Der FC Barcelona schlägt auf dem Transfermarkt offenbar gleich doppelt in Deutschland zu. Neben einem vielversprechenden Abwehrtalent des Hamburger SV sichern sich die Katalanen auch die Dienste eines Mittelfeldakteurs vom VfB Stuttgart.
Mikael Baza und Mirza Catovic sollen kommen
Der FC Barcelona bedient sich allem Anschein nach gleich doppelt in Deutschland. Die Katalanen stehen vor der Verpflichtung von HSV-Talent Mikael Baza und haben sich zudem mit Mirza Catovic vom VfB Stuttgart auf einen Wechsel geeinigt.
Baza soll den Hamburger SV in Richtung Barcelona verlassen. Der 16 Jahre alte Innenverteidiger hat sich laut übereinstimmenden Berichten für einen Wechsel zu Barça entschieden. Am Dienstag soll der Medizincheck erfolgen, anschließend könnte der Transfer offiziell werden.
Besonders interessant: Baza ist der Cousin von Jonathan Tah. Der deutsche Nationalspieler steht beim FC Bayern München unter Vertrag. Baza wechselte 2024 in den Nachwuchs des HSV und kam dort bislang unter anderem 16-mal für die U17 zum Einsatz. Zudem sammelte er bereits Erfahrungen in der U19 und bei der zweiten Mannschaft.

Beide erstmal nicht bei Profis eingeplant
Barcelona sieht in dem Linksfuß ein vielversprechendes Abwehrtalent. Vor allem seine Qualitäten im Spielaufbau und seine Ruhe am Ball sollen die Katalanen überzeugt haben. Der Plan sieht vor, Baza zunächst über die U19 und Barça Atlètic weiterzuentwickeln.
Auch Catovic zieht es nach Katalonien. Der 19 Jahre alte und 1,90 Metern große Mittelfeldspieler des VfB Stuttgart wechselt zunächst auf Leihbasis, dafür soll eine Gebühr von 600.000 Euro vereinbart worden sein. Zudem beinhaltet die Vereinbarung eine an Einsätze gekoppelte Kaufpflicht zwischen fünf und zehn Millionen Euro.

Catovic hatte in Stuttgart zuletzt vor allem in der dritten Liga auf sich aufmerksam gemacht. Für die zweite Mannschaft des VfB absolvierte der Sechser in der vergangenen Saison 29 Partien. Trotz seiner starken Leistungen gelang ihm der Sprung in den Profikader nicht. Bei Barça soll Catovic zunächst für die zweite Mannschaft auflaufen. Langfristig trauen ihm die Verantwortlichen jedoch den Schritt zu den Profis zu. Auch international war das Talent gefragt: Unter anderem Brügge und Salzburg hatten Interesse.

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