Kein Lewandowski-Transfer für Barça möglich? Laporta schießt gegen La Liga-Boss Tebas

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Der FC Barcelona träumt von Robert Lewandowski. Barça wird ihn aktuell aber nicht bekommen, sagt nicht nur der FC Bayern München, sondern auch La Liga-Boss Javier Tebas. Aussagen, die bei Barças Präsidenten Joan Laporta alles andere als gut ankommen. Dieser attackierte Tebas nun und attestiere diesem unter anderem „verbale Inkontinenz“.

Tebas: FC Barcelona kann Lewandowski „Stand heute“ nicht holen

„Stand heute“, sagte Javier Tebas am Dienstag gegenüber Europa Press, könne der FC Barcelona Lewandowski nicht unter Vertrag nehmen. Der Grund: Die Katalanen hätten aktuell den nötigen finanziellen Spielraum nicht, um eine Verpflichtung durchführen zu können, zu streng sind derzeit die von La Liga auferlegten finanziellen Vorgaben an Barça. Barça wisse um die schwierige finanzielle Situation und somit ganz genau, was es bedürfte, um Lewandowski zu verpflichten, so Tebas.

Der La-Liga-Boss meinte, die Blaugrana müsse erst finanziellen Freiraum schaffen, um Lewandowski vom FC Bayern München loseisen zu können. „Die Speisekammer so schnell wie möglich auffüllen“, forderte Tebas und merkte an: „Ich weiß nicht, ob sie Frenkie de Jong oder Pedri verkaufen sollten, aber sie müssen Einnahmen erzielen und Aktiva verkaufen.“

Kein Geld da: Barça muss Neuzugänge und Verlängerungen auf Eis legen

Wegen Lewandowski: Laporta attackiert Tebas

Hat Tebas recht? Womöglich – Barças verheerende finanzielle Lage mit Schulden von über einer Milliarde Euro sind wohl bekannt. Und doch steht es Tebas nicht zu, über Barças Situation öffentlich zu sprechen – meint jedenfalls Joan Laporta, Barcelonas Präsident. Dem Oberhaupt Barças missfällt es, dass Tebas derartige Aussagen über mögliche Klubinvestitionen – in dem Fall Lewandowski – tätigt, und damit dem katalanischen Klub öffentlich schadet.

„Angesichts der Äußerungen des Präsidenten von La Liga, dass wir einen Spieler nicht unter Vertrag nehmen können, möchte ich ihn daran erinnern, dass seine Aufgabe darin besteht, über die Profiliga und die Vereine zu wachen“, richtete Laporta über die klubeigenen Medien zwar in ruhigem und höflichem Ton aus, allerdings mit einer klaren Message an Tebas. „Ich bitte ihn, von Äußerungen darüber abzusehen, ob wir einen bestimmten Spieler unter Vertrag nehmen können oder nicht, denn das schadet eindeutig den Interessen des FC Barcelona“, wird Laporta deutlich.

Laporta über Tebas: „Verbale Inkontinez“, „schadet Barça“

Barcelonas Präsident befand bezüglich Tebas‘ Aussagen: „Ich weiß nicht, ob er diese Bemerkungen freiwillig oder unfreiwillig macht. Wenn er es freiwillig tut, ist es unzulässig, denn es besteht der eindeutige Wunsch, den Interessen von Barça zu schaden. Und wenn er es unfreiwillig tut, ist das ein weiterer Beweis für seine verbale Inkontinenz und sein Verlangen nach dem Rampenlicht, das, bei allem Respekt, meiner Meinung nach nicht zu ihm passt.“

FC Barcelona muss erst verkaufen, ehe Lewandowski kommen kann

Dass es für Barça kein leichtes Unterfangen ist, Spieler wie Lewandowski zu verpflichten, ist kein Geheimnis. „Wir tun, was wir können. Es ist schwierig. Wir kommen von dort, wo wir herkommen [gemeint ist die schwierige finanzielle Situation Barças, Anm. d. Red.]. Wir bekommen keine Unterstützung von La Liga“, erklärte Laporta jüngst im Rahmen der katalanischen Veranstaltung ‚L’Esport Català‘. „Die Regeln bezüglich der Gehaltsobergrenze hier sind zu restriktiv, zu anspruchsvoll im Vergleich zu anderen Ländern. Das ist ein weiterer Nachteil, den es zu überwinden gilt. Wir sind es gewohnt, Hindernisse zu überwinden.“ Will der Klub seine Transferziele verwirklichen, benötigt der FC Barcelona wichtige Einnahmen – und zwar mit Bilanzstichtag 30. Juni.

