem FC Schalke 04 und den Jacksonville Jaguars.

9 Kommentare

  1. Es wird wohl seine Gründe haben weshalb Laporta selbst den bearbeiteten CVC-Deal nicht will. Wir müssen ihm einfach vertrauen.

    Finde es aber geil, dass wir somit Tebas weiter ins Gesicht spucken. Dieser Typ droht Barça doch immer wieder indirekt. So nach dem Motto „unterzeichnet den CVC-Deal oder verschwindet in der Bedeutungslosigkeit“.

    So hat Tebas weiterhin weder Haaland und Mbappé bei seinem geliebten Real, noch ein Liga-Dino wie Barça, der sein CVC-Deal unterzeichnet.

    Die Alternative durch Spielerverkäufe wird jetzt aber auch nicht schön. De Jong muss wohl geopfert werden.

    • Sehr interessante Entscheidung. Man geht den Weg über die Spielerverkäufe. Neben de Jong sollen auch Trincao und Lenglet zumindest verliehen werden können. Das ist ne große Entscheidung. Soweit ich es verstanden habe, werden aber trotzdem Deals abgeschlossen. Studios und/oder BLM oder vielleicht was mit Goldman Sachs. Nur eben nicht CVC. Ohne CVC dürfte auch Lewandowski erledigt sein. Wobei ein frenkie Verkauf gibt auch salary margin meine ich. Aber hier wird’s dann extrem kompliziert, sodass Prognosen unmöglich sind.

    • Fati ich finde das sind wirklich sehr gute Nachrichten, weil dieser Deal hätte uns langfristig einfach nur geschadet.

      Dass man wieder versuchen wird Gehälter zu kürzen, kommt für mich nicht wirklich überraschend, man ist vom Pfad abgekommen und hat sehr viele Fehler gemacht und anscheinend nur kurzzeitig was aus den Fehlern der Vorgänger gelernt.

      Kleine Chronologie:

      Bis zum Herbst etwa war ich sehr zufrieden mit der Arbeit. Die Spieler haben alle verstanden in was für einer Lage wir uns befinden und waren allesamt damit einverstanden, Gehälter zu kürzen, auf Zahlungen zu verzichten oder aufzuschieben.

      Unerklärlicherweise ist man plötzlich größenwahnsinnig geworden. Man hat auf sehr penetrante Art und Weise versucht sich in den Haaland Poker einzumischen, obwohl nicht der Hauch einer Chance bestand diesen Transfer finanziell zu stemmen. Es gibt kaum einen Verein der so einen Transfer tätigen kann, wie zum Teufel will das der FC Barcelona mit diesem finanziellen Background schaffen?

      Was macht das mit den Spielern? Die denken sich natürlich: Hey man erzählt mir wir haben kein Geld, ich verzichte auf Kohle und die Herrschaften wollen ausgerechnet einen der teuersten Transfers tätigen? Hä da stimmt doch was nicht.

      Kurz darauf wird Ferran Torres (der an sich ein guter Fußballer ist aber für den es keinen Bedarf gibt gekauft). Dembele der eigentlich schon sicher seine Vertragsverlängerung unterschrieben hat, will plötzlich 10x mal so viel Geld. Kommt das überraschend? Ist das Zufall? Nein!

      Die Gespräche mit Gavi, Araujo, Roberto usw ziehen sich sehr hartnäckig und auch das war so abzusehen. Ich habe in den ganzen Wochen davor genau vor diesen Szenarien gewarnt. Gottseidank hat araujo unterschrieben aber jetzt erklär einem Araujo mal, dass er nochmal sein Gehalt kürzen soll.

      Im gleichen Moment kommen aber zb Spieler wie Kessie und Christensen, die ca 7 Netto also etwa 14 Mio brutto verdienen sollen. Kessie ist ein starker Spieler, von Christensen halte ich nicht viel aber beide sind Spieler die um ihren Platz in der ersten 11 Kämpfen müssen und es ist durchaus möglich, dass sie öfters auf der Bank spielen werden. Wie kannst du solche Spieler mit so hohen Verträgen ausstatten?!

      Kessie ist das zwar durchaus wert aber Christensen? Weder Chelsea und Bayern (die finanziell 1000x besser als wir dastehen) waren nicht bereit soviel anzubieten. Ich habe heute gelesen, dass Rüdiger (der 10 mal besser ist als Christensen) bei Real etwa 8 Mio netto verdienen wird. Quasi auf einem Gehaltslevel mit Christensen.

