Brennpunkte | Barça zu nachlässig in körperbetontem Duell mit Benfica

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Der FC Barcelona kam gegen Benfica Lissabon nicht über ein torloses Remis hinaus und bangt nun um das Weiterkommen in der Gruppenphase. Doch die Blaugrana kann auf einige Elemente aufbauen. Vor allem die selbstbewusste Einstellung und der Spielaufbau im ersten Durchgang imponierten. Doch einige Nachlässigkeiten im zweiten Spielabschnitt sowie die fehlende Absicherung kosteten Barça den Sieg und beinahe den Punkt. Die Brennpunkte.

Kontrolle in Hälfte eins – Kaum klare Aktionen im zweiten Durchgang

Die Truppe des neuen Cheftrainers Xavi Hernández zeigte früh auf, mit welchen Mitteln der Gast aus Lissabon bezwungen werden sollte: klare Zuspiele. Das Ziel schien es gewesen zu sein, so wenig Zeit wie möglich im Aufbauspiel zu verlieren, so zeichneten die Katalanen ihr Spiel stets durch vertikal gespielte Bälle in die gegnerische Hälfte hinein aus.

Sobald Benfica die dafür benötigten Anspielstationen zustellte, starteten die ballführenden Spieler von Barças Hintermannschaft sofort explosiv in die Räume, die sich dadurch ergaben, um die Gegner auf sich zu ziehen. So zog man Gegenspieler auf sich und weg vom Mitspieler, der in der Regel bei der nächsten Möglichkeit angespielt wurde.

Im sehr variabel interpretierten 3-4-3 fungierten Gavi und Nico Gonzalez direkt hinter Memphis Depay, der ein ums andere Mal mit Pässen in die Tiefe gefüttert wurde. Dass der Niederländer es bisher gewohnt war, sich die Bälle in den Mittelfeldregionen abzuholen, machte sich in seinen zahlreichen Abseitspositionen bemerkbar – zu so vielen Tiefenläufen setzte Barças Nummer 9 zuletzt wohl bei der Pleite gegen Atlético Madrid an.

Mit fortschreitender Dauer von Halbzeit zwei verschwand auch die Genauigkeit im Aufbauspiel der Katalanen; statt sich wie im ersten Durchgang durch klare Pässe in des Gegners Hälfte hineinzuspielen, um sich dort festzusetzen, bestimmten Nachlässigkeiten und ungenaue Zuspiele das Spiel des FC Barcelona. Vor allem Jordi Alba wirkte dabei in seinen Aktionen häufig äußerst fahrig. Durch all diese Fehler im Aufbauspiel holten die Gastgeber so Benfica wieder in die Partie hinein; schließlich lauerten die robusten Defensivspezialisten der Águias regelrecht auf die schlampigen Zuspiele der Blaugrana.

Enttäuschung gegen Benfica: Wer ist euer Flop of the Match?

Mit der Einwechslung von Ousmane Dembélé kam zwar neuer Schwung in die Partie und Barça schnürte Benfica durch Dembélés Läufe auf die Kette wieder häufiger in der eigenen Hälfte ein; abgesehen von seinen ersten beiden Flanken reihten sich seine Hereingaben mit der Zeit auch in die lange Liste der Ungenauigkeiten dieses zweiten Spielabschnittes ein – die Culés werden jedoch wohl froh sein, dass er mit seinem belebenden Auftritt sie ebenso mitreißen konnte, wie die Leidenschaft, die das gesamte Team von Xavi auf den Platz brachte.

Barça: Körperbetontes und selbstbewusstes Auftreten

Was bei den Katalanen früh auffiel, war die außerordentlich positive Körpersprache und Dynamik bei nahezu allen Akteuren. Bereits in der 4. Spielminute strahlte Frenkie de Jong mit seinem Sprint über das halbe Feld hinweg eine gewisse Präsenz aus. Gavi und Nico Gonzalez setzten sich häufiger unnachahmlich gegen mehrere robuste Mittelfeldspieler der Águias durch, bevor sie im letzten Drittel versuchten, Akzente zu setzen. Stellvertretend  dafür steht ein Zweikampf in der 48. Minute: Der schmächtige Gavi kombinierte seine quirlige Art mit seinem Durchsetzungsvermögen, was ihm erlaubte, den gestandenen Kapitän Benficas, André Almeida, in einem körperbetonten Duell stehen zu lassen.