Doch selbst wenn es damit klappt, müsste noch eine Einigung mit dem FC Bayern München bezüglich Lewandowski erzielt werden. Bislang geben sich die Verantwortlichen des deutschen Rekordmeisters nach außen wenig gesprächsbereit. Sollte die Ablöse stimmen und Bayern ein Nachfolger finden, wäre ein Lewandowski-Transfer nach Barcelona aber denkbar. Der Pole selbst hat jedenfalls schon mit München abgeschlossen. Seine Ära dort sei nach acht gemeinsamen Jahren vorbei, erklärte Lewandowski am Montag auf einer Pressekonferenz der polnischen Nationalmannschaft.

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Adrian Kühnel
Sportjournalist mit Schwerpunkt auf dem spanischen Fußball.

13 Kommentare

      • Wenn Bayern ein sinkendes Schiff ist,dann ist Barca die Titanic!1,3 Milliarden Schulden,das musst du zuerst schaffen einen solchen Schuldenberg anzuhängen,und Woll schon vergessen das das Sinkende Schiff Barca 2:8 in die Wüste geschickt hat,mit Messi der auch so ein Theater gemacht hat das er 1 Jahr früher zum Vertrag raus will,hat ihn Barca ziehen lassen?NEIN!Weshalb sollte Bayern jetzt Kuschen?Endlich ein LigaPräsident der durchgreift!!!!

        • Wenn Bayern ein sinkendes Schiff ist,dann ist Barca die Titanic!1,3 Milliarden Schulden,das musst du zuerst schaffen einen solchen Schuldenberg anzuhäufen,und Woll schon vergessen das das Sinkende Schiff Barca 2:8 in die Wüste geschickt hat,mit Messi der auch so ein Theater gemacht hat das er 1 Jahr früher zum Vertrag raus will,hat ihn Barca ziehen lassen?NEIN!Weshalb sollte Bayern jetzt Kuschen?Endlich ein LigaPräsident der durchgreift!!!!

          • Wie ich sehe bist du extrem emotional und verletzt über einen Transfer, der noch gar nicht stattgefunden hat. Außerdem ist es Lewi, der weg will. Er will von deinen Bayern weg. Wieso kannst du das nicht akzeptieren?

            Wir alle wissen, dass Barca sich finanziell leider selbst ins Bein geschossen hat, dazu brauchen wir dich wirklich nicht. Du musst auch verstehen, dass Vereine wie Barcelona viel, viel attraktivere Ziele für Stars sind als dein FC Bayern. Das wird auch immer so bleiben, da könnt ihr 5 x 8:2 gewinnen. Am internationalen standing wird da nichts ändern. Vereine wie Barca, Real, die Topteams aus England, mmn. sogar Juve, Inter, Milan.. sieht man international einfach größer. Tu dir selbst einen gefallen und lass es doch einfach, du ärgerst dich doch nur.

            • @miasanmia
              Bayern ist kein Sinkendes schiff aber die Bundesliga ganz klar.
              Und diese grottenschlechte Liga wird bayern mit runterziehen.
              Frankfurt ist zwar heuer! stark aber der Rest?

              Du solltest mal deine Eigene Kaderplanung hinterfragen: ihr wollt einen 30igjährigen Mane, dessen Fussball zu 100% übers Tempo funktioniert, für Gnabry eintauschen, ein Spieler dessen beste Jahre noch kommen.
              Also beschwer dich nicht über Barca, ja bei uns lief vieles noch schlechter aber Bayern ist nicht mehr Bayern 2020.