      Mazraoui für den wir großen Bedarf hätten, weil Xavi nicht so der große Dest Fan ist, verdient laut Sport 1 zwischen 8-9 Mio BRUTTO bei den Bayern. Wir sind da aus dem Rennen wahrscheinlich weil Azpilicueta prio hatte. Was ist das für eine unfassbar dämliche Kaderplanung.

      Jetzt stell dir mal vor, man hätte die fre**e gehalten bzgl Haaland und Ferran nicht geholt. Höchstwahrscheinlich hätten Araujo, Gavi, Dembele und Roberto zu guten Konditionen verlängert. Gleichzeitig hast du etwas Spielraum für Spieler die dringender benötigt werden wie ein starker IV.

      Man hätte so gut den Kader verstärken können, ohne viel Geld in die Hand nehmen zu müssen.

      – Holst dir als RV Mazraoui und verzichtet auf Christensen. Das spart sogar Gehalt und gleichzeitig, kannst du es dir erlauben Dest zu verkaufen, den man ohnehin gerne verkaufen würde (ich würde es persönlich nicht tun), was nochmal Geld frei macht. Als Back up kannst du mit Roberto und Dani Alves in die Saison gehen.

      – Das Geld was man in Ferran investiert hat, könnte man zum Teil in einen Weltklasse IV stecken wie zb einen Bremer der für etwa 30 Mio zu haben sein wird oder von mir aus auch ein Koulibaly, der teurer sein wird und für mich nicht erste Wahl wäre.

      Dann hast du in der IV mit Araujo, Pique und einem Bremer 3 absolute stabile Männer. Dahinter kann man sich noch 1-2 Kaderoptionen halten aus Lenglet, Garcia, Mingueza.

      Links hinten ist Alba eh gesetzt, Balde (den ich brutal gut finde) traut man es nicht wirklich zu was sehr schade ist aber es gibt günstige und sehr gute Optionen für diese Position. Tyrell Malacia und Owen Wijndal sind in der Ablöse und auch Gehaltstechnisch günstiger als ein Alonso und zudem haben beide ein brutales Potenzial. Wie findest du die beiden eigentlich Fati? Du bist der scouting Experte. Im Gegenzug kannst du Balde noch Holland verleihen was viel besser ist als 3. Liga, wobei das bei Barca Spielern irgendwie nicht wirklich fruchtet.

      Über das Mittelfeld braucht man nicht viele Worte zu verlieren. Mit Frenkie, Pedri, Kessie, Gavi, Nico, Busquets bist du wirklich sehr sehr gut besetzt.

      Im Sturm hättest du Fati, Memphis, Aubameyang, Dembele, Collado, Luuk, Abde.

      Wenn du dann noch spieler verkaufst, hast du bestimmt sogar noch die Möglichkeit einen starken stürmer dazu zu holen. Dest wäre in dem Fall ein Spieler den man nicht haben will, Puig, Braithwaite, Pjanic, Neto, Trincao (kann man sogar überlegen als Dembele back up zu behalten), Lenglet.

      Mit unserem finanziellen Background wäre das ein wirklich sehr starker Kader, wir können nicht weiter über unseren Verhältnissen leben und so tun als wären würden wir im Jahr 2017 leben und können auf jeder Position 2 Weltklasse Spieler bezahlen. Und mir geht das auch tierisch auf die Nüsse das man so viele ü30 Spieler holen möchte und damit nur den Umbruch unnötig verzögert.

  2. @mes que un club Das mein ich!

    Man kann recht schnell ohne Anteile vom Verein sehr viele Schulden tilgen.
    Deshalb die Situation ist nicht so dramatisch wie alle es zeigen. Wenn man möchte kann man schnell sehr viel Geld einnehmen und die Schulden senken. Aber ob das gut ist, da sind wir uns denke ich einig, bezweifeln wir.
    Wenn jetzt dieser unnötige Salary Cap nicht wäre, müssten wir auch gar nicht so schnell handeln. Da aber Tebas Angst vor der SuperLEague hat und uns erpressen will, nimmt er den Salary Cap sehr ernst und versucht uns einzuengen.