Jenes Durchsetzungsvermögen brachten die Mittelfeldakteure Barças auch früh im Spiel gegen den Ball auf den Rasen, was Benfica vor allem im ersten Durchgang vor immense Probleme stellte, so kamen die Gäste aus Portugal kaum zu einem geordneten Aufbauspiel.

Ausschlaggebend dafür dürfte die flexible Arbeitsaufteilung im Mittelfeld beim Pressing in des Gegners Hälfe gewesen sein. Nico oder Gavi zog es so immer wieder auf dieselbe Höhe, auf der sich Memphis befand, um eine Doppelspitze zu bilden, die den zentral positionierten Akteuren der Lissabonner Hintermannschaft jegliche Passmöglichkeiten zustellen sollte. Ein Mittel, das sich bereits gegen Espanyol bewährte.

Sobald Benfica es schaffte, den ersten Ball vertikal an dieser ersten Pressinglinie vorbeizuschieben, hinterließen die restlichen Spieler der Blaugrana in den meisten Fällen einen extrem wachen Eindruck. Sie verschoben nicht nur im Kollektiv gut nach, sondern lauerten stets mit ein wenig Abstand hinter den Offensivkräften der Águias, um aus dem Antritt heraus bei Zuspielen auf die Benfica-Spieler aus deren Rücken vor die Spieler zu stoßen, um die Bälle abzufangen oder sich in aussichtsreiche Ausgangspositionen bei Zweikämpfen zu begeben. Ronald Araujo eroberte so in der 12. Minute den Ball, wodurch sofort ein Gegenangriff eingeleitet wurde, den der 22-Jährige selbst mit dem Torabschluss vollendete.

Araujo ging bis zu seiner Auswechslung in allen möglichen von ihm geforderten Aufgaben vorbildlich voran, so kochte er mehrmals mit klugem Körpereinsatz Roman Yaremchuk sowie den später eingewechselten Darwin Núñez ab. Das offensive Anlaufen der Blaugrana lud dafür aber auch Benfica zu gefährlichen Kontern ein, wodurch immer wieder in Barças Hälfte Überzahlsituationen für die ballführenden Encarnados entstanden.

Barça: Absicherung mit Risiko

Wie risikoreich das mannorientierte Anlaufen werden kann, demonstrierte Barça nach einer halben Stunde. Im Mittelfeld verpassten es gleich mehrere Akteure der Blaugrana, energisch genug gegenzupressen; die sowieso umschaltstarken Gäste aus der portugiesischen Hauptstadt ließen sich nicht zweimal bitten, Éverton in das direkte Duell mit Clément Lenglet zu schicken, in dem der Franzose nicht den Hauch einer Chance hatte, an den Ball zu kommen. Hätte Éverton infolgedessen seine Geschwindigkeit weiter ausgespielt, um auf Gerard Piqué weiter zuzulaufen, wäre der Innenverteidiger zwei Angreifern kurz vor dem eigenen Strafraum ausgesetzt gewesen. Immerhin schaltete Araujo sofort um, wodurch er die Situation noch entschärfte.

Doch gerade in der Schlussphase, in der Barça alles auf eine Karte setzen musste, liefen die Katalanen enorme Gefahr, in Konter zu laufen. Nach Ousmane Dembélés Einwechslung setzten nicht nur die zentralen Mittelfeldspieler zu Läufen in die Tiefe an, sondern auch Ronald Araujo, was sogar zum Torerfolg führte – seine Abseitsposition machte den Strich durch die Rechnung.

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Dadurch, dass es Lenglet in der Schlussphase zwar nicht wie Araujo in den Sechzehner zog, er dafür aber auf einer Linie mit den defensiveren Mittelfeldspielern agierte, stellte Piqué die einzige Restverteidigung dar. Ausgerechnet Piqué, den sich Einwechselspieler Núñez schon zuvor für Sprintduelle aussuchte, nachdem er bei zwei Anläufen über seine linke Seite erfolglos blieb.

Haris Seferovics hundertprozentige Chance in der Nachspielzeit offenbarte diese fehlende Absicherung beim FC Barcelona erneut. Diesmal musste Eric Garcia gegen zwei Offensivkräfte Benficas verteidigen. Hätte der Routinier aus der Schweiz hier eingenetzt, wäre die Ausgangssituation vor dem letzten Spieltag in der Gruppenphase der Königsklasse wohl noch um einiges trüber gewesen als sie nun ist. Zieht Barça ins Achtelfinale ein, oder geht es im Frühjahr in der Europa League weiter? Bei Unibet Sportwetten könnt ihr darauf setzen.

