PK | Xavi gibt Update zu Ansu Fati, Piqué & Memphis – Busquets-Ersatz „gibt es so nicht“

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Xavi gab auf der Pressekonferenz vor Barcelonas La-Liga-Spiel bei der UD Levante Auskunft über die Rekonvaleszenten Ansu Fati, Memphis Depay und Gerard Piqué. Zudem betonte er abermals, wie wichtig Sergio Busquets und Ousmane Dembélé für sein Barça sind. 

Zwischen den beiden Viertelfinalduellen in der Europa League mit Eintracht Frankfurt muss Barça auch in der Liga ran – am Sonntagabend (21 Uhr, im Barçawelt-Liveticker) steht ein pflichtgemäßer Auftritt beim vorletzten UD Levante an. Ein Sieg ist für Xavis Elf natürlich oberste Pflicht im Rennen um die Champions-League-Qualifikation. Im Vorfeld des 31. Spieltags stellte sich Xavi am Samstagnachmittag bei der Pressekonferenz den Fragen der Journalisten.

Vor UD Levante – FC Barcelona: Xavi bei der Pressekonferenz…

…über das Duell mit Levante: „Levante spielt um sein Leben. Mit dem neuen Trainer haben sie gute Ergebnisse erzielt. Ich erwarte ein ähnliches Spiel wie gegen die Eintracht. Sie haben gegen Villarreal und im Wanda Metropolitano gewonnen. Wir brauchen die drei Punkte gegen einen komplizierten Gegner, gegen den wir uns in den letzten Jahren schwer getan haben.“

…über Gerard Piqué: „Er hat keine Verletzung im eigentlichen Sinne, er hat nur eine Menge Beschwerden. Er hat seit eineinhalb oder zwei Monaten Schmerzen, unternimmt eine enorme Anstrengung [um spielen zu können]. In Frankfurt hat er gesagt, genug ist genug, morgen ist er raus und nächsten Donnerstag sehen wir weiter. Hoffentlich ist er am Donnerstag wieder fit, er wird es wieder forcieren, hoffentlich kann er spielen.“

…über den Gesundheitszustand von Memphis Depay und Sergiño Dest: „Beide sind kurz davor zurückzukehren. Morgen sind sie noch nicht dabei, aber wir haben vor, dass sie Donnerstag dabei sind. Wir wollen nicht, dass sie sich wieder verletzen. Auch bei Ansu und Sergi Roberto ist das ähnlich – es hängt auch davon ab, wie sich der jeweilige Spieler fühlt. Sie trainieren separat, sie müssen wieder mit der Gruppe trainieren, und dann spielt auch eine Rolle wie sie sich fühlen.“

…über Ansu Fati – der sich im Aufbautraining befindet: „Alle, die verletzt waren, bekommen Aufmerksamkeit und Zuneigung. Ansu ist ein Unterschiedsspieler und wir beobachten ihn sehr genau. Ich habe ihn beim Training beobachtet. Er sagt, er habe keine Schmerzen, er habe gute Gefühle. Stück für Stück wird er zur Gruppe dazustoßen. Ich hoffe, dass er eher früher als später in den Kader zurückkehren kann.“

…darüber, ob Barça körperlich aufgrund der englischen Wochen am Limit sein könnte: „Körperlich sind wir gut drauf. Gegen Frankfurt waren es fußballerische Probleme, keine körperlichen. Wir haben zu viele Bälle verloren. Wir haben ihre Konter nicht aufgehalten. Daher haben wir mehr gelitten als sonst. Aber es hat nichts mit Frische zu tun.“

…über das 1:1 bei Eintracht Frankfurt: „Wir haben das Spiel nochmal mit dem Staff angesehen und analysiert, wir waren nicht gut. Man muss selbstkritisch sein. Wir haben viele Bälle verloren, waren nicht genau genug, nicht sicher genug mit dem Ball. Wir haben die Räume nicht gut attackiert, haben nicht gut angegriffen. Wir haben Spielzüge nicht gut zu Ende gespielt. Uns haben viele Dinge gefehlt. Wir haben am Ende ein gutes Resultat erzielt, das war’s schon. Wir müssen sehr selbstkritisch sein und zugeben, dass wir nicht gut gespielt haben.“

