Barças Planungen beeinträchtigt: Die große Ungewissheit auf dem Transfermarkt

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Eigentlich visierte der FC Barcelona an, zwei große wie teure Transferziele im Sommer unter Vertrag zu nehmen: Neymar und Lautaro Martinez. Doch Einnahmeverluste in Zeiten der Corona-Krise verändern den Transfermarkt. Kann es teure 100-Millionen-Deals demnächst überhaupt noch geben?

Die Auswirkungen der Corona-Krise auf den Transfermarkt, sie sind unklar. Viele Insider nehmen an, dass die Preise in der nächsten Transferphase fallen werden – auch Barcelonas Präsident Josep Maria Bartomeu geht davon aus und geht sogar einen Schritt weiter. „Es wird nicht so viel Geld im Umlauf sein, stattdessen wird es mehr Spieler-Tauschgeschäfte geben“, prognostiziert Bartomeu bereits.

Die Klubs haben aufgrund der COVID-19-Unterbrechung oder gar des drohenden Abbruchs der Ligen weniger Einnahmen, nicht nur der FC Barcelona hat auf Kurzarbeit umgestellt, um die Verluste im Rahmen zu halten und laufende Kosten zu sparen, auch andere Liga-Klubs taten es Barça gleich, beispielsweise Atlético Madrid. 

Wie der Transfermarkt in ein paar Monaten aussehen wird, kann aktuell niemand prognostizieren. Wie ESPN vor kurzem berichtete, fürchten die Verantwortlichen des FC Barcelona, dass ihre Transferplanungen von der Pandemie massiv beeinflusst werden. Denn zwei Namen stehen ganz oben auf der Sommereinkaufsliste: Neymar und Lautaro Martinez. Beide wären sündhaft teuer, Barça befürchtet nun, dass diese Transfers aufgrund der Einnahmeverluste nicht stemmbar sein werden.

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So soll gemäß ESPN Barcelona seine Hausaufgaben jetzt schon machen, der Klub sähe sich nach ablösefreien Spielern sowie Akteuren um, deren Verträge im Sommer 2021 auslaufen, die also in ihr letztes Vertragsjahr gehen – und daher günstig(er) zu haben sind. 

Monchi: „Es herrscht große Ungewissheit“

Der Virus legt nicht nur den Fußball lahm, sondern auch alle Transfermarktaktivitäten und Planungen. Der Transfermarkt wird erst dann in Fahrt kommen, „wenn der Ball wieder rollt“, sagte Leverkusen-Sportchef Rudi Völler, während Sevillas Sportdirektor Monchi im Interview mit der Süddeutschen Zeitung erklärt: „Es gibt schon so etwas wie Stillstand, weil in Bezug auf die kommenden Monate eine große Ungewissheit herrscht. Ich persönlich würde mich nicht mal trauen, auch nur eine Intuition zu äußern. Man muss mit Voraussagen vorsichtiger sein denn je, denn alles, was vor uns liegt, liegt nicht in den Händen der Welt des Fußballs.“

100-Millionen-Euro-Deals könnte es eine Zeit lang nicht mehr geben; äußerst fraglich also, wie Neymar und/oder Lautaro Martinez dann nach Katalonien ziehen könnten. Die Coronavirus-Krise hat massiven Einfluss auf die Planungen und Transferstrategie der Vereine, allen voran großer Transfers, wie sie Barça eigentlich tätigen wollte.

 

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