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19 Kommentare

  1. @fati_araujo

    Ich denke man sollte abwarten. Nur weil davor berichtet wird, heisst es nicht das es gleich stimmt. Und auch wenn er eine kräftige Gehaltserhöhung will, würde ich trotzdem mit ihm verlängern. Er hätte sich dieses Gehalt verdient nicht wie ein gewisser Roberto, der 12 Mio fürs nichts tun bekommt. Araujo wird jetzt auch keine 20 Mio fordern. Wahrscheinlich nur so um die 10 bis 13mio

  2. Ich glaube immer weniger an einer Leihe bzw. Verpflichtung von Sterling. Er spielt jetzt regelmäßiger (auch wenn er das nur wegen den verletzten Spielern tut) und trifft auch. Denke, es wird darauf hinauslaufen, dass er diese Saison bei City bleibt. Im Sommer brauchen wir ihn nicht. Da haben wir andere, günstigere Optionen. Haaland wird immer ein Traum bleiben, Coman ist der perfekte Flügelspieler, den wir brauchen, aber sehr verletzungsanfällig. Nebenbei wird er trotzdem um die 30-40 Mio kosten. Billiger geben die Bayern ihn bestimmt nicht ab, auch wenn sein Vertrag 2023 ausläuft. Antony wäre zu teuer. Vlahovic wäre jetzt auch nicht günstig, außerdem soll er angeblich Juventus bevorzugen. Hab bei ihm aber sowieso das Gefühl, dass das Gehalt an erster Stelle steht. Da sollte sich Barça ihre Zeit nicht verschwenden. Ich würde hier also die günstige Option Cabral nehmen. Zu dem wäre er bereits im Januar zu haben. Er ist groß, robust, hat eine starke Durchschlagskraft und weiß, wie man Tore schießt. Etwas, was uns derzeit fehlt. Im Sommer dann Adeyemi verpflichten und zwar ungeachtet dessen, wie sich Cabral schlägt. Ich sehe Adeyemi sowieso als einen Flügelspieler. Aber er kann vorne überall spielen und das macht ihn so besonders.

    Was das Mittelfeld anbelangt: Wir sind eigentlich hervorragend besetzt im Mittelfeld. Was ich mir aber wünschen würde, wäre ein älterer Nico, mit mehr Erfahrung. Gravenberch wäre unnötig, da er auch erst 19 ist und wir mit Pedri, Gavi und Nico bereits drei Spieler haben, wovon Pedri und Gavi definitiv talentierter und das grössere Potenzial haben als er. Kessie schätze ich auch so ein, dass ihm das Gehalt an erster Stelle steht. Und angeblich würde er sowieso Real bevorzugen. Pogba brauchen wir einfach nicht. Er würde sowieso ein kräftiges Gehalt fordern. Hier gibt es einen gewissen Zakaria, der im Sommer ablösefrei wäre und sicherlich nicht den Anspruch stellen würde, sofort gesetzt zu sein. Er ist ein robuster Box to Box Spieler und zu dem sehr schnell. Ist immer gut, so einen Mittelfeldspieler im Kader zu haben. Ich würde aber erstmal schauen, was im Januar bei Thiago so geht.

    Was die Defensive anbelangt: Ich würde versuchen, Dest weiter aufzubauen. Mit Dani Alves als seinen Mentor und Xavi als Trainer, kann da sicherlich was gehen. Mit Alba würde ich auch die kommende Saison planen und versuchen, Balde als seinen Backup aufzubauen. Gaya wäre nicht schlecht, aber nur, wenn man dafür Alba verkauft, aber das wird nicht passieren, deswegen wäre er überflüssig und würde Balde Spielzeit wegnehmen. In der Innenverteidigung muss Barça dringend Lenglet und Umtiti loswerden. Pique wird nicht mehr lange gesetzt sein und hier muss Araujo definitiv zeitnah unangefochten gesetzt sein. Sein Spiel gegen Benfica zeigte warum. Währenddessen muss man abwarten, wie sich Garcia entwickelt. Da wir mit dem Verkauf von Umtiti und Lenglet aber nur noch drei Innenverteidiger hätten, würde ich Christensen verpflichten. Er wäre ablösefrei zu haben, hat Erfahrung und ist ein ziemlich guter Verteidiger, was er bei Chelsea ständig unter Beweis stellt. Als eine langfristige Lösung sehe ich aber immer noch De Ligt. Ich träume einfach von diesem Duo Araujo und De Ligt. Hoffentlich ist das in naher Zukunft machbar.