Gänsehaut-Atmosphäre: Behäbiges Barça von entfesselter Eintracht überrumpelt

…über Verstärkungen im Sommer: „Wir haben die finanzielle Situation, die wir nun einmal haben. Wir werden nicht irgendwelche Spielereien treiben. Wir bereiten den Kader für das nächste Jahr vor. Die sportliche Führung weiß, was ich mir wünsche. Wir sind sehr vorsichtig und besonnen.“

…über Dani Alves: „Dani verzeihe ich alles. Manchmal beschwert man sich, dass es keine Schlagzeilen gibt. Nun, bei Dani ist es schwer, sich für eine zu entscheiden. Er ist ein natürlicher Leader, seine Verpflichtung hat uns sehr gut getan, er ist ein Phänomen.“

Xavi: „Einen Ersatz für Busquets zu finden, den gibt es so weder im Hause noch auf dem Transfermarkt.“

…über Sergio Busquets: „Für mich ist Busquets – bei allem Respekt vor Casemiro, der ein anderes Profil hat – der beste defensive Mittelfeldspieler der letzten 10, 15 Jahre – mit Abstand. Alles, was er tut, ist außergewöhnlich, und doch ist er einer der am meisten kritisierten Spieler im Verein. Aber das, was er uns gegeben hat, kann uns sonst keiner geben – besonders bei dem Profil, welches wir haben. Man sucht einen Ersatz, aber das wird schwer. Ich würde mir hoffen, dass er viele Jahre weiterspielt. Die Art und Weise wie wir spielen, profitieren wir von ihm enorm. Wenn wir ein Block sind, leidet Busi nicht. Er erobert Bälle, verliert keine Duelle, mit dem Ball findet er immer die beste Option. Einen Ersatz zu finden, den gibt es so weder im Hause noch auf dem Transfermarkt. Es wird nicht leicht werden, das ist klar. Wir haben Frenkie, er kann dort auch spielen. Nico womöglich auch, wir könnten das mal ausprobieren. Busquets ist für uns von fundamentaler Bedeutung.“

…Eric Garcia: „Wir sind mit ihm sehr zufrieden. Die Konzentration von ihm, seine Führungsqualitäten. Er gewinnt Duelle – auch wenn er körperlich nicht so wie Araujo gebaut ist – er führt die Verteidigungslinie wirklich gut, hat einen super Spielaufbau. Ihn zu trainieren ist sehr leicht, er ist sehr engagiert. Er ist ein Innenverteidiger, der Barça viele Jahre gut zu Gesicht stehen wird, daran besteht kein Zweifel.“

…über Adama Traoré: „Wir müssen sehen, was wir auf dem Transfermarkt machen können. Er kann den Unterschied machen, hat neulich gut gespielt. Er ist ein wichtiger Aktivposten für uns.“

…über Ousmane Dembélé: „Ich kann mich da nur wiederholen: Ich kann ihn nur seit November bewerten. Was ich seitdem gesehen habe: er ist ein professioneller Spieler, engagiert. Er hat die Fähigkeiten, den Unterschied auszumachen. Wenige Spieler haben dieses Eins-gegen-Eins-Niveau, er kann links oder rechts vorbei. Er ist ein Profi, passt auf sich auf, ist ein beliebtes Mitglied der Mannschaft, da gibt es keinerlei Beschwerden. Er arbeitet in der Defensive, erobert Bälle. Ich kann nichts Schlechtes über ihn sagen, im Gegenteil.“

Alex Truica
Freier Sportjournalist, Podcaster und Chefredakteur Barçawelt

1 Kommentar

  1. Busquets wird man nie 1 zu 1 ersetzen können. Der Mann ist einzigartig in seinem Profil, seiner Rolle, und seinen Fähigkeiten. Solange Xavi nicht damit plant, langfristig auf 2 6er umzustellen, hoffe ich sehr auf einen Rodri nächstes Jahr im Sommer. Dessen Vertrag läuft 2024 aus und mit einem Pep-Abgang 2023 wird der sich auch Gedanken über seine Zukunft machen. Einen viel besseren Ersatz wird man nicht bekommen momentan.

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