    Deshalb versuch ich euch zu erklären. Wir sind was die Wirtschaftlichkeit angeht, ein unglaublicher Verein. Wir haben unheimlich Potential Umsatz zu generieren. Und ich hab auch gelesen dass ich nciht wüsste was der Unterschied zwischen Umsatz und Gewinn ist. Doch ihr Neun mal Klugscheißer, Ich weiß es aber Revenue wird in der Wirtschaft mehr bewertet als Umsatz. Spotify z.B. schreibt erst seit paar Jahren schwarze Zahlen, aber war eines der besten Unternehmen der letzten Jahre.

    Kostentechnisch haben wir uns ja auch stark verbessert. Laporta und Co. schaffen es immer mehr Gehälter zu kürzen und zu kündigen. Wäre dieser Salary Cap nicht da, könnten wir noch viel mehr investieren ohne unsere finanzielle Zukunft zu ruinieren.

    Mit investieren mein ich ja auch nicht wahllos irgendwelche Spieler zu kaufen, sondern klug zu handeln und Geld zu investieren damit immer mehr Cashflow freigesetzt wird.

    Genau das gleiche ist doch auch mit dem Stadionprojekt. Wir investieren eine ganze Mrd. in das neue Stadion, denkt ihr weil das Camp Nou marode ist? Nein ! Dann würde man ein wenig Renovierungsarbeiten machen und die Sache wäre erleidigt. BArca erhofft sich mit der Investiotion weiteren Cashflow, weiteren Umsatz. Da werden Hotels gebaut, ein Entertaiment Stadion für Konzerte etc. Barca sieht das als Chance. Geld zu investieren heißt immer mit dem Ziel geld zu vermehren. Das gleiche gilt für Spielereinkäufe. Haaland z.B. ist einfach das heißte Eisen momentan. Der hätte uns 200 Mio gekostet aber der hätte es allein durch Trikotverkäufe wieder eingespielt, sprich auch durch Zuschauereinnahmen, die ihn unbedingt sehen wollen. Er wäre nicht nur sportlich ein Magnet.

    Ich war auch für seine Verpflichtung aber man konnte dann nicht mit gehen, weil es zu viel wurde. Ich wäre immer noch für dne spieler Haaland, weil er uns einfach 10 Jahre hätte Freude bringen können. Jetzt hat sich die Situation geändert und jetzt muss man auf Lewy setzen und ich hoffe es klappt. Man muss irgendwie die Leichen bis Juni weggebekommen und dann muss man schauen Ous muss bleiben aber wir brauchen auch Klarheit, Gavi soll nicht mucken. Also wieviel Pech hat Laporta dass er sich ständig mit solchen unnötigen Verhandlungen schlagen muss. Die Spieler heutzutage wollen aber auch jeden Cent rausklopfen gerade bei Spielern aus La MAsia macht mich das traurig. Hat das Beispiel Messi nciht gezeigt, dass Barca der beste Ort ist für Culers?

  3. Diese 2 Maßnahmen würden zwar kurzfristig Geld reinbringen, wären aber auf Dauer extrem dumm. Die Rechte an Bildern und das eigene Studio zu verkaufen wäre wirklich maximal dämlich. Statt alles zu verscherbeln was man noch irgendwie besitzt, hätte man nicht so abstruse Summen für Dembele, Coutinho oder Griezman ausgeben sollen. Oder auch Pjianic mit 60 Mio für einen 30 jährigen war nicht gerade schlau. Ich bin mir sicher, die Gehälter des Kaders stehen auch in keinem Verhältnis. Dann jetzt noch die Stadionerweiterung…Zuerst sollten eine neue Finanzabteilung verpflichtet werden, bevor der VErein komplett verschwindet

    • dafür ist doch nicht Laporta und die akutellen Verantwortlichen verantwortlich :-/ Ich kann in einem Betrieb dir doch nicht die Schuld für deinen Vorgänger geben.
      Cou und Griezmann hat man doch „geregelt“. Dembele ist bald weg und da fällt dann zumindest das riesige Gehalt weg.
      De Jong, Dest, Neto spielen auch noch bisschen ein. Das Lewandowski Coup wird wohl schwer sein, aber die anderen Jungs wird man halten können. Wir sind noch immer in Saison EINS, nach der Übernahme. Es war eigtl klar, dass es 2 Saisons für den Umbruch brauchen wird. Umtiti, Pjanic wirst halt nicht los und die anderen wollen nicht freiwillig gehen :unsure:

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