    – Cabral: 8-10 Mio
    – Adeyemi: 30-40 Mio
    – Zakaria: Ablösefrei
    – Christensen: Ablösefrei

    Das wäre absolut machbar!

    • Denke auch, dass das ein realisierbares und sehr gutes Transferfenster wäre. Sehe eigentlich alles wie du, vielleicht außer der Geschichte mit Adeyemi als Flügel. Da hat er mir bisher zu wenig gezeigt. Der klassische 1 gegen 1 dribbler auf dem Flügel ist er meines Erachtens bisher nicht. Eher wie Werner eben, immerhin aber mit (deutlich) besserer Technik. Würde eigentlich genau so vorgehen wie du gesagt hast. Exakt dieselben Spieler stehen bei mir auf der Liste. Vielleicht, wenn noch paar dineros übrig sind, eher nen Anthony oder Sterling als nen Adeyemi aber auch da bin ich alles andere als sicher. Hoffe halt einfach, der Cabral taugt was, wenn wir ihn holen. Ansonsten könnte ich mir Cavani im Sommer vorstellen als Backup. Mit den Verkäufen von Griez, Trincao, Lenglet und den Abgaben von Cou und Umtiti, notfalls durch Vertragsauflösung, sollten wir 4 Spieler bekommen können und einer davon dürfte auch ne Ablöse kosten. Wichtig wird halt auch sein, dass wir in die CL kommen und, dass Fans ins Stadion gehen. Im Derby 75k waren schon super. Aber gegen Benfica sah’s (auch wegen des Wetters) eher wieder leerer aus. Wenn wir bis Ende der Saison im Schnitt 60000 haben, machen wir dieses Jahr gut Profit, wenn wir 4. werden.

  3. Cabral wäre wohl die beste Lösung. Er wird erst 24 und ist vom Körperbau her genau dieser Bulle den wir da im Sturm brauchen. Jemand der weiss, wie er seinen Körper einzusetzen hat und die Bälle aus jeder Position ins Tor knallt. Er würde wohl um die 8-10 Mio kosten. Wir würden da also kaum ein Risiko eingehen. Stellt euch mal bitte vor, wir holen einen Spieler für 8-10 Mio und er schlägt so richtig ein und ist kaum mehr aus der Startelf wegzudenken. Zusammen mit Braithwaite hätten wir dann 2 brauchbare 9er im Kader. Das wäre toll.

    Ich glaube ehrlich gesagt, dass wir einen 9er nun dringender brauchen als einen Flügelspieler. Mit Fati, Depay, Dembélé, Demir und den aufsteigenden Abde, haben wir genug auf den Flügeln. Was wir brauchen ist einer der Tore schiesst. Auch ohne Flügelspieler würden wir die meisten Spiele vermutlich gewinnen, wenn wir da vorne einen hätten, der die Bälle ins Tor haut. Depay ist das leider nicht.

    Cabral im Winter, Adeyemi im Sommer.

    • Das wäre für mich auch eine Lösung mit der ich mich anfreunden könnte. Kann mir diese großen Namen einfach nicht vorstellen und bin ehrlich gesagt bei unserer finanziellen Situation absolut dagegen. Wir dürfen uns nicht weiter in die sch**** reiten.

      Die beste Option wäre eine Leihe im Winter mit einer Kaufoption. Da kann man eigentlich nicht viel falsch machen. Helfen wird er ganz bestimmt und ob er dann langfristig eine Lösung ist, wird sich herausstellen. Es wäre nicht das erste Mal das ein Spätzünder zum Weltstar wird.

      Didier Drogba und Yaya Toure sind 2 sehr prominente Beispiele. Die waren auch schon 24 oder so und sind erst dann so wirklich Weltstars geworden. Ok Drogba hat in der Saison vor seinem Chelsea Wechsel in der CL für Furore gesorgt aber warum sollte das nicht wieder passieren.

