Vorschau Atlético vs. Barça | Stürzen Suárez und Griezmann Koeman noch tiefer in die Krise?

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Vor dem FC Barcelona liegen wegweisende Tage. Gegen Meister Atlético Madrid, das noch keine gute Saison spielt, muss Barça auf einen Schlüsselspieler verzichten. Die Vorschau zum Spiel.

Vor der anstehenden Länderspielpause hat der FC Barcelona noch die Chance, ein wenig Wiedergutmachung für die peinliche 0:3-Niederlage gegen Benfica in der Champions League zu betreiben. Am Samstag reisen die Katalanen zum amtierenden Meister Atlético Madrid (21 Uhr, live im Barçawelt-Ticker).

Koeman im Fokus

Hinter den verschlossenen Türen der Barça-Offiziellen scheint laut Medienberichten bereits beschlossen worden zu sein, dass Trainer Ronald Koeman nach der Partie entlassen wird.

Auf der Pressekonferenz darauf angesprochen entgegnete Koeman am Freitag: „Die Vereinsverantwortlichen haben nichts zu mir gesagt. Ich habe Augen und Ohren und ich weiß, dass viele Dinge an die Öffentlichkeit durchgesickert sind. Es ist wahrscheinlich wahr, [dass dies mein letztes Spiel sein wird, Anm. d. Red.] aber noch einmal, er [Präsident Joan Laporta] hat nichts zu mir gesagt. Das ist alles eine Frage für morgen.“

Eine Frage, die Laporta dann schon Stunden vor der Begegnung geklärt hat: „Unabhängig vom Ergebnis wird Koeman weiterhin der Trainer bleiben.“

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Zu meinen, dass dies das letzte Spiel des Niederländers an der Seitenlinie der Blaugrana sein könnte, stimmt so jedoch ohnehin nicht. Denn Koeman muss aufgrund seiner Rot-Sperre aus dem Cádiz-Spiel erneut auf der Tribüne Platz nehmen.

Die unmittelbaren Entscheidungen wird also Co-Trainer Alfred Schreuder treffen, wenngleich davon auszugehen ist, dass Koeman über verschiedene Kommunikationswege ein Wörtchen mitzureden haben wird.

Frenkie de Jong kehrt zurück – Pedri fällt aus

Gegen Atlético können die Katalanen wieder auf Frenkie de Jong zählen, der seine Rot-Sperre wiederum abgesessen hat. Nicht mit von der Partie ist hingegen Pedri. Der 18-Jährige leidet erneut an einer Verletzung im linken Oberschenkel, die ihn zuletzt schon außer Gefecht gesetzt hatte.

Der Ausfall Pedris dürfte dafür sorgen, dass entweder Gavi, der von Luis Enrique erstmals für die spanische A-Nationalmannschaft nominiert wurde, oder Nico Gonzalez wieder in die Startelf rotieren werden. Beide zeigten zuletzt eine gute Partie gegen die UD Levante, wurden gegen Benfica jedoch zur Überraschung vieler nicht von Anfang an eingesetzt.

Atlético trotz Last-Minute-Toren mäßig

Trotz des vierten Tabellenplatzes kriselt es auch bei Atlético Madrid derzeit etwas. Die bisherigen Auftritte der Colchoneros waren trotz eines vergleichsweise einfacheren Auftaktprogramms eher dürftig, zuletzt gab es sogar eine 0:1-Niederlage gegen das bis dahin sieglose Alavés. In keinem seiner neun Pflichtspiele (fünf Siege, drei Unentschieden, eine Niederlage) konnte Atleti mit mehr als einem Tor Unterschied gewinnen.

Als würde man es damit für die eigenen Fans nicht schon spannend genug machen, warten die Rojiblancos zumeist sogar bis in die Schlussphase, bis sie ihre stotternde Offensive anwerfen. Von den elf Treffern in dieser Saison fielen sieben in der Schlussviertelstunde, vier gar in der 90. Spielminute bzw. in der Nachspielzeit.

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Griezmann zündet noch nicht: Atlético mit Offensivproblemen

Atléticos schwache Leistungen im Angriffsdrittel kommen insofern überraschend, als dass die Colchoneros eine geballte Offensiv-Power in ihrem Kader haben. Zusätzlich zu Luis Suárez, Angel Correa, João Félix, Thomas Lemar und Marcos Llorente verpflichtete der spanische Meister im Sommer auch noch Matheus Cunha und Antoine Griezmann. In den ersten Partien zeigte sich jedoch, dass Trainer Diego Simone noch Schwierigkeiten hat, all dieses Talent richtig einzusetzen und das bestmögliche aus dem vorhandenen Potential herauszuholen.

Vor allem Griezmann wirkte immer wieder wie ein Fremdkörper. Gegen den AC Mailand in der Champions League konnte er jedoch seinen ersten Treffer für Atleti nach seiner Rückkehr erzielen. Es wird sich zeigen, ob der Knoten beim Franzosen nun geplatzt ist.

Wo Barça Frenkie de Jong jetzt wieder zurückbekommt, muss Atlético auf seinen Sechser Geoffrey Kondogbia verzichten, der eine Gelbsperre absitzt. Eine Schwächung zum ungünstigsten Zeitpunkt, denn fest steht: Wer auch immer am Samstagabend verliert, für den dürfte es eine unruhige Länderspielpause werden.

6 Kommentare

  1. Wessen fan bist du? Auch, wenn nicht alles perfekt gelaufen ist (v. a. bei Suarez) hoffe ich morgen doch auf einen Sieg. Und sind wir mal ehrlich: Man muss doch froh sein, dass Griezmann von der Gehaltsliste runter ist. Der ist doch wirklich seit Jahren maßlos überschätzt. Ein wirklich „Großer“ ist überall und v. a. auch in brenzlichen Situationen ein „Großer“. Und davon ist Griezmann meilenweit entfernt. Das Potenzial von Suarez ist natürlich immer noch da, aber erinnern wir uns an die letzten Jahre. Da gab es schon sehr, sehr viele Spiele, über die Man den Mantel des Schweigens legen möchte. Aber die Umstände des Abgangs waren natürlich mehr als zweifelhaft.

  2. koeman ist nicht mehr zu retten.
    senor laporta wollte ihn eh nie wirklich haben.
    suarez und griezmann sind die garantie für mindestens 40 tore oro saison. (zusammen versteht sich ).
    beide sind aus barca vertrieben worden. politische entscheidungen denke ich.
    vielleicht duldet der koemann keine andersdenkende? wer weiss das schon.
    auf jeden fall hat der fcbarcelona die 2 spieler menschlich enttäuscht und teilweise verletzt und gekränkt.
    das fanden viele- selbst barca fans- als ein unanständiges verhalten den griezmann & der suarez gegenüber.
    hab persönlich nix dagegen wenn barca gegen atleti so richtig baden geht.

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