            • Der war gut,wir sollen unsere Kaderplanung überdenken😂😂😂Kümmert ihr euch zuerst um eure Schulden!!!!Grosskotzig auf Einkaufstour gehen aber keinen Cent in der Tasche,Barcelona ist nur noch ein Schatten seiner selbst😂😂😂😂!Wenn ich der LigaPräsident wäre würde ich Barca in die 3 Liga zwangsreligieren,damit Sie lernen das man nur Geld Ausgibt das man hat!!!Wir sind die der Verein mit den Grössten Mitgliederzahl!!!!Und vorallem keine Schulden!!!Bankrottcerlona😂😂😂😂Messi wollt ihr ja auch zurückholen😂😂😂Das ist Financial Fairplay nach Barcelona Art!!!

              • Da ist wohl ein junger Bayernfan traurig, das ihr Starspieler und Torgarant, den grossen FC Bayern für einen noch größeren und mit mehr Strahlkraft ausgestatteten Verein und ganz zu schweigen,für die um einiges stärkere Liga,verlassen will?
                Nein, das darf einfach nicht sein. Lewandowski ist ein ehrgeiziger Vollprofi, der die Herausforderung braucht und die bekommt er in München und in der Bundesliga nicht. Ich kann ihn verstehen wenn er zu einem der 2 größten Vereine der Welt und in die mit der PL stärkste Liga wechseln will.
                Auf die Bayern kommen schwierige Zeiten zu, in denen sie sich nicht mehr, einfach in der Bundesliga die besten Spieler kaufen können, weil auch diese vermehrt ins Ausland wechseln. Bayern hat halt ein Imageproblem: Langweiliger Verein und schwache Liga zieht halt keine Topspieler mehr an. In München wird man lernen müssen und akzeptieren, das man nicht der Nabel der Welt ist wenn’s um Fussball geht. Nix für Ungut junger Bayernfan :bye:

  1. So kurios die Situation auch sein mag und auch wenn weltweit bekannt ist das wir uns in einer finanziellen Notlage befinden, stimme ich Laporta 100% zu. Tebas steht es nicht zu über die finanzielle Situation anderer Vereine, egal ob Barca, Real oder Cadiz zu sprechen. Seine Aufgabe liegt ja genau darin, die Liga im Besten Maße zu vertreten und repräsentieren, da helfen solche Aussagen gar nicht.

    Ich befürchte, dass wenn es so weiter geht, viele andere Mannschaften, aufgrund der finanziellen Misslage unsererseits, nicht mehr gesprächsbereit sind. Solche Aussagen des La-Liga Chefs helfen da auf keiner Weise. Genau hier sollte uns genau geholfen werden, nicht finanziell aber mit gewissen Lockerungen beim Salary-Cap wäre uns bereits enorm geholfen. Ebenso die Aussage „ich weiß nicht ob sie de Jong oder Pedri verkaufen sollten“ ist ein absolutes No-Go und sollte nie von einem VERBANDSCHEF getätigt werden.

    Mit Lewandowski geht es um einen Weltstar, einen Spieler der mMn. noch 2 Weltklasse-Jahre vor sich hat und die Liga an sich enorm helfen würde, alleine das Duell Lewa vs Benz und Fati vs Vini wäre im Clasico der Wahnsinn.
    Zugegeben, ich habe mich natürlich nicht bestens informiert und weiß nicht inwiefern die Statuten und Regeln in den anderen Verbändern sich unterscheidet, aber ich bin mir sicher das gewisse Lockerungen (eventuell nur der Salary-Cap) uns enorm im Sommer helfen würde. Zusätzlich werden wir nächstes Jahr deutlich mehr Einnahmen generieren können, alleine wegen Lewa und den etwaigen CL-Einnahmen die wir allesamt verloren haben letzte Saison.

    Bitte korrigiert mich, falls ihr mehr Infos habt, habe diesen Kommentar mehr aus Wut und Enttäuschung geschrieben. :unsure:

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