    • Finde auch, dass der 9er ähnlich wichtig wie ein Flügel ist. Eigentlich brauchen wir beides. Haben wir nen 9er kann man aber immerhin mit ner offensiven 3er Kette noch hantieren oder man kann überlegen, asymmetrisch zu spielen, etwa mit Dest und Dembele auf rechts und Gavi auf links, sollten Ansu und Depay verletzt sein. Oder eben umgekehrt mit einer Überlagerung der linken Seite. Also müssen nicht zwingend alle Winger fit sein, wenn man nen top 9er, der 20 Buden macht, vornedrin hat. Im Endeffekt ist beides wichtig. Wenn man nen guten Flügel und Cabral holen kann, wäre das wohl ne super Variante. Als Brechstange wird der immer gut zu gebrauchen sein, wenn er nicht viel verdient. Also wäre es auch kein Drama, wenn er nicht voll einschlägt. Schlägt er aber ein, haben wir günstig ne wichtige Baustelle behoben. Bin gespannt! Leihe mit KO über 10 Millionen wäre das beste. Wenn er in dem halben Jahr liefert, holen wir ihn fest.

      • Abgesehen davon dass Ihre „Beiträge“, egal unter welchem Pseudonym, sich grundsätzlich im Minusbereich ansiedeln, übertreffen Sie sich doch stets selber. Ihre ureigene Ignoranz und Arroganz schlagen Sie mit Ihrer Dummheit und Borniertheit. Sie wären der perfekte Barca-Scout. Null Ahnung, nur nach grossen Namen fischen im trüben Teich. So ein richtiger Andre-Cury-Nachfolger. Gottseidank spielen Sie den FC Barcelona nur auf Playstation…

    • @sebone

      Findest du es denn so unwahrscheinlich dass wir Vlahovic bekommen könnten? Er hat doch in Kürze nur noch 1 Jahr Vertrag und möchte wohl nicht verlängern wie ich es mitbekommen habe. Es gibt aber echt einige interessante Stürmer. Man könnte es zum Beispiel auch bei Gabriel Jesus, Adeyemi (soll ein großes Ziel im Sommer sein) oder Julian Alvarez versuchen. Oder man stellt Fati auf die 9 und holt einen Flügelspieler wie Sterling, Coman oder Antony. Was wäre dir denn lieber? Ich glaube dass Barca es bei Sterling oder Adeyemi versuchen wird. Vielleicht beide wenn Dembele geht.

      Arthur Cabral soll Benzema von der Spielweise her sehr ähnlich sein. Ein mitspielender Stürmer der stark am Ball ist und eine gute Technik hat. Er ist sogar recht schnell. Keine Ahnung ob er uns weiterbringt, abschreiben würde ich ihn aber nicht. Gibt halt solche versteckte billige Diamanten die einschlagen können. Bayern holt andauernd solche Spieler, oder Dortmund wäre auch ein Beispiel. Auf den ersten Blick würde man nicht glauben dass Cabral jemand wäre der uns weiterhelfen könnte, aber vielleicht kann er für eine Überraschung sorgen. 8-10 Mio soll er kosten. Uff stell dir vor er wird einschlagen wie eine Bombe. So ein Schnäppchen der sofort alles rasieren wird brauchen wir damit wir eine Baustelle weniger haben.

      • Ich finde Cabral erinnert total an den jungen Falcao aus Porto Zeiten oder an Didier Drogba, weniger an Benzema. Der ist schon sehr wuchtig und knallt die Dinger einfach aus jeder Position rein. Der ist schwer zu bendigen, weil er weiß wie er seinen Körper einsetzen muss und verfügt über eine gute technik.

        Ob es für Barca reicht ist eine andere Sache aber das Risiko ist deutlich überschaubarer als bei anderen Namen und es wäre definitiv ein Versuch wert (falls man das überhaupt bezahlen kann).

        Ich würde Abstand nehmen von den großen Namen und glaube weiterhin, dass Sterling etc nicht zu holen sind. Vlahovic würde sicherlich noch mehr kosten, trotz kurzer Vertragslaufzeit und er hat top Angebote von Florenz abgelehnt. Zudem finde ich nicht, dass er zu Barca passt.

        Im Sommer wird es bestimmt Transfers geben aber da wird es sehr eng wegen der Gehaltsobergrenze.

      • Schwer zu sagen fati. Am besten würde mir eine Kombination aus echtem 9er und rechten Flügelspieler gefallen, spricht Vlahovic und Anthony. Natürlich können wir niemals beide holen, wahrscheinlich nicht mal einen von beiden. Aktuell fehlt uns vorne die Durchschlagskraft. Fati alleine wird das auch nicht beheben. Ein 9er wäre klasse. Aber kann mit allen leben. Hauptsache es kommt jemand. Denke aber ohnehin, dass Vlahovic trotz kurzem Vertrag 50-60 Millionen kostet und daher zu teuer ist. Antony seh ich ebenfalls bei knapp über 50. Sterling seh ich bei um die 50. Sehe es aber als nahezu unmöglich grade, dass er im Winter kommt. Nur dann wäre er aber meine erste Option. Sterling im Winter oder gar nicht. Sonst würde ich mit nem jüngeren gehen. Bei Adeyemi seh ich die größte Chance, dass er kommt. Allerdings kann der auch richtig floppen. Vom Spielertypen her passt er eigentlich nicht zu uns. Coman wäre meine 1, wenn er nicht so anfällig wäre. Der kann rechts, links, 3er, 4er Kette und spielt jeden schwindelig. Coman und Dembele auf den außen hauen wahrscheinlich jeden Schuss auf die Tribüne und jede Flanke zur Eckfahne aber sie wären schon ne große show. Bin gespannt wer es wird. Sicher ist, kommt einer dieser genannten, ist das für Barca bereits ein Riesen Transfercoup. In Mittelfeld und selbst in der Abwehr seh ich uns nämlich passabel besetzt. Nur der 2. IV neben araujo fehlt eigentlich, aber Eric wird immer besser und vielleicht kommt ja einer wie Christensen der zumindest ziemlich solide ist.
        Zu Cabral kann ich leider wirklich gar nix sagen. Seine torquote ist super. Aber er käme als 24-jähriger. Das ist nicht mehr super jung. Er müsste sofort liefern. Da hab ich eben meine Bedenken.

  4. Bretterwand und Mercer kann ich nur zustimmen. Habe zwar nur die zweite Halbzeit gesehen, aber die war ziemlich eindeutig. Man merkt auch was es ausmacht, ob Messi in „seinem“ System spielt, das 10 Jahre auf ihn zugeschnitten und angepasst wurde oder eben in der pariser Söldnertruppe.

    Einen längeren Kommentar über meine Eindrücke aus der Stadt, dem Stadion, dem Spiel und den Spielerleistungen schreibe ich eventuell am Samstag, wenn ich zurück fliege. Bis dahin ist das CL Spiel zwar nicht mehr ganz so aktuell, habe gerade aber einfach keine Zeit um euch alles mitzuteilen. Grüße aus Barcelona.

  5. Ich muss bretterwand zustimmen. Das Resultat von nur 2:1 täuscht da sehr. City war unglaublich dominant! Die haben PSG absolut keine Chance gelassen. Der Treffer von PSG fiel wie aus dem Nichts und hatte sich nicht ansatzweise angedeutet. Das Krasse ist ja auch, dass City nicht mal mit ihrer besten Elf gespielt hat. Das war einfach Fussball vom Feinsten von City, aber deren Trainer ist nun mal Pep.

    Auch wenn City an sich unsympathisch ist, würde ich ihnen den Titel nur allein wegen Pep sehr wünschen.

      • Ich fand Neymar und Mbappe haben stark gegen den Ball gearbeitet aber man muss einfach sagen, dass Messi die meiste Zeit nur gepennt hat. Die anderen haben ständig für ihn seine laufwege nach hinten mitgemacht, für ihn das Pressing an seine Gegenspieler vollführt. Van der vaart hat ihn wohl heftig kritisiert nach dem Spiel und das leider mit recht.

        PSG spielt aber auch wirklich miesen Fußball. Mit so einer Truppe nur auf Konter zu lauern ist ein absolutes Armutszeugnis für Pochettino. Ich kann mir nicht erklären, wie er sich aso lange halten kann. Unter tuchel war PSG schon sehr unattraktiv und destruktiv aber Pochettino setzt nochmal einen drauf.

        City war überragend, das muss man einfach so sagen aber die wurden gar nicht von Paris gefortdert.

  6. Wer heute das Spiel City vs PSG gesehen hat, weiss das unsere Art Fussball möglich ist. PSG mit Messi, Mbappe und Neymar schaute aus wie eine Dorftruppe wo man hofft, das dank einer Einzelaktion einer der Drei was macht. Aber was City da gezaubert hat, ohne die volle 1. Mannschaft, dieses Pressing und diese Mannschaftsleistung, wie bei uns früher. Ein tolles Spiel und gut das PSG 2:1 verloren hat. :)

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